CDU Koblenz-Karthause vor Ort

ÖPNV in Koblenz von Corona stark gebeutelt

ÖPNV in Koblenz
von Corona stark gebeutelt

Die Kommunalpolitiker der CDU Koblenz-Karthause Stadträtin Monika Artz , Leo Biewer (li.) und Marius Jakob.Quelle: CDU Koblenz-Karthause

19.11.2020 - 11:41

Karthause. Die Kommunalpolitiker der CDU Koblenz-Karthause Stadträtin Monika Artz , Leo Biewer und Marius Jakob beobachten tagtäglich, dass die Busse der Koblenzer Verkehrsbetriebe (koveb) nahezu unbesetzt durch die Straßen des größten Koblenzer-Stadtteils Karthause fahren. Dies berichten auch Bürgerinnen und Bürger aus dem gesamten Stadtgebiet.

Grund für diese Situation ist insbesondere die Corona-Pandemie. Aus Furcht vor einer Infizierung mit dem gefährlichen Virus ist die Bevölkerung zurückhaltend, mit dem öffentlichen Nahverkehr zu reisen. Für notwendige Besuche zum Beispiel beim Arzt werden häufig PKW oder Fahrrad genutzt beziehungsweise mit einem Spaziergang an der frischen Luft verbunden, erläutert der Vorsitzende der CDU Koblenz-Karthause Leo Biewer.

Stadträtin Monika Artz und der stellvertretende Vorsitzende der CDU Koblenz-Karthause begrüßen, dass bereits die Fahrten der Nachtbusse nicht erfolgen, da es hierfür derzeit auch keinen Bedarf gibt. Sie fordern zudem, dass auch die Fahrten, die tagsüber und in den Abendstunden stattfinden, betriebswirtschaftlich von der koveb genauestens analysiert und Konsequenzen aus dem geringen Fahrgastaufkommen gezogen werden.

CDU-Vorsitzender Leo Biewer hält es für zwingend erforderlich, dass eine weitere finanzielle Belastung der Stadt Koblenz, deren Haushalt durch die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie schon stark negativ beeinflusst ist, durch den ÖPNV vermieden werden muss.

Marius Jakob ergänzt, dass die Bevölkerung von sinnvollen Fahrplananpassungen während der Pandemie nur gering beeinträchtigt wird, da die Busse kaum frequentiert werden. Ratsfrau Monika Artz bittet auch zu bedenken, ob zu Zeiten des Schülertransportes mehr Busse eingesetzt werden können, um die Ansteckungsgefahr zu reduzieren.

Die Vertreter der CDU Koblenz-Karthause werden den Dialog mit der Geschäftsführung der koveb suchen, um unnötige finanzielle Belastungen von der Stadt Koblenz abzuwenden. Pressemitteilung der

CDU Koblenz-Karthause

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
24.11.2020 18:07 Uhr
Jürgen Czielinski

Sehr geehrte Damen und Herren, warum nicht mal andersrum? Erst das Gespräch mit der koveb führen und dann eine Presseerklärung ?
Mit freundlichen Grüßen
Jürgen Czielinski
Geschäftsführer der Koblenzer Verkehrsbetriebe GmbH



24.11.2020 03:02 Uhr
juergen mueller

Gestern, 23.11.2020, 16.00 Uhr, Bus der KOVEB bis zum Bersten gefüllt und zwar soweit, dass kaum noch nicht einmal Stehplätze vorhanden waren, teils mit, teils ohne Maske.Fahrtroute spielt mal keine Rolle,weil es kein Einzelfall ist.Das ist tagtägliches Szenario,was man nicht wahrhaben will.Die Forderungen von Frau Artz und Herrn Biewer entbehren einmal wieder jeder Realität.Die Ansteckungsgefahr fährt auf JEDER Strecke mit,zu jeder Tageszeit.Sich nur das herauszusuchen,was einem gerade in den Kram passt,ist politisches Kalkül.Von einem geringen Fahrgastaufkommen auszugehen u.hierbei den Stadtteil Karthause als "Vorbild" darzustellen,ist mehr als dumm u.entbehrt jeder Detailkenntnis.Was die finanzielle Belastung durch CORONA Koblenz betrifft,so hat damit JEDE Kommune zu kämpfen.Zu fordern das Beispiel Karthause als zu analysieren darzustellen ist genauso dumm u.unwirtschaftlich,vor allem,wenn man die wahren Hintergründe u.Gegebenheiten nicht kennt oder verschleiert.



