Politik | 17.09.2021

Martin Schmitt, Grüne

Martin Schmitt geb.1964 in Mayen (57 Jahre), Beruf: ausgebildeter Garten- und Landschaftsbauer, ausgebildeter Ergotherapeut, Tätigkeit: seit 1993 Teilhaber einer Praxis für Ergotherapie mit derzeit 32 Mitarbeitenden an den Standorten Adenau, Cochem und Mayen.

Aktuelle politische Ämter:

- Mitglied bei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN seit 2012; Sprecher BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Kreisverband Mayen-Koblenz; Mitglied des Kreistags Mayen-Koblenz; Mitglied des Ortsgemeinderats Monreal

Ehrenamtliche Tätigkeit:

- Neue Energie Bendorf eG, Mitglied des Aufsichtsrats

- Volksbank RheinAhrEifel eG, Mitglied der Vertreterversammlung

Hauptziele

„1. Pflege vermeiden durch mehr und bessere Therapieangebote: Ich möchte durch bessere therapeutische Angebote dafür sorgen, dass ältere Menschen und Personen mit Handicap so lange wie möglich selbstbestimmt und selbstständig zu Hause leben können. Die Pflegebedürftigkeit möchte ich auf diese Weise möglichst vermeiden oder spät eintreten lassen. Das entlastet letztlich auch unser Sozialsystem.

2. Ausbildung und Vergütung in den Gesundheitsfachberufen verbessern, Fachkräftemangel insbesondere in der Medizin beheben.

Ich werde mich einsetzen für eine kostenfreie Ausbildung bei Heilmittelerbringer:innen, vermehrte Weiterbildungsangebote und eine höhere Vergütung in Gesundheitsfachberufen.

3. Handwerk unterstützen: Ich sehe mich als Stimme des Handwerks – eine Gruppe, die bislang im Bundestag stark unterrepräsentiert ist. Dazu möchte ich das Handwerk unterstützen beim Umbau zu einer klimaneutralen Wirtschaft und beim Umsetzen der Bau-, Energie- und Wärmewende durch Beratungsangebote, Schulungen und finanzielle Unterstützung.

4. Energiewende vorantreiben und Genossenschaften stärken: Mit meinem Know-How aus dem Bereich der Energiegenossenschaften möchte ich diesen Sektor stärken und damit die Bevölkerung beteiligen an der Energiewende.

Meine Vorstellungen zum (Wieder-) Neuaufbau des Ahrtals:

Ich möchte dafür sorgen, dass die Menschen im Ahrtal wieder eine maximal sichere Heimat bekommen. Daher sprechen wir Grüne vom Neuaufbau und nicht vom Wiederaufbau! Vieles muss besser gestaltet werden gegenüber vor der Flut. Um langfristig im Ahrtal, aber auch anderswo, Schäden aufgrund von Extremwetterereignissen zu vermeiden, möchte ich dafür sorgen, dass die Gebäude und die Infrastruktur klimaschonend und nach ökologischen Gesichtspunkten neu aufgebaut werden.

Konkret heißt das z.B., Förderprogramme auflegen, damit private und öffentliche Gebäude nach dem Wiederaufbau den Passivhaus-Standard erfüllen, Neubauten mit einer Dachbegrünung oder Photovoltaik-Anlage ausgerüstet und alte Ölheizungen schnell ausgetauscht werden.

Das bedeutet weiterhin, dem Fluss ausreichend Raum zu geben und den Hochwasserschutz aktiv voranzutreiben. Parallel müssen wir auch die Forst- und Landwirtschaft so umbauen, dass die Wälder, Felder und Weinberge mehr Wasser aufnehmen und CO2 binden können. Außerdem möchte ich den Anteil an Bio-Betrieben in der Region deutlich steigern.

Bei all diesen Maßnahmen liegt mir die Unterstützung von Handwerksbetrieben und anderen Klein- und Kleinstbetrieben sehr am Herzen. Sie sollen beim Wiederaufbau ihrer Betriebe unbürokratische Hilfe, Beratung und finanzielle Unterstützung erhalten und so den Weg ebnen für eine klimaneutrale Wirtschaft.“

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