Piaggio Porter Kipper für Unkeler Bauhof
Leises und umweltfreundliches Elektro-Fahrzeug als Ersatz
Unkel. Im vergangenen Jahr stand im Bauhof der Stadt Unkel die Ersatzbeschaffung eines Kleintransporters an. „Auf Anregung des Ersten Beigeordneten Wolfgang Plöger wurde intensiv über die Anschaffung eines entsprechenden Elektro-Fahrzeugs nachgedacht. Durch die Haushaltslage der Stadt kam nur ein Gebrauchtfahrzeug in Frage“, berichtetet Stadtbürgermeister Gerhard Hausen Mitte voriger Woche bei der offiziellen Inbetriebnahme des Fahrzeugs auf dem Großraumparkplatz an der Kamener Straße. Fündig geworden war die Stadt nach einiger Suche bei einem Händler in der Nähe von Frankfurt, bei dem sie das Fahrzeug für 8.000 Euro erwerben konnte.
„Der Piaggio Porter Kipper ist nach einem Generalcheck in gutem Zustand und allein wegen seiner Wendigkeit bestens für den Einsatz im Stadtbereich geeignet“, freute sich der Leiter des Unkeler Bauhofs, Robert Anayuat, während Gerhard Hause vor allem die Emissions- und Lärmfreiheit in Unkeler Straßen und Gassen hervorhob. „Mit dem Elekrofahrzeug wollten wir als öffentliche Hand vorbildliches Verhalten an den Tag legen und so ein Zeichen setzen“, erklärte er. Die Stadt Unkel sei froh und glücklich, in der Bad Honnef AG erneut einen erstklassigen Werbepartner gefunden zu haben, dankten er und Wolfgang Plöger dem technischen Vorstandsmitglied, Jens Nehl, und Marketingleiter Lucas Birnhäupl für die finanzielle Unterstützung des Unternehmens.
„Auch wenn das Ziel der Bundesregierung sehr ambitioniert ist, dass bis 2020 eine Million Elektrofahrzeuge in Deutschland auf den Straßen sein sollen, so wollen wir mit zusammen mit der Stadt Unkel doch unseren Beitrag dazu leusten und mit diesem Fahrzeug für mehr Umweltbewusstsein sowie für größere Akzeptanz zur Verbreitung der Elektromobilität werben“, erklärte Jens Nehl. Dieser Schritt sei ja schon mit dem Blockheizwerk sowie der Fotovoltaikanlage der Schulen sowie zuletzt mit der Installation einer E-Ladesäule auf dem Großraumparkplatz an der Kamener Straße begonnen worden, ergänzte der Stadtchef.
Das Ersatzfahrzeug für den in die Jahre gekommenen Benziner soll vorwiegend bei der Grünpflege eingesetzt werden. So hatte man den Kipper bereits am Vormittag an der Rheinpromenade im Einsatz sehen können. „Aufgeladen mit Natur-Strom schafft der Piaggio Porter immerhin gut 100 Kilometer und die Ladestation ist ja auch nicht weit von unserer Unterkunft an der Schulstraße unter dem Tröötetempel entfernt“, resümierte Robert Anayourt abschließend.
