Politik | 21.08.2020, 08:47 Uhr

Stadtverband der SPD Neuwied wählte neuen Vorstand

Lana Horstmann wiedergewählt

Der neue Vorstand des Stadtverbandes der SPD Neuwied.
225

Neuwied. Bei der Wahl des SPD Stadtverbands im Jahr 2018 hat sich eine deutliche Verjüngung des Vorstandes ergeben. Lana Horstmann (31 Jahre) wurde damals zur Vorsitzenden gewählt. In diesem Jahr stand nun turnusgemäß wieder eine Wahl des Vorstandes an. Auch hier wurde Lana Horstmann ohne Gegenkandidat mit 39 Ja-, 7 Nein-Stimmen und 3 Enthaltungen wieder zur Vorsitzenden gewählt. Zu Stellvertretern wurden gewählt Stefanie Stavenhagen (41 Stimmen), Janick Helmut Schmitz (34) und Holger Pohling (32). Zum Geschäftsführer wurde Peter Hilbich wieder mit einem klaren Ergebnis von 49 Stimmen gewählt. Auch die Kassiererin Silke Dietl wurde mit 48 Stimmen klar wiedergewählt. Als Beisitzer wurden nachfolgende 10 Mitglieder gewählt: Sven Gall (42 Stimmen), Andrea Welker (40), Diete Hühnerfeld (38), Christian Scheidgen (37), Sabine Pohling (37), Dirk Grünewld (37), Dieter Mees (37), Silvia Altgelt (34), Kevin Kinnet (34) und Renate Hoffmann (24).

Die wiedergewählte Vorsitzende Lana Horstmann bedankte sich für die vielen ehrenamtlich engagierten Parteimitgliedern, die sich in den letzten zwei Jahren für die SPD eingesetzt haben. Ihr Dank galt auch den Aktiven der Arbeitskreise Umwel/Klima/Nachhaltigkeit/Mobilität, Zukunft der Abeit-Mitbestimmung und Arbeitnehmer sowie Bildung/Jugend/Integration. Bei der aktuellen schwierigen Situation der Neuwieder SPD ist eine offene Diskussion und Streitkultur für Lana Horstmann wichtig, diese muss aber respektvoll und anständig geführt werden. Für die SPD ist es wichtig, sich nicht nur mit sich selbst zu beschäftigen, sondern sich auch wieder den wichtigen Themen wie z.B. bezahlbarer Wohnraum, Perspektiven für Kinder, Jugendliche, Familien und Entwicklung der Innenstadt zu widmen. Auch die Vision einer Universitätsstadt, wie von den Jusos nochmals gefordert, muss vorangetrieben werden. Die Bildungslandschaft muss auch in Neuwied, der Stadt der Schulen, zeitgemäßer angepasst werden „Wir müssen sozialdemokratische Werte vertreten. Hierzu gehört eine klare Abgrenzung zu rechtspopulistischen Parteien“, führte Horstmann weiter aus. „Auch müssen wir Verantwortung als Partei mit unseren sozialdemokratischen Werten übernehmen und ein zuverlässiger und vertrauensvoller Partner sein“.

Sven Lefkowitz, der Vorsitzende der Stadtratsfraktion, berichtete über die Arbeit und Schwerpunkte der Fraktion. Für ihn ist es wichtig, dass das derzeit alles überlagernde Thema der Causa Mang zu beenden und endlich wieder zur Sachpolitik zu kommen. Eine weitere Zusammenarbeit mit Michael Mang hält die Fraktion nicht mehr für möglich.

Janick Helmut Schmitz berichtete für die Arbeitsgemeinschaft der Jungsozialisten, dass die Jusos positiv in die Zukunft blicken, denn alle können dazu beitragen, unsere Partei für die Zukunft stark aufzustellen. Die Nachfrage nach akademischer Bildung muss für die junge Generation und die Zukunft unserer Stadt bedint werden können. „Wenn wir zukünftig eine starke SPD möchten, sollten wir für frische Impulse und Ideen auf der Höhe der neuen Zeit offen sein. Dies muss wieder stärker in den Blick genommen werden“.

Pressemitteilung

SPD Stadtverband Neuwied

Der neue Vorstand des Stadtverbandes der SPD Neuwied.

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Empfohlene Artikel
Die Ahrtal-Werke legten dem Stadtrat von Bad Neuenahr-Ahrweiler für 2025 eine Jahresbilanz von 85,4 Millionen Euro vor.  Foto: GS
60

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die Ahrtal-Werke um die Geschäftsführung mit Dominik Neswadba und Thomas Hoppenz sind weiter auf gutem Kurs. Daher folgte der Stadtrat von Bad Neuenahr-Ahrweiler am Montagabend dem Aufsichtsrat des kommunalen Energieversorgers und stimmte dem vorgelegten Jahresabschluss 2025 einstimmig zu. Das Gremium beauftragte Bürgermeister Pascal Rowald, in der Gesellschafterversammlung dem Jahresabschluss der Ahrtal-Werke für das 2025 zuzustimmen und den Aufsichtsrat zu entlasten.

Weiterlesen

Die Einrichtung einer IGS an der Regionalen Schule Brohltal wurde bereits im März vom Kreistag abgelehnt. Jetzt scheiterte auch ein FWG-Antrag auf eine neue neutrale Untersuchung der Schülerzahlen im Kreis Ahrweiler.  Foto: GS
81

Kreis Ahrweiler. Im März hat der Kreistag von Ahrweiler den Antrag der Freien Wähler auf Einrichtung einer Integrierten Gesamtschule (IGS) an der Regionalen Schule Brohltal in Niederzissen abgelehnt. Dies unter anderem mit der Begründung des beratenden „biRegio“-Planungsbüros in schulpolitischen Entscheidungen, dass „eine „IGS Niederzissen die IGS Remagen empfindlich tangieren würde“.

Weiterlesen

Bildergalerien
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis – inkl. E-Paper
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Imageanzeige
13. Koblenzer Patiententag 2026
Traueranzeige Bernd Lehnert
First Friday Anzeige für November
Bratapfelsonntag
Pflegefachkraft  in der Tagespflege gesucht
Martinsmarkt der regionalen Genüsse
Weitere Artikel
Symbolbild
6161

A61 ab November mit Einschränkungen

Ab dem 09.11.: Einspurige A61 - Fahrzeit einplanen

Sinzig. Die Niederlassung West der Autobahn GmbH des Bundes plant umfangreiche Gehölzpflegearbeiten auf der A61 zwischen dem Autobahndreieck Sinzig und der Anschlussstelle Niederzissen in Richtung Koblenz/Ludwigshafen.

Weiterlesen

Symbolbild.
0

Der Hinweis eines Energieversorgers führte die Ermittler zur Cannabisplantage

Bad Breisig: Illegaler Cannabisanbau in ehemaliger Glasfabrik

Bad Breisig. In einem leerstehenden Industriegebäude im Bad Breisiger Gewerbegebiet „Goldene Meile“, der ehemaligen Glasfabrik, haben Ermittler eine professionell betriebene Cannabisplantage entdeckt. Die Kriminalinspektion Mayen führte die Durchsuchung am Mittwoch, 28. Oktober, durch. Das Polizeipräsidium Koblenz bestätigte den Einsatz.

Weiterlesen