Politik | 24.03.2014

Stadtrat Remagen gab „grünes Licht“ für neuen Kindergarten im Oedinger Gewerbegebiet

Mehrausgaben für Erweiterung des Kigas Oberwinter zugestimmt

Remagen. Der Erweiterung des Gewerbegebietes Oedingen stimmt der Stadtrat Remagen in seiner jüngsten Sitzung unter dem Vorsitz von Bürgermeister Herbert Georgi zu. Vorgesehen ist laut Verwaltungsvorlage, das Baugebiet um rund 7.000 Quadratmeter Nettobaufläche zu vergrößern. Zudem werden rund 1.250 Quadratmeter Feldgehölze gesichert und rund 200 Quadratmeter neue Verkehrsfläche festgesetzt. Damit kann die Stadt Remagen drei Betrieben einen neuen Standort beziehungsweise Erweiterungsmöglichkeiten anbieten. Anlass für die Planungen ist neben der Erweiterungsabsicht eines bereits ansässigen Betriebes die Kaufanfrage von mehreren Handwerkern und Gewerbetreibenden. Aufgrund der beschränkten Flächenpotenziale wird selbst unter Berücksichtigung der geplanten Erweiterung nicht jedes An- beziehungsweise Umsiedlungsbegehren befriedigt werden können. Einbezogen in die Erweiterung des Baugebietes ist der Standort für einen neuen zweigruppigen Kindergarten auf einer Fläche von etwa 2.900 Quadratmetern. Die Anfang Februar von der Kreisverwaltung bekannt gegebenen Bedarfszahlen werden, anders als bislang, für die Ortsteile Oedingen und Unkelbach getrennt ausgewiesen.

Alter Sportplatz wird zu Naturschutzfläche

So war erstmalig erkennbar, dass in Oedingen für die kommenden Jahre eine stete Nachfrage besteht, die mit dem Neubau der Einrichtung befriedigt werden soll. Die nach dem Naturschutzrecht erforderlichen Ausgleichsmaßnahmen werden überwiegend auf dem angrenzenden Gelände des alten Sportplatzes durchgeführt. Zustimmung des Rates gab es auch für überplanmäßige Ausgaben für die Erweiterung des Kindergartens Arche Noah in Oberwinter.

Die Finanzierung der Oberwinterer Kindergartens Arche Noah

Rund 30.000 Euro an Mehrausgaben fielen hier an für die Sanierung der gesamten Terrassenfläche, die Lackierung sämtlicher Heizkörper, das Nachrüsten des gesamten Gebäudes mit funkvernetzten Rauchmeldern, die Erweiterung der Einrichtung durch eine Küchenzeile und kleinere Einrichtungsgegenstände wie Geschirr und Kinderspiele. Für die Erweiterung der Kindertagesstätte standen 690.000 Euro zur Verfügung. Die Summe erhöhte sich durch die noch benötigten 30.000 Euro auf 720.000 Euro. Vom Kreis gab es einen Zuschuss zur Erweiterung von 124.000 Euro, vom Land 162.000 Euro und vom Bund 96.585,63 Euro. So verbleiben 337.416, 37 Euro bei der Stadt an Eigenmitteln.

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