FDP Neuwied
Landtagskandidat Dennis Mohr im Museum Monrepos
Neuwied. Die Sorgen wegen der Coronakrise sind auch im Kreis Neuwied groß. Von den Kontaktbeschränkungen sind alle betroffen. Neben dem Einzelhandel, Fitnessstudios, Vereine, Friseure und viele mehr leiden ganz besonders auch die Kulturschaffenden und touristischen Anbieter. FDP Landtagskandidat Dennis Mohr wollte wissen, wie es dem Museum Monrepos oberhalb von Segendorf als einem der kulturellen Highlights in Neuwied geht.
Bei einem Gespräch mit dem Museumsdirektor Dr. Frank Moseler fand ein informativer Austausch statt. Wie alle anderen Anbieter wartet man auch hier sehnsüchtig auf die Wiedereröffnung. Zum Glück braucht das Museum dank seiner Trägerschaft beim Römisch-Germanischen Zentralmuseum allerdings nicht um sein Weiterbestehen bangen. „Das Museum für menschliche Verhaltensevolution ist einer der ‚Hidden Treasures‘ in Neuwied. Ich bin sehr froh darüber, dass das Archäologische Forschungsinstitut mit seinem angehängten Museum sicher ist“, bewertet Dennis Mohr die Situation.
Im Austausch mit dem Museumsdirektor konnte er viel erfahren über die Entstehungsgeschichte sowie die Geschichte des Areals rund um das ehemalige „weiße Schloss“, der früheren Sommerresidenz des Fürstenhauses zu Wied. Was heute als das Schloss Monrepos bekannt ist, war früher eigentlich ein Nebengebäude – das sogenannte Prinzessinnenpalais. Das eigentliche Schloss Monrepos wurde leider im Jahr 1969 mit staatlicher Erlaubnis im Rahmen einer Feuerwehrübung niedergebrannt. Rund um das Museum sind noch zahlreiche Nebengebäude erhalten, von denen die meisten heute als Wohnraum genutzt werden.
In das Prinzessinnenpalais ist in den 80er Jahren ein Forschungsbereich des Römisch-Germanischen Museums eingezogen und damit wurde auch das Museum Monrepos eröffnet. Seit 2014 besteht die völlig modernisierte Ausstellung „MenschlICHes Verstehen“, bei der die Besucher viel über die menschliche Verhaltensevolution und damit über sich selbst lernen können. „Erst letzten Sommer habe ich diese Ausstellung mit seinen einmaligen Führungen besucht“, erinnert sich der FDP-Landtagskandidat. „Das sollte wirklich jeder mal gesehen haben und in verschiedenen Führungen, gibt es auch unterschiedliche Inhalte.“ Probleme habe das Museum allerdings mit einer möglichen Vergrößerung der Ausstellung. Das Gebäude sei vollständig in Nutzung und deswegen seien die Grenzen bereits ausgeschöpft.
Zum Abschluss des Gesprächs träumten und schwärmten Dennis Mohr und Museumsdirektor Dr. Frank Moseler von einem Wiederaufbau des alten Schlosses. Das sei zwar eine hohe Millioneninvestition und deshalb kaum vorstellbar, aber Einigkeit bestand darüber, dass das damalige Schloss Monrepos heute eine wahre Goldgrube für den Neuwieder Tourismus wäre. „Die frühere Sommerresidenz des Fürstenhauses zu Wied ist ein wichtiges Stück Neuwieder Geschichte. Der Wald drumherum mit dem naheliegenden Rheinsteig und dem Fürstenweg laden zu jeder Jahreszeit zu einem Spaziergang ein“, resümiert Dennis Mohr.
Pressemitteilung
Dennis Mohr (FDP)