21.11.2020 14:31 Uhr
Volker Bauer

Ich finde es immer wieder richtig TOLL, das Menschen, die keine Ahnung haben und nicht mit Ihrem richtigen Namen ( Mike Mike) auftreten, hier was schreiben.
Koveb hat mit den Fahrpreisen nichts zu tun, das macht der Verkehrs Verbund (VRM).



19.11.2020 21:57 Uhr
Mike Mike

Da könnt ich platzen.
Ja abbauen Fahrten abbauen.
Koveb ist teuer und die Anbindungen schlecht geplant.
Baut mal Fahrten ab und stockt bitte die Busse zu Stoßeiten auf. Kann doch nicht sein, dass unsere Kinder keinen Sitzplatz bekommen und keine Abstände einhalten können.
Kein Wunder das ÖPNV so unattraktiv in Koblenz ist.
Teuer und wenig Leistung und schlechter Service.



Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
Weitere Berichte

Nach Verkehrsunfall mit Gefahrgutaustritt:

Verkehrschaos in Koblenz, Lahnstein und Umland

Lahnstein. Am 27.11.2020 wurde gegen 13:20 Uhr der Polizei Lahnstein ein Sattelzug auf der B42, von Braubach kommend in Richtung Bendorf gemeldet. Der Sattelzug stehe auf dem Seitenstreifen, ca. 200m vor der dortigen Shell-Tankstelle. Aus dem Sattelzug lief wohl eine schaumige Flüssigkeit aus. Der Sachverhalt konnte vor Ort bestätigt werden. Der Sattelzug, beladen mit verschiedensten Gefahrstoffen, fuhr von einer Chemiefirma in Lahnstein los. mehr...

Großzügige Spende für den Schwanenteich

Große Freude über neues Fahrzeug

Bad Bodendorf. Die Bonner Firma Engler Transfer GmbH hat den Tier- und Naturfreunden Schwanenteich e.V. eine ganz besondere Spende übergeben: Nun können Futter, Material und sogar Tiere für das Gelände am Schwanenteich i einem Ford Transit Tourneo transportiert werden. mehr...

Lesen Sie Jetzt:
Umfrage

Stimungstief in der dunklen Jahreszeit: Was tun Sie gegen den Winterblues?

Bewegung an der frischen Luft (z.B. ein Spaziergang)
Eine gesunde und ausgewogene Ernährung
Ausflüge oder Urlaub in der Region
Aktiv sein und Sport treiben (z. B. Fahrrad fahren)
Wellness zu Hause (z. B. Bad nehmen, Massage vom Partner)
Marketing-Tipp "Corona-Spezial": Lächeln
aktuelle Beilagen
Inhalt kann nicht geladen werden

 
Kommentare
Gabriele Friedrich:
Ein gutes Werk und die Freude über das neue Auto ist sicher groß. Menschen, die sich für etwas einsetzen, die haben meinen Respekt. "Es gibt nichts Gutes, außer man tut es"! und zwar ohne Eitelkeit. ...
Gabriele Friedrich:
[ Zitat ] Mit Spannung schaut Deutschland auf das Rennen um den CDU-Vorsitz. Denn im Normalfall tritt der neue Vorsitzende auch als Kanzlerkandidat an. [ Zitat Ende ] Wir haben aber nicht den "Normalfall". Frau Merkel hat sich immer wieder selbst erneuert und solange sie nicht öffentlich vom Amt...
juergen mueller:
Ich bin kein Freund von Herrn Bosbach,da er mit seiner Krankheit meines Erachtens zu sehr hausieren geht,zu jedem Topf den passenden Deckel findet,seine eigene Person für zu wichtig erachtet. In einem muss ich ihm jedoch recht geben - eine Schließung der Gastronomie war/ist ein Fehler,da auf deren...

Achtung Hundebesitzer

Ellen Reeb:
Es wird verboten alles was Hunde von Jagdpächtern dürfen. Dann dürfte wohl keine Jagd jetzt stattfinden. ...
Service
LESETIPPS
GelesenEmpfohlenKommentiert