SPD Rhein-Lahn

SPD Politiker im regen Austausch mit der Blaulichtfamilie im Kreis

18.06.2021 - 14:20

Rhein-Lahn-Kreis.Mit dem Anspruch, die Blaulichtorganisationen noch weiter zu stärken, startete die SPD Rhein-Lahn jetzt in ihre nächste Ausgabe von 60 Minuten SPD mit dem Thema Blaulichtfamilie im Rhein-Lahn-Kreis und hielt damit ein im Frühjahr gegebenes Versprechen, dem Austausch zwischen Politik und Blaulichtorganisationen regelmäßig eine Plattform zu bieten. Neben dem SPD-Kreisvorsitzenden Mike Weiland luden auch die beiden Landtagsabgeordneten Roger Lewentz und Jörg Denninghoff zu der Veranstaltung ein, die sowohl bei Mitgliedern kommunaler Gremien als auch bei vielen Vertretern der Blaulichtfamilie auf sehr positive Resonanz stieß. „Wir wollen vor allem eine Gelegenheit bieten, sich in einer zwanglosen Atmosphäre mit der Kommunal- und Landespolitik auszutauschen“, betonte Roger Lewentz in seinem Grußwort an die Teilnehmenden.


Nach drei kurzgehaltenen Einführungsreferaten der Veranstalter, in denen insbesondere die Relevanz und Bedeutung der Blaulichtorganisationen für die Sicherheit im Rhein-Lahn-Kreis betont und gewürdigt wurden, gab Kreisvorsitzender Mike Weiland das Wort an die Teilnehmenden und eröffnete die Diskussionsrunde. Darauf folgte ein reger Austausch über Respekt gegenüber Einsatzkräften, eine moderne und zeitgemäße Ausrüstung und darüber, welche Erwartungen die Teilnehmenden an die Politik haben. Unter anderem wurde mehr moralischer Rückenwind für Einsatzkräfte gefordert, die sich immer häufiger in schwierigen Situationen mit Menschen wiederfinden, die Blaulichtorganisationen gegenüber negativ gesinnt sind. Bei Roger Lewentz stieß diese Anregung auf große Zustimmung und auch er zeigte sich empört über die hohe Zahl an Angriffen gegenüber Einsatzkräften, die haupt- oder ehrenamtlich anderen Menschen helfen. „Wir müssen gesellschaftlich klarmachen: Die allermeisten Menschen in Deutschland stehen hinter Ihnen!“, so Lewentz an die Vertreter der Blaulichtorganisationen.

Ein weiteres Leitthema des Abends, angeregt durch Marcel Will, dem SPD-Oberbürgermeisterkandidaten für die Stadt Lahnstein, waren die unterschiedlichen Möglichkeiten der Unterstützung von Blaulichtorganisationen durch Städte und Kommunen. Verstärkte Öffentlichkeitsarbeit im Sinne der Blaulichtfamilie, um deren Beitrag für die Gesellschaft zu unterstreichen, die Organisation von speziellen Veranstaltungen wie dem Tag der Blaulichtfamilie im Jahr 2019 oder einfache Stammtische zur Förderung der Vernetzung von Einsatzkräften und Politik sind einige Ergebnisse des Austausches. Auch ein intensives Werben für die Mitarbeit in Blaulichtorganisationen ist eine Hilfestellung, die seitens der Politik gegeben werden kann.

Zu einigen spezifischeren Anliegen sagten die Kommunal- und Landespolitiker zu, diese im Nachgang genauer klären zu wollen, um den Worten gleich Taten folgen zu lassen. „Als gewählte Vertreter für unsere Heimat ist es uns eine Herzenssache, unseren Beitrag für die Stärkung der Blaulichtfamilie zu leisten. Deswegen haben wir immer ein offenes Ohr für Ihre Anliegen“, versprach Landtagsabgeordneter Jörg Denninghoff.

Sowohl Teilnehmende als auch Veranstalter zeigten sich zum Schluss der Veranstaltung zufrieden über den informativen Austausch. Kreisvorsitzender Mike Weiland sprach stellvertretend für die SPD Rhein-Lahn und alle teilnehmenden Politiker einen besonderen Dank und Lob für die Leistung der Blaulichtfamilie aus. „Ohne Ihren unermüdlichen und permanenten Einsatz wäre die Sicherheit in unserem Land nicht gewährleistet. Daher ist es uns ein großes Anliegen, auch über die heutige Veranstaltung hinaus im engen Kontakt mit Ihnen zu bleiben“, so Mike Weiland abschließend.

Pressemitteilung der

SPD Rhein-Lahn

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19.06.2021 02:58 Uhr
juergen mueller

Kontraproduktives Gelaber, nichts weiter. Jeder glaubt von sich aus an dass Lewentz,daran teilgenommen, es ausreicht, einen Machtwechsel herbeizuführen. Teil einer ausgefeilten Wahlkampfstrategie ist jedoch nur wo nicht zählt, an was man glaubt, sondern wie man diesen Glauben am Besten verkaufen kann. Was da die SPD macht ist nichts anderes als sich im Vorwahlkampf.behaupten zu können.



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