Wirtschaft stärken. Arbeitsplätze schaffen. Wohnraum entwickeln. Zukunft sichern.
Neuwied erreicht Etappenziel bei strategischer Gewerbeflächenentwicklung
Neuwied. Die Entwicklung neuer Gewerbeflächen im Bereich Friedrichshof erreicht einen entscheidenden Meilenstein.
Im Rahmen eines Besuchs im Neuwieder Rathaus übergaben die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt und Innenminister Michael Ebling die Machbarkeitsstudie für das rund 75 Hektar große Entwicklungsgebiet im Friedrichshof an Oberbürgermeister Jan Einig.
Zugleich wurde Neuwied in das Landesprogramm „Turboflächenentwicklung“ aufgenommen. Landesweit profitieren 13 Regionen von diesem Programm zur beschleunigten Entwicklung strategisch bedeutender Gewerbestandorte.
Seit 2021 verfolgt die Stadt gemeinsam mit der politischen Mehrheit im Stadtrat das Ziel, die Flächen von privaten Eigentümern zu erwerben. Die Stadt strebt die Entwicklung von Gewerbeflächen für Unternehmen aus den Bereichen innovativer, umweltfreundlicher Technologien, Dienstleistung und Produktion an, will zusätzliche attraktive Arbeitsplätze schaffen und damit Kauf- und Steuerkraft stärken. Hintergrund ist die anhaltend hohe Nachfrage von Unternehmen nach geeigneten Ansiedlungsflächen.
Nach einem mehrjährigen Genehmigungsverfahren, einer offenkundigen Blockade- und Verzögerungstaktik der Aufsichtsbehörde in Trier und Widerständen im Rat, insbesondere seitens der örtlichen SPD, wurde im Dezember endlich die erforderliche kommunal aufsichtliche Zustimmung erteilt. Damit ist der Weg für die konkrete Umsetzung frei.
Für das Bündnis für Neuwied – bestehend aus CDU, Bündnis 90/Die Grünen, FDP, FWG und BSW – ist dies ein zentraler Erfolg einer langfristig angelegten Stadtentwicklungsstrategie.
Martin Hahn, Fraktionsvorsitzender der CDU-Fraktion im Stadtrat, spricht für das Bündnis von einer entscheidenden Weichenstellung für die Zukunft Neuwieds:
„Wir verfolgen seit Jahren eine klare Stadtentwicklungsstrategie: Wirtschaft stärken, Arbeitsplätze schaffen und gleichzeitig attraktiven und bezahlbaren Wohnraum entwickeln. Nur wenn wir neue Unternehmen ansiedeln, sichern wir dauerhaft unsere finanzielle Handlungsfähigkeit. Und nur mit einer starken wirtschaftlichen Basis können wir in Kitas, Schulen, Sportanlagen, unsere Innenstadt und unsere Stadtteile investieren. Wachstum, Wohnraum und Lebensqualität gehören für uns untrennbar zusammen.“
Die Entwicklung der Gewerbeflächen ist damit ein zentraler Baustein einer Gesamtstrategie, die wirtschaftliche Dynamik, soziale Stabilität und nachhaltige Stadtentwicklung miteinander verbindet.
„Mit der nun vorliegenden Machbarkeitsstudie beginnt die Phase der Umsetzung: Wir werden gemeinsam mit der Stadtspitze nach dem Erwerb der Flächen zügig und ganz konkret die Erschließung und Vermarktung vorantreiben und unsere Stadt handlungs- und zukunftsfähig machen.“
Pressemitteilung
Neuwieder Bündnis
