Politik | 19.06.2019

Gewerbegebiet Wolbersacker in Rheinbach

„Nutzung als nächtlicher Lkw-Rastplatz unterbinden“

SPD fordert den Bürgermeister auf, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen

Das neu erschlossene Gewerbegebiet Wolbersacker hat sich zu einem „Geheimtipp“ unter Fernfahrern entwickelt. Nicht selten nutzen mehrere Dutzend Lkw die Erschließungsstraße als Rastplatz für die Nacht. Foto: privat

Rheinbach. Das neu erschlossene Gewerbegebiet Wolbersacker wird zunehmend von Lkw als Übernachtungsparkplatz genutzt. „Letzte Woche parkten an einem Abend über 30 Lkw verschiedenster Nationen auf der Erschließungsstraße zwischen den Kreiseln am Haltepunkt Römerkanal und der B 266 Richtung Wormersdorf“, berichtet SPD-Ratsherr Dr. Georg Wilmers, der das Gewerbegebiet mit dem Rad durchfuhr.

Die Nutzung als Übernachtungsparkplatz bedeutet, dass Abfall auf oder neben der Straße „entsorgt“ und das angrenzende Getreidefeld zur Verrichtung der Notdurft genutzt wird, da es vor Ort weder Mülleimer noch Toiletten gibt. Es wurde sogar beobachtet, dass auch Essensreste hinterlassen wurden, was die Gefahr hervorruft, dass sich Ratten und anderes Ungeziefer darum „kümmern“ und dort breitmachen.

Die SPD Rheinbach kann gut verstehen, dass das Gewerbegebiet in unmittelbarer Nähe zur Autobahnabfahrt Rheinbach von Lkw-Fahrern, die Probleme haben, auf einem regulären Rastplatz einen Platz zum Übernachten im Lkw zu finden, nun gerne genutzt wird. Diese Möglichkeit scheint sich auch sehr schnell unter den Fernfahrern herumgesprochen zu haben, anders ist die hohe Zahl an Lkw, die abends dort parken, kaum zu erklären.

Die Rheinbacher SPD hält allerdings die Nutzung des Gewerbegebiets Wolbersacker als Übernachtungsplatz für Lkw für unerwünscht und einen Missbrauch. „Wir haben vor Jahren in der Stadt Rheinbach und seinen Gremien intensiv darüber diskutiert, ob wir an dieser Stelle einen Autohof zulassen wollen und uns dagegen entschieden“, erläutert der SPD-Vorsitzende Dietmar Danz. „Diese Willensbildung würde ins Gegenteil verkehrt, wenn jetzt ein Lkw-Rastplatz ohne Infrastruktur geduldet und die davon ausgehenden Nachteile und Gefahren in Kauf genommen werden.“

„Die SPD Rheinbach hat den Bürgermeister aufgefordert, eine Nutzung des Wolbersacker als Lkw-Rastplatz zu unterbinden, beispielsweise durch Anordnung und Durchsetzung von Parkverboten“, so Dietmar Danz und Dr. Georg Wilmers abschließend.

Pressemitteilung

der SPD Rheinbach

Das neu erschlossene Gewerbegebiet Wolbersacker hat sich zu einem „Geheimtipp“ unter Fernfahrern entwickelt. Nicht selten nutzen mehrere Dutzend Lkw die Erschließungsstraße als Rastplatz für die Nacht. Foto: privat

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Kommentare
22.06.201909:05 Uhr
Wilfred Worniak

Wie der Name schon sagt, "soziale"PD.
Wieder ein Grund für mich zur Abkehr von dieser Partei.

20.06.201918:48 Uhr
Bernd Nicklaus

Wo sollen die Kollegen denn hin? Stellt doch ?? Mülltonne auf und ein Dixie! Kann doch nicht die Welt ?? kosten!

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