Politik | 06.05.2020

Martin Kallweitt (AfD):

Protest gegen die Schließung von Nagel- und Kosmetikstudios

Martin Kallweitt mit Elsa Zrock. Foto: privat

Bad Neuenahr. Vor der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 4. Mai im Rathaus in Bad Neuenahr protestierte die Inhaberin des Nagelstudios „NailloungebyElsa“ Elsa Zrock wegen der immer noch fortwährenden Zwangsschließung ihres Nagelstudios und machte nochmals auf ihre Situation aufmerksam. Seit Montag dürfen Frisöre wieder ihr Geschäft öffnen, Nagel- und Kosmetikstudios müssen jedoch weiterhin geschlossen bleiben. Dieser politische Irrsinn ist laut Stadtratsmitglied Martin Kallweitt (AfD) keinem normalen Menschen zu erklären und forderte eine sofortige Änderung durch die Landesregierung. Laut Elsa Zrock erfüllt sie seit Jahren strengste Hygienevorschriften, arbeitet zudem auch schon immer mit Mund- und Nasenschutzmasken. Eine Ansteckungsgefahr besteht in keiner Weise. Zudem gibt es auch von der Stadtverwaltung oder der Politik kein konkretes Datum zur Wiedereröffnung. I“ch kann nicht meinem Beruf nachgehen und mein Geld verdienen und werde so in den finanziellen Ruin getrieben,“ so Elsa Zrock.

Dieser unhaltbare Zustand müsse laut Martin Kallweitt zum Wohle der Bürger schnellmöglich beendet werden.

Pressemitteilung

Martin Kallweitt

Mitglied im Stadtrat von Bad Neuenahr-Ahrweiler

Martin Kallweitt mit Elsa Zrock. Foto: privat

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Kommentare
10.05.202017:07 Uhr
Wallykarl

Hallo Herr Huste, das Stadtratsmitglied Martin Kallweitt hat die Aufgabe dankenswerterweise übernommen, da Sie offensichtlich gerade nicht zur Verfügung standen, um sich die Sorgen der Bürger anzuhören.

10.05.202015:01 Uhr
Stefan Schmoll

Ach Herr Huste,
müssen Sie mal wieder gegen den politischen Mitbewerber stänkern? Es spricht schon Bände und vor allem `Die Linke´ ist ja immer ganz vorne mit dabei, wenn es um die vermeintliche Rettung der Demokratie geht (was ja bei ihnen ja offensichtlich nichts Anderes als Diffamierung ander Menschen - und nicht die inhaltliche Auseinandersetzung - bedeutet). Aber mal ehrlich, so dauerhaft kann das doch nicht befriedigend sein, oder?

08.05.202015:09 Uhr
Johannes Hüdepohl

So wie dieser Unternehmerin geht es inzwischen unzähligen Unternehmerinnen und Unternehmern. Sie "verstehen die Welt" nicht mehr angesichts von Regelungen, die von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich sind: In Bayern dürfen z.B. ab 06.05.2020 Kunden wieder alle handwerklichen Dienstleister, darunter Nagelstudios, aufsuchen. Was machen die Bayern anders als die Rheinland-Pfälzer? Die AfD-Bundestagsfraktion z.B. fordert inzwischen und vor dem Hintergrund eines immer größer werden Wissensstandes vernünftigerweise eine weitgehende Lockerung unter konsequenter Beachtung der einschlägigen Schutzmaßnahmen. Ich kann Frau Zrock gut verstehen, dass sie ihr Unternehmen wieder öffnen und so ihre wirtschaftliche Existenz sichern will.

08.05.202012:50 Uhr
Wolfgang Huste

Auf seiner Facebook-Seite schribt Martin Kallweitt, dass er es mutig findet, dass Elsa Zrock vor dem Rathaus demonstrierte und ein Protestschild mit einem harmlosen Text in die Luft hielt. Ich finde es weit eher mutig, sich gemeinsam mit Martin Kallweitt fotografieren zu lassen. Anscheinend wusste die Frau nicht, wer neben ihr stand.

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