Schwierige Sanierung des Horchheimer Eisenbahntunnels ab 2021 für 26 Monate
Nettokaltmiete in Koblenz 6,55 Euro
Neue Preise gelten ab Januar, beschlossen Stadtrat und Verwaltung
Koblenz. Neues Jahr, neue Preise. So bei den Mieten in Koblenz, die in dem ab Januar geltenden Mietspiegel aufgeführt sind und vom Stadtrat in seiner letzten Sitzung im alten Jahr beschlossen wurden. Der qualifizierte Mietspiegel ist bis zum 31. Dezember 2020 gültig. Demnach beträgt die durchschnittliche Nettokaltmiete für Standardwohnraum aktuell 6,55 Euro pro Quadratmeter. Der Preis liegt damit fünf Prozent über dem Niveau von 2016 und entspricht einer mittleren jährlichen Preissteigungsrate von 2,45 Prozent. Die Lebenshaltungskosten stiegen in diesem Zeitraum jährlich um 1,85 Prozent.
Gefühlt mag für Mieter in Koblenz die Preissteigerung viel höher sein, was jedoch an vielen Faktoren, wie zum Beispiel Baujahr, Wohnungsgröße, Lage und Ausstattung liegen kann.
Die Mietspiegelbroschüre wird in einer Auflage von 1.000 Exemplaren gedruckt, die pro Stück sechs Euro plus zwei Euro Versand kosten. Das Herunterladen des Mietspiegels als digitales Dokument von den Internetseiten der Stadt Koblenz (www.koblenz.de/verwaltung_politik/mietspiegel.html) ist kostenfrei. Gratis gibt es dort auch ein Online-Berechnungstool, das von der kommunalen Statistikstelle programmiert und implementiert wurde.
Die Hundesteuer beträgt nach der geltenden Satzung für den ersten Hund 108 Euro, den zweiten 144 Euro und für jeden weiteren 192 Euro.
Für Zweitwohnungen in Koblenz ist als Steuer zehn Prozent der Jahreskaltmiete zu zahlen.
Sanierung des Horchheimer Eisenbahntunnels
Schwierig für die Deutsche Bahn wird die Sanierung, es ist quasi ein Neubau, des im Jahre 1902 eröffneten Horchheimer Eisenbahntunnels. 19 Monate muss die Strecke für Züge gesperrt werden. Da sich dieses Großprojekt nicht nur auf die Umgebung, sondern auch auf die Natur auswirkt, muss die Stadt Koblenz eine Stellungnahme abgeben, die der Stadtrat genehmigte. Der Tunnel liegt weitgehend unterhalb des Grundwasserspiegels und da es auch stark wasserführende Schichten gibt, soll der neue Eisenbahntunnel eine Rundumabdichtung erhalten. Dadurch könnte das Grundwasser steigen und unten über die Hangkante abfließen mit negativen Folgen für die Gebäude. Deshalb muss eine zusätzliche Drainage in den Rhein entstehen. Zur Lärmvermeidung sollen Erde und Gestein vom neuen Tunnelbau überwiegend über das südliche Portal erfolgen. Schließlich müssen das gemauerte Gewölbe und die seitlichen Widerlager unter anderem mit Sprengungen und Meißelbagger abgebrochen werden. Wegen des großen Lärms dürfen diese Arbeiten nachts nicht ausgeführt werden.
Während der Bauphase sind zum Südportal bis ca. 100 Lkw-Fahrten pro Tag über die Emser Straße notwendig. Bei einer Arbeitszeit von ca. 13 Stunden pro Arbeitstag sind das ca. acht Lkw-Fahrten pro Stunde. Die Lastwagen müssen aber von der Emser Straße rückwärts in den Tunnel fahren, da hier wegen der beengten Verhältnisse wenden nicht möglich ist. Bis es soweit ist, dauert es noch etwa zweineinhalb Jahre, denn erst ab Juli 2021 wird etwa 26 Monate lang gebaut.
HEP
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Stadtrat beschließt,was er gut kann,da,wenn nicht alle Ratsmitglieder,doch der überwiegende Teil im Besitz eines "Eigenheimes" ist und davon nicht betroffen ist (denn wer schießt sich schon selbst in`s Bein).Da wird,nach dem neuen Mietspiegel für eine Dachgeschoßwohnung ohne Balkon,ohne ausreichende Dämmung,mit undichten Fenstern,nicht vollständig verschließbaren Rolläden,einer Nachtspeicherheizung Ende der 60er-Jahre,die den Strom frisst wie eine halbverhungerte Kuh sowie anderen diversen Mängeln eine Miete verlangt,die den Wortlaut "Mietwucher" noch geschmeichelt erscheinen lässt.Gut,wer das akzeptiert ist selbst schuld.Ich finde nur,dass Vermieter,die aus reiner Selbstsucht die Not oder die Dummheit desjenigen ausnutzen,der froh ist,eine für seine Zwecke (angeblich) geeignete Wohnung gefunden zu haben,an den Pranger gestellt gehören.Dieses Beispiel ist kein Einzelfall.Diejenigen,die das mal so einfach abgewunken haben dürften die soziale Komponente schlichtweg ignoriert haben.