Politik | 14.04.2018, 10:18 Uhr

FDP-Verbandsgemeindeverband Vordereifel hielt außerordentlichen Parteitag ab

Liberale gehen gestärkt in die Zukunft

Zwei neue Mitglieder konnten begrüßt werden – Lutz Krüger verabschiedete sich aus der aktiven Politik

Mit zwei neu gewählten stellvertretenden Vorsitzenden geht der FDP-Verbandsgemeindeverband in die Zukunft.  privat
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Monreal. Zu einem außerordentlichen Parteitag des FDP-Verbandsgemeindeverbands Vordereifel trafen sich die Freien Demokraten jüngst, um wichtige Personalentscheidungen schon frühzeitig in die Wege zu leiten.

Zu Beginn begrüßte der Vorsitzende der FDP Vordereifel Wolfgang Probst sehr herzlich alle Anwesenden, darunter zwei Neumitglieder und die Kreisvorsitzende der Freien Demokraten im Kreisverband Mayen-Koblenz, Susanne Rausch-Preißler, selbst auch Mitglied im Verband Vordereifel. In seiner Rede dankte der Vorsitzende den fleißigen Wahlkämpfern für ihren Einsatz zur Bundestagswahl. Das Ergebnis im Wahlkreis und im Besonderen auch in der Verbandsgemeinde Vordereifel wertete er als gemeinsamen Erfolg der aktiven Mitglieder. Auch die Neueintritte unmittelbar vor und nach der Bundestagswahl sei der Verdienst aktiver Verbandsarbeit.

Kritik an Finanzierung mittels Fördergeldern

Probst, auch Mitglied im Verbandsgemeinderat Vordereifel, gab einen kurzen Überblick über die Themen, die in der Verbandsgemeinde behandelt werden. So freute ich sich insbesondere darüber, dass nach einer zweijährigen Wartezeit nun endlich die Stelle des Schulleiters in Nachtsheim an Ralf Heuft vergeben ist. Kritisch merkte er an, dass die derzeitige Situation der Finanzierung mit Hilfe von Fördergeldern für besondere Projekte in der Vordereifel teuer erkauft sei.

Damit werde die kommunale Selbstverwaltung unterhöhlt und dem Zentralismus immer mehr Vorschub geleistet. Er bedauerte auch, dass der Antrag der FDP zur Beschaffung eines Multicopters durch die Verbandsgemeinde, zur Beobachtung aus der Luft bei Notlagen, vorerst in einen Ausschuss verwiesen wurde und in der Haushaltsplanung 2018 keinen Niederschlag fand.

Schatzmeister Rudolf Haase, Kottenheim, gab einen Überblick über die Finanzlage. Die Rechnungsprüfung hatte keine Beanstandungen ergeben. Für die sehr gute Kassenführung danke ihm der Vorsitzende.

Danach berichtete Kreisvorsitzende Susanne Rausch-Preißler, nach einem großen Dankeschön für die tolle Arbeit im vergangenen Wahlkampf, aus dem Kreis-, Bezirks- und Landesvorstand.

Dank galt dem scheidenden Vorsitzenden

Neugewählt werden musste an diesem Parteiabend auch noch. Lutz Krüger, der lange Zeit den Verband als Vorsitzender durch schwere Zeiten geführt hat und danach Wolfgang Probst als Vorsitzenden sowohl im Verbandsgemeinderat als auch in der Verbandsführung unterstützt hat, will sich nun, seiner Lebensplanung gemäß, mehr aus dem aktiven politischen Leben zurückziehen.

Er möchte seine Zeit mehr der Familie und besonders den Enkeln widmen. Aus diesem Grund hatte er seinen Rücktritt als stellvertretender Vorsitzender des Verbandsgemeindeverbands erklärt. Ihm wurde von allen Seiten herzlich gedankt.

Das machte die Nachwahl der freigewordenen Position nötig. Vorab beschloss der Parteitag, die Anzahl der Stellvertreter auf zwei zu erweitern. In den nachfolgenden Wahlgängen wurden dann Paul Pink aus Kottenheim und Oliver Preißler, Anschau, zu stellvertretenden Vorsitzenden im Verbandsgemeindeverband Vordereifel gewählt. Gemeinsam mit den beiden neuen Stellvertretern und dem Vorstand gehen die Freien Demokraten Vordereifel nun sehr optimistisch in die Kommunalwahl 2019.

Den Abend ließen die Anwesenden mit munteren Diskussionen und viel Freude an der Parteiarbeit ausklingen.

Pressemitteilung des

FDP-Verbands-

gemeindeverbands

Vordereifel

Mit zwei neu gewählten stellvertretenden Vorsitzenden geht der FDP-Verbandsgemeindeverband in die Zukunft. Foto: privat

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