Politik | 08.11.2016

Rheinland-Pfälzische Gesundheitsministerin Sabine Betzing-Lichtenthäler besuchte die Praxis von Dr. Ralf Müller

Praxisbesuch zum Abschluss des 1000. Hausarztvertrages

(V.l.) Dr. Burkhard Zwerenz, erster Vorsitzender des Deutschen Hausärzteverbands Rheinland-Pfalz, Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler, Dr. Ralf Müller, Dr. Irmgard Stippler, Vorstandsvorsitzende der AOK Rheinland-Pfalz/Saar-Die Gesundheitskasse und Dr. Hans-Josef Müller, Senior. HH

Koblenz. Die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Sabine Betzing-Lichtenthäler besuchte zusammen mit Dr. Irmgard Stippler, Vorsitzende der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland – Die Gesundheitskasse sowie Dr. Burkhard Zwerenz, erster Vorsitzender des Deutschen Hausärzteverbands Rheinland-Pfalz e.V. die Praxis von Dr. Ralf Müller in der Planstraße 17, 56072 Koblenz, der als tausendster Hausarzt dem Hausarztvertrag beigetreten ist.

In seiner Begrüßung hob Dr. Zwerenz die Bedeutung und Wichtigkeit des Hausarztvertrages, der unter gemeinsamer Verantwortung von AOK Rheinland-Pfalz/Saarland-Die Gesundheitskasse- und dem Deutschen Hausärzteverband entstand, hervor.

Mit dieser Hausarzt zentrierten Versorgung (HZV) wird langfristig das Ziel verfolgt, die qualitätsorientierte Versorgung der Versicherten zu stärken.

Die teilnehmenden Ärzte erklären sich auch bereit, für die teilnehmenden Versicherten die Steuerung der Behandlung im Gesundheitssystem zu übernehmen.

Dr. Irmgard Stippler sprach in ihrer Rede die Wichtigkeit des Hausarztes als Ansprechpartner der Patienten an: „Er übernimmt eine besondere Verantwortung für eine hochwertige qualitative wohnortnahe Versorgung der Menschen. Dies soll auch gemeinsam mit der AOK als regionaler Verbündeter und weiteren Gesundheitspartnern das Angebot zur Sicherung der Versorgung auf dem Land entwickeln.“

In ihrer abschließenden Rede ging Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler noch einmal auf die Wichtigkeit des Vertrages ein: „Dieser Vertrag bietet für die Patientinnen und Patienten eine besondere Versorgungsform vor allem Menschen mit langwierigen und komplexen Krankheitsbildern.“ Sie hob die Bedeutung der Bindung an eine Hausärztin oder Hausarzt hervor, die das Vertrauensverhältnis stärkt und somit eine langfristige Versorgung auf hohem Qualitätsniveau ermöglicht. Ferner stelle der Vertrag eine besondere Form der Anerkennung für die Arbeit der Hausärztinnen und Hausärzte in Rheinland-Pfalz dar, zudem sollen die Chancen auf die Gewinnung von qualifiziertem hausärztlichem Nachwuchs besonders im ländlichen Raum verbessert werden.

Dr. Müller: Hausärzte übernehmen Lotsenstellung

Zum Abschluss bedankte sich Dr. Ralf Müller bei der Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler, Dr. Irmgard Stippler Vorstandsvorsitzende der AOK-Rheinland-Pfalz/Saarland, sowie Dr. Burkhard Zwerenz, erster Vorsitzender des Hausärzteverbandes für den Besuch. Dr. Ralf Müller sprach von einer Lotsenstellung der Hausärzte, um eine Verbesserung der Versorgung für die Patienten zu erzielen. Diese Lotsenstellung kann nur funktionieren, wenn Arzt und Patient sich freiwillig zu dieser Aufgabe bereit erklären.

Dr. Irmgard Stippler überreichte Dr. Ralf Müller einen Blumenstrauß.

Dr. Irmgard Stippler überreichte Dr. Ralf Müller einen Blumenstrauß.

(V.l.) Dr. Burkhard Zwerenz, erster Vorsitzender des Deutschen Hausärzteverbands Rheinland-Pfalz, Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler, Dr. Ralf Müller, Dr. Irmgard Stippler, Vorstandsvorsitzende der AOK Rheinland-Pfalz/Saar-Die Gesundheitskasse und Dr. Hans-Josef Müller, Senior. Fotos: HH

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