Politik | 05.03.2026

SPD Kruft stellt Fragen zu Zahl der Verwaltungsgespräche

Kruft. Die SPD-Fraktion im Gemeinderat Kruft hat Fragen zur Anzahl sogenannter Verwaltungsgespräche zwischen Ortsbürgermeister und Beigeordneten aufgeworfen. Anlass sind Recherchen des SPD-Fraktionsvorsitzenden Andreas Lung zu einem Beschluss aus 2024.

Dabei sei eine auffällige Häufung von Besprechungen zwischen dem Ortsbürgermeister sowie dem Ersten und der weiteren Beigeordneten aufgefallen, teilt die SPD mit. Für das Jahr 2025 habe man insgesamt 137 Verwaltungsgespräche ermittelt. Gespräche mit den Fraktionsvorsitzenden vor den Gemeinderatssitzungen seien in dieser Zahl noch nicht enthalten.

Nach Angaben der SPD verteilten sich die Besprechungen über das Jahr unter anderem mit 15 Terminen im Januar, sieben im Februar, neun im März, 16 im Juni und 18 im Juli. Teilweise hätten mehrere Besprechungen an einem Tag stattgefunden, auch an Samstagabenden.

Zum Vergleich verweist die SPD auf Zahlen aus anderen Kommunen: In der Ortsgemeinde Nickenich habe es im Jahr 2024 insgesamt zehn Verwaltungsgespräche gegeben. In der Stadt Mayen finde eine entsprechende Abstimmung etwa alle zwei Wochen mit dem Stadtvorstand statt.

Nach Berechnungen der SPD könnte die Zahl von 137 Sitzungen – bei einem Sitzungsgeld von 25 Euro – einer Aufwandsentschädigung von 3.425 Euro pro Beigeordnetem entsprechen.

Fraktionsvorsitzender Andreas Lung hat deshalb einen Fragenkatalog an den Ortsbürgermeister gerichtet. Darin bittet die SPD unter anderem um Auskunft, welchem Zweck die einzelnen Besprechungen dienten, welche Entscheidungen vorbereitet wurden und ob es Protokolle oder Ergebnisvermerke gibt.

„Transparenz und nachvollziehbare Abläufe in der Verwaltung sind wichtig für das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger“, erklärt Lung.

Die SPD betont zugleich, dass zusätzliche Abstimmungen angesichts aktueller Themen wie der Situation am Schimmelberg oder dem Bau der Kita grundsätzlich nachvollziehbar sein könnten. Die Zahl von 137 Verwaltungsgesprächen erscheine jedoch ungewöhnlich hoch.

Pressemitteilung SPD Kruft

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