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Stadt Bad Breisig

RheinRuhe - Sicherung erforderlich

Gemeinsame Sitzung des Haupt- und Finanzausschuss, Wirtschaftsförderung Stadt Bad Breisig und Umwelt-, Natur und Klimaschutzausschuss zu den Vorfällen RheinRuhe Bad Breisig

10.07.2020 - 13:09

Bad Breisig. Zu den sehr unangenehmen Vorfällen der jüngeren Vergangenheit auf dem Waldfriedhof RheinRuhe in der Stadt Bad Breisig hat eine gemeinsame Sitzung des Haupt- und Finanzausschuss, Wirtschaftsförderung Stadt Bad Breisig und des Umwelt-, Natur und Klimaschutzausschuss Stadt Bad Breisig stattgefunden. Dabei haben sich beide Gremien sehr intensiv mit dem bisherigen Hergang in der RheinRuhe vertraut gemacht und ausgetauscht. Zielsetzung der Sitzung war es, einen im Sinne der trauernden Angehörigen angemessenen, ersten Lösungsweg zur Wiedergutmachung zu finden und auf den Weg zu bringen.

Im Rahmen der Sitzung wurde der Ablauf der durchgeführten Arbeiten noch einmal vom zuständigen Revierförster vorgestellt. Die Verbandsgemeindeverwaltung hatte nach Bekanntwerden der Vorfälle sämtliche Baumfällarbeiten umgehend verboten.

Beide Ausschüsse waren sich bzgl. der einzuleitenden Maßnahmen schnell einig. Stadtbürgermeister Udo Heuser wird sich in den nächsten Tagen bei allen betroffenen Personen persönlich melden und schriftlich entschuldigen. In Abstimmung mit der Verwaltung werden alle Angehörigen darüber hinaus in den kommenden Tagen angeschrieben und in dem Anschreiben wird abgefragt, wie sich die betroffenen Personen eine Wiedergutmachung der Vorfälle durch die Stadt Bad Breisig vorstellen können.

Viele Bäume innerhalb der RheinRuhe müssen weiterhin mit Blick auf die gesetzlich notwendige Verkehrssicherungspflicht durch die Stadt Bad Breisig mit notwendigen Maßnahmen versehen werden. Gemeinsam mit der zuständigen Versicherung wird die Stadt Bad Breisig hier alle erforderlichen Schritte analysieren und in die Umsetzung bringen.

Ab sofort werden unmittelbare Verkehrssicherungsmaßnahmen eingeleitet und es kommt zu temporären Sperrungen mit Blick auf die Sicherheit der Besucher und Trauernden. Entsprechende Ausschilderungen und Sperrungen auf dem Gelände der RheinRuhe sind bereits angebracht.

Die Stadt Bad Breisig versucht, weiter dafür Sorge zu tragen, dass den Trauernden unter Beachtung der eingeleiteten Verkehrssicherungsmaßnahmen der Zugang zu den Gräbern und somit ein würdiger Ruhe- und Trauerort sobald wie möglich ermöglicht wird.

Pressemitteilung

Verbandsgemeinde Bad Breisig

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13.07.2020 15:15 Uhr
Sandra Simon

Es ist löblich, wenn sich Zeitungsredaktionen als Pressestelle der Stadt Bad Breisig zur Verfügung stellen. Es ist nämlich für uns Angehörige die EINZIGE Informationsquelle! Selbst schriftliche Gesuche an den Landrat bleiben ungeachtet unbeantwortet.
Das pietätlose Vorgehen und Benehmen der Stadt Bad Breisig ist nicht in Worte zu fassen



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Kommentare
Tobias S.:
Herr Schmidt, in welcher Welt leben Sie? Gehen Sie raus und schauen sich die Wälder an. Das die Fichten sterben sieht man von weiten. Ja ich weiß, Fichten gehören hier nicht hin und wurden ihrer Meinung nach nur aus Profitgier gepflanzt. Es sind aber die Laubbäume in Mischwäldern die massiv leiden. Buche, Eiche, Birke, Kirsche alle zeigen mittlerweile Schäden in den Kronen. Was mich wirklich erschreckt, es passiert nicht nur dort wo es wirklich zu trocken ist, Hänge des Rhein- und Ahrtals, sondern auch auch in der Nähe zu Flüssen. Hier sollte der Grundwasserspiegel für eine ausreichende Wasserversorgung ausreichen, trotzdem lichten sich die Kronen und man sieht vermehrt welke Zweige. Den Bäumen wird es wohl einfach zu warm... Also hören Sie auf Waldsterben, Klimawandel, Dürre als Lobbyismus zu bezeichnen.
Titus von Unhold:
Da hat mal wieder ein Spezialexperte keine Ahnung. Das "Waldsterben 1.0" konnte verhindert werden weil binnen fünf Jahren weltweit(!) bei allen Industrieanlagen Entschwefelungsanlagen nachgerüstet werden mussten.
S. Schmidt:
Es gab noch nicht einmal ein Waldsterben 1.0, immer dieser Lobbyismus, hier spricht nur die Gier nach noch mehr Steuergeld. Den Wäldern ginge es Prima, wäre diese nicht Gnadenlos auf Profit (Holzernten) ausgelegt. (Ur)-Wäldern machen Trockenzeiten und Schädlinge bedeutend weniger aus!
Jesko:
Bloß kein Stück zur Normalität zurückkehren und den Bürgern in den harten Zeiten etwas zum Thema Freizeit oder Unterhaltung bieten. Stattdessen Investoren Gespräche und neue Gewerbegebiete fordern. Wie man die CDU kennt und liebt. Lobbyarbeit vor Bürgerinteressen stellen.
Gabriele Friedrich:
Wenn der Mann eine Sauftour durch Melsbach gemacht hat, war er in Kneipen und man kennt sich.Also haben andere ihn auch fahren "lassen". Das ist heute kein Kavaliersdelikt mehr. Ein Taxi gerufen, Schlüssel abgenommen- so macht man das. Schön doof- trotzdem.
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