Politik | 23.03.2016

CDU-Fraktion Swisttal

Landesregierung kippt „große Lösung“ des Heimerzheimer Sportplatzprojektes

Swisttal-Heimerzheim. Im Rahmen des Sonderprogramms des Landes NRW zur Städtebauförderung „Hilfen im Städtebau zur Integration von Flüchtlingen“ sollte der Heimerzheimer Sportplatz zu einem vollwertigen Kunstrasenplatz ausgebaut werden. Hintergrund war, dass das Land NRW im Rahmen dieses Sonderprogramms insgesamt 72 Mio. Euro zur Verfügung stellt, mit denen die Kommunen bei der Bewältigung der Folgen der Flüchtlingsunterbringung und –integration unterstützt werden sollen.

Nach Auffassung der Swisttaler Bürgermeisterin Petra Kalkbrenner (CDU) ist das integrative Potential im Bereich des Vereinssportes erheblich. Vor diesem Hintergrund schlug sie vor, die ausgelobten Fördermittel für den Bau eines vollwertigen Kunstrasenplatzes im Zusammenhang mit der Umsetzung des Sportstättenbedarfsplans in Heimerzheim zu beantragen. Dieser Vorschlag traf auf breite Zustimmung in den Fraktionen. Wie zwischenzeitlich bekannt wurde, hat die Landesregierung dem Regionalrat für dieses wichtige Projekt aber leider keine Empfehlung ausgesprochen. „Das ist sehr bedauerlich. Schon durch die seit Jahren massiv heruntergefahrenen Schlüsselzuweisungen, die reduzierte Investitionszulage und die erhebliche Unterfinanzierung bei der Kostenerstattung für die aufgenommenen Flüchtlinge wurde Swisttal durch die Landesregierung finanziell massiv benachteiligt. Es wäre wünschenswert gewesen, wenn die Landesregierung nun durch eine Empfehlung des Sportplatzprojektes ein positives Signal an unsere Vereine und an die vielen Ehrenamtlichen gegeben hätte, die sich um Integration bemühen,“ bewertet Fraktionssprecher Bernd Großmann die Entwicklung. „Für die Erweiterung des Heimerzheimer Jugendtreffs werden vermutlich 180.000,00 Euro zur Verfügung gestellt. Einem entsprechenden Antrag wurde auch seitens der CDU-Fraktion zugestimmt. Wenngleich der Bau eines vollwertigen Kunstrasenplatzes für Heimerzheim eine erheblich höhere Bedeutung gehabt hätte, freuen wir uns natürlich auch über die Möglichkeit, unseren Jugendtreff im Alten Kloster erweitern zu können“, so der CDU-Ortsverbandsvorsitzende Günter Tappeser.

Pressemitteilung

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