Politik | 24.08.2026, 10:11 Uhr

Erfolgreiches Pop-up-Bad

Pop-up-Schwimmbad in Remagen überzeugt mit hoher Nutzung und Sicherheit

V.li. Michael Berndt (FBL), Marcus Rüben (DLRG), Thomas Nuhn, Alexander Lembke, Axel Blumenstein, Susanne Tempel (alle FBL), Kevin Wassong (DLRG).
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Remagen. Auf Einladung der DLRG-Ortsgruppe Remagen hat die Fraktion der Freien Bürgerliste der Gesamtstadt Remagen (FBL) e.V. am Samstag das Pop-up-Schwimmbad im Remagener Freibad besucht.

Vor Ort informierten sich die Fraktionsmitglieder über den aktuellen Betrieb, die Nutzung durch Bevölkerung und Schulen sowie über Sicherheits- und Kostenfragen.

Der Stadtrat hatte die Einrichtung des Pop-up-Schwimmbads wegen des geplanten Umbaus des Freibads mehrheitlich auf den Weg gebracht – auch mit den Stimmen der FBL-Fraktion.

Ziel war es, während der Umbauphase weiterhin Schwimmangebote für die Bevölkerung sowie Ausbildungs- und Schwimmunterricht für Kinder und Schulen zu ermöglichen.

Obwohl die Badesaison in diesem Jahr wegen der Eröffnung erst im Mai kürzer ausfällt, zieht die DLRG bereits eine positive Zwischenbilanz: Rund 120 Kinder konnten bislang das Schwimmen erlernen.

Auch die Besucherzahlen sprechen für das Angebot. Allein über die DLRG wurden mehr als 2.000 Besucherinnen und Besucher gezählt. Hinzu kommen weitere Badegäste aus der Bürgerschaft. Insgesamt werde das Pop-up-Schwimmbad damit intensiv und erfolgreich genutzt.

Nach Angaben der Verantwortlichen verhalten sich die Schwimmerinnen und Schwimmer sehr diszipliniert und halten die gebuchten Zeitfenster zuverlässig ein. Anfängliche Befürchtungen hätten sich daher nicht bestätigt.

Ein weiterer Höhepunkt steht am 13. September bevor: Dann finden die Stadtmeisterschaften im Schwimmen statt. Erstmals wird dabei auch ein Schwimm-Biathlon angeboten. Nach 50 Metern Freistil versuchen die Teilnehmenden, mit einem Lasergewehr ins Schwarze zu treffen.

Erfreulich entwickelt sich auch die DLRG Remagen selbst. Die Ortsgruppe konnte ihre Mitgliederzahl weiter steigern und zählt inzwischen rund 900 Mitglieder. Das ehrenamtliche Engagement spielt beim Betrieb des Pop-up-Schwimmbads eine zentrale Rolle. Gemeinsam mit städtischen Mitarbeitenden wurden die notwendigen Aufgaben bewältigt. Allein beim Aufbau des Aufstellbeckens leisteten 40 Mitglieder der Ortsgruppe mehr als 700 ehrenamtliche Arbeitsstunden.

Für die Sicherheit am Beckenrand sorgen sowohl städtische Mitarbeitende als auch die DLRG Remagen. Hygiene und badtechnische Sicherheit seien gewährleistet. Das Gesundheitsamt kontrolliert regelmäßig; die relevanten DIN-Vorschriften, die auch für ein öffentliches Freibad gelten, werden eingehalten.

Auch finanziell bleibt die Maßnahme nach derzeitigem Stand im Rahmen. Die geplanten Kosten von 150.000 Euro werden voraussichtlich unterschritten. Durch sorgfältige Planung und umsichtiges Kostenmanagement werden nicht alle eingeplanten Mittel benötigt.

In den kommenden Wochen soll auch der Schulunterricht im Pop-up-Schwimmbad weiter stattfinden. Damit habe die geplante und teilweise geförderte Maßnahme die erhoffte Nutzung und den gewünschten Erfolg erreicht. Die Resonanz der Menschen am und im Bad sei sehr positiv.

Mit Blick auf die Saison 2027 soll nun frühzeitig geplant werden. Gemeinsam mit den anderen Fraktionen im Rat will sich die FBL für eine Fortführung des Pop-up-Schwimmbads einsetzen. Für das kommende Jahr muss allerdings ein anderer Aufstellort gefunden werden, da das Remagener Freibad renoviert wird und die derzeit genutzten Flächen dann nicht mehr zur Verfügung stehen.

Pressemitteilung FBL Remagen

PopUpSchwimmbecken

PopUpSchwimmbecken Foto: A. Lembke

V.li. Michael Berndt (FBL), Marcus Rüben (DLRG), Thomas Nuhn, Alexander Lembke, Axel Blumenstein, Susanne Tempel (alle FBL), Kevin Wassong (DLRG). Foto: A. Lembke

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