Politik | 04.09.2017

CDU-Bundestagskandidat Josef Oster besucht Bendorf

Oster-Tour im Bendorfer Rheinhafen

V.r.n.l.: Josef Oster, Kandidat der CDU für den Deutschen Bundestag, Bernhard Wiemer, CDU-Stadtverbandsvorsitzender, Markus Stock, Geschäftsführer der BUS, Torsten Welling, Vorsitzender der Jungen Union Mayen-Koblenz. privat

Bendorf. Wenn am 24. September der künftige Deutsche Bundestag gewählt wird, möchte Josef Oster als Direktkandidat der CDU für den Wahlkreis Koblenz als designierte Nachfolger des bisherigen Bundestagsmitgliedes Dr. Fuchs als Abgeordneter nach Berlin reisen. Fast 16 Jahre ist er Bürgermeister der Verbandsgemeinde Bad Ems, jetzt sieht der Christdemokrat den richtigen Zeitpunkt für eine berufliche Veränderung gekommen. Oster ist in der heißen Phase des Wahlkampfes täglich im Wahlkreis unterwegs und nimmt unter anderem an Bürgergesprächen, Podiumsdiskussionen und Sportveranstaltungen teil. Am letzten Samstag hatte die Junge Union des Kreisverbandes Mayen-Koblenz eine Bustour mit Josef Oster und vielen Interessierten an seiner Politik durch mehrere Städte seines Wahlkreises organisiert. Eine der Stationen war Bendorf, dort stand die Besichtigung des Rheinhafens auf der Tagesordnung.

CDU-Vorsitzender Bernhard Wiemer begrüßte den Bundestagskandidaten, seine Begleiter, den Vorsitzenden der Jungen Union des Kreises Mayen-Koblenz Torsten Welling sowie Bendorfs Altbürgermeister Hajo Stuhlträger im zweitgrößte Hafen am Mittelrhein mit einer jährlichen Umschlagsleistung von etwa zwei Millionen Tonnen. Von den Hafenbetreibern, den Firmen Rheinhafen GmbH und Bendorfer Umschlag- und Speditions GmbH & Co. KG (B.U.S.) hatten sich deren Geschäftsführer Klaus Kux und Markus Stock eingefunden und Hafenmeister Alfons Schuster übernahm die Führung der Delegation. An der neuen Kaimauer erläuterte Klaus Kux den interessierten Zuhörern die Ziele der Rheinhafen GmbH, die sich zu 90 Prozent im Besitz der Stadt Bendorf befindet. Diese verpachtet das rund 140.000 qm große Hafengelände nebst der umfangreichen Infrastruktur an zwei Umschlagsfirmen, zum einen an die B.U.S., die für den Festgüterumschlag zuständig ist und zum anderen an die Oiltanking GmbH, die in Bendorf das größte Tanklager am Mittelrhein unterhält. Er wies darauf hin, dass zum weiter nötigen Ausbau des Hafens die Sanierung des alten Teils der Kaimauer im Stadtrat beschlossen und in der Planung sei, für die Anträge auf Fördergelder benötige man noch politische Unterstützung.

Markus Stock von der B.U.S. gab den Teilnehmern an der Führung interessante Einblicke in den Festumschlag seiner Firma, die zu einem großen Teil aus Betonbauteilen für Windkrafträder besteht. Diese Bauteile werden auf dem Wasserweg nach Bendorf gebracht, dort auf einer Fläche von 60.000 qm gelagert und täglich auf bis zu fünfundzwanzig Schwertransporter verladen, um an ihre Bestimmungsorte in der Region verbracht zu werden. Nach der umfangreichen Teilsanierung der Kaimauer hat die B.U.S. fast drei Millionen Euro in neue Krananlagen investiert, ohne die eine Verladung der schweren Betonteile nicht möglich wäre. Von Hafenmeister Alfons Schuster erfuhren die Zuhörer noch viele aufschlussreiche Informationen rund um das Hafengeschehen und das große Tanklager.

Nach dem Rundgang gab Bernhard Wiemer seiner Hoffnung Ausdruck, für die Anträge auf Fördergelder zur Finanzierung der Kaimauersanierung im Hafen mit der Unterstützung Osters nach seiner Wahl zum Bundestagsabgeordneten rechnen zu können. Josef Oster bedankte sich für den netten Empfang und die interessanten Einsichten in die umfangreichen Abläufe des Hafenbetriebes. Oster weiter: „Meine Touren führen mich durch den Wahlkreis, damit ich die Region kennenlerne. Im Bendorfer Hafen war ich noch nie und ich muss sagen, das ist ein ganz interessanter Ort, wo eine Menge Dinge passieren, von denen viele Menschen nichts wissen und nichts mitbekommen. Von daher ist das für mich wieder mal ein hochinteressanter Termin gewesen. Ich genieße in Bendorf immer große Unterstützung, auch dafür möchte ich mich ganz herzlich bedanken.“ Zu dem Thema Kaimauersanierung fügte er noch an: „Wenn man für die Region Abgeordneter sein will, dann ist man auch Ansprechpartner für die Akteure in der Region und wenn es Projekte gibt, für die ich als möglicher Nachfolger von Michael Fuchs irgendetwas an Unterstützung dazu leisten kann, so will ich das gerne tun.“

Die Bendorfer Abordnung der CDU mit dem Vorsitzenden Bernhard Wiemer, der stellvertretenden Vorsitzenden Dr. Ute Stuhlträger-Fatehpour und Werner Dietz verabschiedeten Josef Oster und wünschten ihm eine erfolgreiche Umsetzung seines Wahlziels zum Wohle des heimischen Mittelstandes.

Pressemitteilung

CDU-Stadtverband Bendorf

V.r.n.l.: Josef Oster, Kandidat der CDU für den Deutschen Bundestag, Bernhard Wiemer, CDU-Stadtverbandsvorsitzender, Markus Stock, Geschäftsführer der BUS, Torsten Welling, Vorsitzender der Jungen Union Mayen-Koblenz. Foto: privat

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