Leserbrief zu: „Flut-Schutz: Will Mainz das Land im Regen stehen lassen?“
„Rückhaltung vor Durchleitung“
Nicht zuwendungsfähig sind Hochwasserschutzanlagen wie Deiche, Hochwasserschutzwände und planmäßige mobile Hochwasserschutzsysteme an Fließgewässern“. Das genau sind richtige restriktive Beschlüsse gegen Geldverschwendung. Denn diese Art der „Vorbeugung“ hilft allenfalls einer Lokalität, leitet das Problem/Hochwasser aber zu allen Unterliegern weiter.
Sinnvoll/effizient sind also nicht nur, aber erstrangig, Rückhaltungen auf großen Flächen der Land- und Forstwirtschaft im gesamten Ahr-Einzugsgebiet. Sie sind zum Boden- und Gewässerschutz ohnehin erforderlich (Kollateralnutzen) und halten das extreme Hochwasser von den dicht besiedelten Tälern fern.
Der CDU MP-Kandidat Schnieder hat Problem und Lösung richtig erkannt „Wir müssen die Oberlieger-Gemeinden dazu bringen, einen Schutz umzusetzen, damit die Zuflüsse zur Ahr verzögert werden können, wir müsse also Wasser zurückhalten“.
Rückhaltung vor Durchleitung: Diese Devise wurde Kreis und Land von mir seit zehn Jahren immer wieder nahegelegt. Es ist an der Zeit, dort den Schwerpunkt zu setzen, um die ganze Region bestmöglich und kosteneffizient zu schützen.
Detaillierte Ausführungen s. „Petition zum Schutz des Ahrtales vor erneuten Fluten“ im Internet und BLICK aktuell-Archiv.
Prof. Dietmar Schröder,
Remagen
