Staatsminister und Landtagsabgeordneter Clemens Hoch besuchte „Laacher See Schule“ Mendig
Konstruktiver Gedankenaustausch
Mendig. Zu einem intensiven Gedankenaustausch kam es kürzlich zwischen dem Staatsminister und Landtagsabgeordneten Clemens Hoch und dem Leiter der Laacher See Schule (Realschule Plus und Fachoberschule), Christian Waters. An dem Gespräch nahm auch Fachlehrer Christian Müller teil, der außerdem als IT-Fachmann für einen reibungslosen Ablauf der „digitalen Welt“ in der weit über die Region hinaus bekannten „Vorzeigeschule“ verantwortlich zeichnet.
Die Realschule plus in Mendig ist hervorgegangen aus der Fusion der ehemaligen Hermann-Gmeiner-Realschule und der ehemaligen Geschwister-Scholl-Schule. 2010 wurden die alten Schulen aufgelöst und die neue kooperative Realschule plus Mendig gegründet. 2012 erhielten die Schule dann ihr Angebots PLUS: die Fachoberschule. Somit können die Schülerinnen und Schüler unter einem Dach die Berufsreife, den qualifizierten Sekundarabschluss I und die Fachhochschulreife erreichen. Im Sommer 2025 wurde die „Schule ohne Namen“ feierlich „Laacher See Schule“ getauft.
Die Realschule plus und Fachoberschule Mendig stattete im Rahmen der Digitalisierung vor ca. drei Jahren alle Schülerinnen und Schüler mit mobilen Endgeräten (iPads) aus. Ziel ist die Integration digitaler Medien in den Unterricht, wobei der Fokus auf pädagogisch sinnvollen Einsätzen liegt. Der Schulträger (Kreisverwaltung Mayen-Koblenz) stellt die Geräte zur Verfügung, um ein zeitgemäßes Lernen zu ermöglichen.
„Nachdem inzwischen 92 Prozent der ca. 750 Schülerinnen und Schüler jeweils über ein iPad verfügen, kommt es immer öfter vor, dass Herr Müller seinen Unterricht unterbrechen muss, da er bei technischen Problemen dringend gebraucht wird, so dass er unbedingt Verstärkung durch weitere IT-Fachleute braucht, so Schulleiter Christian Waters.
Verstärkung erhofft der ambitionierte Schulleiter sich auch bei der Stellenausschreibung für Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter. „Seit etwa zwei Jahren bemühe ich mich intensiv darum, dass unsere bisherige Dreiviertelstelle aufgestockt wird. Ich denke dabei mindestens an 1,5 bis 2 Vollzeitstellen! Nachdem wir 170 Neuanmeldungen auch von Schülerinnen und Schülern aus anderen Bezirken wie Kruft und Plaidt verzeichnen konnten, halte ich eine Erhöhung der Stellenzahl für unabdingbar, so Schulleiter Christian Waters, der weiter ausführte: „Um alle Schülerinnen und Schüler angemessen unterrichten zu können, sind außerdem vier zusätzliche Klassenräume erforderlich. Das könnte bedeuten, dass zu den vorhandenen Containern, die bereits im Einsatz sind, noch weitere angeschafft werden müssten.
Staatsminister und Landtagsabgeordneter Clemens Hoch wies in der Gesprächsrunde darauf hin, dass das Land Rheinland-Pfalz mit einer Gesamtinvestition von 12 Millionen Euro in die Schulsozialarbeit dafür sorge, dass die allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen im Land mit ausreichend Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeitern ausgestattet sind. „Dass eine fachkundige Schulsozialarbeit bessere Bildungschancen und deutlich weniger Gewaltdelikte bewirkt hat jüngst die Universität Passau gezeigt. Das Land ermöglicht die Finanzierung von rund 380 Stellen in der Schulsozialarbeit, von denen der Großteil bereits durch die Kommunen abgerufen und bewilligt wurde. Durch neue vereinfachte Förderregeln und weniger Bürokratie gelangen die Mittel schneller in die Schulen. Eine gute Schulsozialarbeit sorgt für mehr Sicherheit, weniger Gewalt und entlastet Lehrkräfte. Das schafft noch bessere Bildungschancen und Bildungsgerechtigkeit für unsere Schülerinnen und Schüler“, betonte Clemens Hoch.
Pressemitteilung Clemens Hoch, MdL (SPD)
V.l.n.r.: Herr Müller, Clemens Hoch, MdL und Schulleiter Waters. Foto: Wahlkreisbüro (Silvia Bömerich-Mintgen)
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