Politik | 28.12.2018

Klausurtagung von Bündnis 90/Die Grünen Remagen

Mehr Lebensqualität für alle

Ein Schwerpunktthema im Kommunalwahlkampf sollen Tempo-30-Zonen sein

Bei ihrer Klausurtagung diskutierten die Remagener Grünen die Notwendigkeit von weiteren verkehrsberuhigenden Maßnahmen in der Römerstadt. privat

Remagen. Kurz vor Weihnachten haben die Remagener Grünen ihre Schwerpunkte für die Kommunalwahl im kommenden Mai festgelegt. Rund ein Dutzend Themenkomplexe diskutierten die Aktiven bei der dreistündigen Klausurtagung und unterfütterten jeden Punkt mit konkreten Zielen und Vorstellungen. Als eines der wichtigsten Zukunftsthemen wurde der Verkehr identifiziert. Die Versammelten waren sich einig, dass weitere verkehrsberuhigende Maßnahmen dringend notwendig sind. So werden sich die Grünen weiterhin vehement für eine Ausweitung von Tempo-30-Zonen und anderen Mitteln zur Verkehrsberuhigung einsetzen. Die Sprecherin und der Sprecher des Grünen-Ortsverbandes Remagen, Stefani Jürries und Marc Strehler, erklärten dazu: „Wir wollen, dass Kinder wieder unbesorgt auf der Straße spielen können, dass Radfahrer ohne Gefahr durch die Stadt und die Ortsteile kommen, dass ältere Menschen sowie Menschen mit körperlichen Einschränkungen sicher über die Straße gehen können – und zwar ohne Angst haben zu müssen, unter die Räder zu kommen.“ Wer mit 30 statt 50 Stundenkilometern durch Remagen fahre, werde nur unwesentlich Zeit verlieren. Auf der anderen Seite stehe ein großer Zugewinn an Sicherheit und Lebensqualität für alle Verkehrsteilnehmer und Anwohner. Auch die Lärmbelästigung durch aufheulende Motoren des einen oder anderen Hobby-Rennfahrers sei nicht zu unterschätzen, waren sich die Grünen einig. Die konkreten Ideen zur Zukunft Remagens, die bei der Grünen-Klausur entwickelt wurden, sollen nun in einem Positionspapier ausgearbeitet und dann natürlich auch der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Pressemitteilung

Bündnis 90/Die Grünen

Ortsverband Remagen

Bei ihrer Klausurtagung diskutierten die Remagener Grünen die Notwendigkeit von weiteren verkehrsberuhigenden Maßnahmen in der Römerstadt. Foto: privat

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