Ausstellung im Rathaus der Verbandsgemeinde Adenau
Krieg und Kriegsende
Aspekte dieser Zeit in Wort und Bild sind vom 3. Mai bis 3. Juni zu sehen
Adenau. „Hitler bedeutet Krieg!“ Davor hatten kritische Zeitgenossen bereits vor der Machtübernahme im Jahre 1933 durch die Nationalsozialisten gewarnt. Ab 1933 begann im NS-Staat die Militarisierung in nahezu allen Lebensbereichen. Die Rheinlandbesetzung 1936, die Wiedereinführung der Wehrpflicht, die systematische militärische und propagandistische Aufrüstung, die Annexion Österreichs und Besetzung der „Rest-Tschechei“ durch die deutsche Wehrmacht widersprachen allen „Friedensbeteuerungen“ des NS-Regimes. Der Überfall der deutschen Wehrmacht auf Polen ohne vorherige Kriegserklärung markiert am 1. September 1939 den Beginn des Zweiten Weltkriegs (1939 - 1945). Von Anfang an waren die Folgen des Krieges auch im Kreis Ahrweiler spürbar. Zeitzeugen - vielfach waren sie damals noch Kinder - erinnern sich 70 Jahre nach Kriegsende vor allem an die Luftangriffe der Jahre 1944/45, den Tod oder das Bangen um Angehörige und Freunde an der Front, in Lazaretten oder in Gefangenschaft. Dramatische Kriegsereignisse, nicht zuletzt beim Einmarsch der Amerikaner im Kreisgebiet Anfang März 1945, die Einnahme der Remagener Rheinbrücke, die Kriegsgefangenenlager Remagen und Sinzig sowie die Not der Nachkriegszeit mit Hunger, Kälte und Entbehrungen haben sich bei vielen tief eingeprägt. Die Verbrechen des NS-Regimes wurden dagegen oft ausgeblendet. Mit der Ausstellung und umfangreichen Dokumentation „Kriegsende und dann?... Der Kreis Ahrweiler 1944 bis 1946“ werden verschiedene Aspekte dieser Zeit in Wort und Bild im geschichtlichen Kontext gezeigt. Damit sollen auch Anstöße zum Nachdenken und zur Auseinandersetzung mit Krieg, Gewalt und Not gegeben werden. Der Instrumentalisierung der Kriegs- und Nachkriegszeit durch Rechtsextreme für ihre Geschichtsverfälschung und Propaganda wird durch sachliche Informationen über diese unheilvolle und leidvolle Zeit begegnet. Die Ausstellung findet vom 3. Mai bis 3. Juni im Rathaus der Verbandsgemeinde Adenau in der Kirchstraße 19 statt. Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag 8 bis 16 Uhr, Freitag, 8 bis 13 Uhr. Gruppen nach Vereinbarung. Der Eintritt ist frei. Die Ausstellung kann von Schulen und öffentlichen Einrichtungen entliehen werden. Informationen bei der Museumsleitung unter Telefon (0 26 42) 34 06 (Menacher).
Pressemitteilung Jugendbüro
der Verbandsgemeinde Adenau
Artikel melden
Gratulation zum zehnjährigen Jubiläum
- Boomerang : Wenn man sich so intensiv um verarmte Kinder oder alte Menschen kümmern würde....
Sozial Kaufhaus Bendorf geschlossen!
- Tanja Busch : Ich kaufe am liebsten nachhaltig und finde es mehr als schade, dass Inpetto schließen musste. Es war immer ein Erlebnis dort einzukaufen und ich würde mir wünschen, dass sich ein neuer Platz in Bendorf anbietet für Second Hand Ware.
Illegale Müllentsorgung sorgt erneut für Ärger
- Heuschrecke: Das ist leider nicht nur in Kesselheim es sieht leider überall an den Container so aus
- Boomerang : Schlimme Zustände. Allerdings wird da anscheinend auch nicht oft genug geleert. Und der Wertstoffhof war zwischen den Jahren komplett zu.
Der Musikverein Kobern lädt zu einem unvergesslichen Frühlingskonzert
Magische Klänge erwarten das Publikum im März
Kobern. Der Musikverein Kobern ist mit viel Schwung und Enthusiasmus ins neue Jahr gestartet.
Weiterlesen
Landtagsabgerordneter Benedikt Oster (SPD)
Seriöse Lösungen für die Luftrettung in unserer Region statt populistischer Vorschläge
Kreis Cochem-Zell. Das jüngste Presse-Statement von Jens Münster zur Forderung nach einem weiteren nachtflugtauglichen Hubschrauber in unserer Region ist aus meiner Sicht populistisch; fachlich unzureichend und in Gänze unausgegoren.
Weiterlesen
Kreis Cochem-Zell. Nach den jüngsten Vorstandswahlen im Kreisverband der SPD Cochem-Zell sind fünf langjährig engagierte Mitglieder aus dem Kreisvorstand ausgeschieden.
Weiterlesen
