Politik | 24.08.2018

Profil der Unternehmensgruppe

Profil der Unternehmensgruppe

Rathscheck Schiefer ist einer der führenden Produzenten von Schiefer in Premiumqualität. Das Unternehmen wurde im Jahr 1793 von Johann Baptist Rathscheck gegründet und 1904 von der Wilh. Werhahn KG übernommen.

Neben Moselschiefer wird Schiefer aus internationalen Vorkommen unter der Bezeichnung InterSIN® vermarktet. Zudem bietet Rathscheck Farbschiefer in edlen Rot- und Grüntönen unter der Marke ColorSIN® sowie weitere exklusive Natursteine unter der Marke RocaNex® an.

Eine bedeutende internationale Funktion haben die zur Unternehmensgruppe zählenden spanischen Produktionsgesellschaften Cafersa und Castrelos. Die umfangreichen Ressourcen sichern Rathscheck den Zugang zu hochwertigem Schiefer für die weltweiten Märkte. In Spanien sind rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Der Anteil der Produktionsmengen, die dort erzeugt werden machen rund 95 Prozent der Rathscheck-Gesamtproduktion aus.

Mayen bleibt Hauptsitz der Unternehmensgruppe und ist nach wie vor internationaler Umschlagplatz für Schiefer, sowohl von den spanischen Tochtergesellschaften als auch von anderen weltweiten Vorkommen. Das Lager in Mayen ist Logistikzentrum für die Märkte in Mitteleuropa. Insbesondere der für Rathscheck größte Markt Deutschland wird von hier bedient. Die geographische Lage von Mayen ist dazu ideal.

Am Standort Mayen bleiben die folgenden Unternehmensbereiche, die von der Schließung der Moselschiefer-Produktion nicht betroffen sind: Finanz- und Rechnungswesen, Vertrieb und Marketing (In- und Ausland), Einkauf und Materialwirtschaft sowie Lagerlogistik. In diesen Bereichen sind aktuell über 70 Personen beschäftigt.

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Mayen. Mit großen Bedauern nehme ich zur Kenntnis, dass es ein Stück Tradition aus meiner Heimatstadt Mayen künftig nicht mehr geben soll: Den Moselschieferabbau am Katzenberg. Meine Anteilnahme gilt den Bergleuten und ihren Familien. Was mich als „Mayener Jung“ jedoch ein wenig verwundert ist, wer da so alles glaubt, so ein sachlich-fundiertes Urteil über die Gründe der Schließung erlauben zu können.

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Quelle: FWM
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Mayen. In den letzten Wochen wurde sehr viel über die geplante Bergwerksschließung berichtet und viele Meinungen veröffentlicht. Hans-Georg Schönberg, FWM-Fraktionsvorsitzender, bedauert jedoch, dass die Presse nicht vom Rathscheck-Management zum Dialoggespräch zusammen mit den beiden Stadträten aus Mayen und Polch eingeladen wurde. Bedauerlich ist, dass auch der Betriebsrat nicht eingeladen wurde, und dies obwohl sich mehrere Fraktionen im Vorfeld dafür ausgesprochen haben.

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