SPD 60plus aus dem Kreis Cochem-Zell zu Besuch im Ahrtal
Kreis Cochem-Zell. Einen ganzen Tag verbrachten die Teilnehmer der AG 60 plus an der Ahr. Sie wollten sich vor Ort über die Folgen der Flut sowie über den jetzigen Stand des Aufbaus informieren. Genossinnen und Genossen von der Ahr begleiteten sie während der ganzen Fahrt .
Im Ahrtal war die erste Station die Ortschaft Schuld. Dort berichtete der Ortsbürgermeister Helmut Lussi von seinen Erfahrungen, Problemen und Erfolgen in seinem Dorf. Der nächste Halt war in Altenburg. Dort berichteten zwei Frauen aus der Bürgerinitiative von ihren Erlebnissen in der Flutnacht und ihrem Umgang damit. Hier begegnete die Gruppe der Ahrkatastrophe direkt und hautnah. Trotz allem sind sie positiv – der Aufbau hat begonnen und ist sichtbar.
Von Altenburg ging es weiter nach Altenahr zum Weingut Sermann. Auch hier wieder direkte Betroffenheit, Zerstörung und Neuaufbau. Gestärkt nach einem Mittagsimbiss ging es weiter die Ahr runter, vorbei an Weindörfern, in denen immer noch der Abriss von Häusern zu sehen ist, aber auch Aufbau und Wiedereinzug. Es geht voran, auch wenn es für die meisten Menschen zu langsam und mit zu vielen Schwierigkeiten und Hürden verbunden ist. Das Nahwärmenetz und die Containerschule in Mariental zeigen gelungene Übergangslösungen. Bei der Fahrt durch Bad Neuenahr-Ahrweiler waren die Spuren der Flut noch zu sehen, aber der Aufbau prägt mittlerweile das Bild.
Gerd Gansen, der Leiter der Gruppe, fasste zusammen: „Das Wichtigste war zu sehen, was die Katastrophe mit den Menschen gemacht hat!“ Pressemitteilung
SPD 60plus
