Mehr Schulsozialarbeit für gerechte Bildungschancen
Kreis Ahrweiler. Wenn Kinder mit Sorgen in die Schule kommen, braucht es mehr als guten Unterricht. Manchmal braucht es ein offenes Ohr, ein vertrauliches Gespräch oder schnelle Hilfe in einer schwierigen Situation. Schulsozialarbeit wirkt unmittelbar im Schulalltag und stärkt Kinder, Jugendliche und Familien gleichermaßen.
Deshalb baut das Land Rheinland-Pfalz die Schulsozialarbeit weiter aus und investiert in diesem Jahr landesweit 12 Millionen Euro in diesen wichtigen Bereich.
Bildungsminister Sven Teuber verweist auf die nachgewiesene Wirkung der Schulsozialarbeit: „Bessere Bildungschancen und deutlich weniger Gewaltdelikte – das bewirkt Schulsozialarbeit nachweislich. Deshalb bauen wir sie weiter aus und sorgen dafür, dass die Kommunen Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter an ihre Schulen bringen können.“
Die Förderung kommt auch direkt im Landkreis Ahrweiler an: 313.650 Euro stellt das Land hier für die Schulsozialarbeit zur Verfügung. Durch vereinfachte Förderregeln und weniger Bürokratie gelangen die Mittel schneller in die Kommunen und damit direkt an die Schulen.
Die SPD-Landtagsabgeordnete für den Kreis Ahrweiler, Susanne Müller, unterstreicht die Bedeutung der Investitionen für die Region: „Mit diesen Mitteln stärkt das Land die Schulsozialarbeit nachhaltig. Damit sorgen wir dafür, dass in den Kommunen und auch bei uns vor Ort jede Schule mit ausreichend Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeitern ausgestattet ist. Eine gute Schulsozialarbeit sorgt für mehr Sicherheit, weniger Gewalt und entlastet Lehrkräfte. Das schafft noch bessere Bildungschancen und Bildungsgerechtigkeit für unsere Schülerinnen und Schüler.“
Das Land Rheinland-Pfalz setzt damit ein klares Zeichen: Schule soll ein Ort sein, an dem Kinder nicht nur lernen, sondern sich auch sicher und gesehen fühlen.
Pressemitteilung
von Susanne Müller, MdL,
