Politik | 21.02.2016, 10:30 Uhr

Arbeitskreis Christlich-Demokratischer Lehrer Rheinland-Pfalz zur Einheitsschule

Qualität statt Einheitsschule und Einheitslehrer

ACDL Rheinland-Pfalz weist „ideologisch motivierte Forderungen“ zurück

Dr. Markus Reinbold. privat
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Rheinland-Pfalz. Der Arbeitskreis christlich-demokratischer Lehrerinnen und Lehrer (ACDL) in Rheinland-Pfalz lehnt die ideologisch motivierten Forderungen der Grünen nach einer Einheitsschule und einer Abschaffung der schulartenspezifischen Lehrerausbildung kategorisch ab.

Der Landesvorsitzende des ACDL, Dr. Markus Reinbold, erklärt dazu: „Auf dem Rücken der Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrkräfte huldigen Politiker wie Grünen-Fraktionsvorsitzender Daniel Köbler einer Gleichheitsideologie, die verhindert, dass Schüler auf in sie zugeschnittenen Lerngruppen von speziell für eine Schulart ausgebildeten Lehrkräften bestmöglich gefordert und gefördert werden. Genauso unsinnig wäre die Forderung, auf spezialisierte Fachärzte zugunsten eines Einheitsarztes zu verzichten, der alles irgendwie behandeln soll. Das linke Mantra vom ‚längeren gemeinsamen Lernen‘ ist eine Leerformel, die nichts über die Qualität dieser Form des Lernens aussagt. Binnendifferenzierung soll die Zauberformel sein? Erst alle Schüler über einen Kamm scheren, aber dann soll die Lehrkraft bitteschön mühselig für jeden Schüler passgenau Unterricht vorbereiten, dazu natürlich noch die Herausforderungen der Inklusion nebenbei meistern und am Ende auch noch die Integration von Flüchtlingskindern leisten. Darf es noch ein bisschen mehr sein? Die Drohung Herrn Köblers, entsprechende Gesetzesänderungen nach der Landtagswahl durchzusetzen, ist zumindest eindeutig. Alle, die für jedes Kind das Beste, aber nicht für alle das Gleiche wollen, werden daraus ihre Schlüsse ziehen.“

Pressemitteilung

ACDL Landesverband

Rheinland-Pfalz

Dr. Markus Reinbold. Foto: privat

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