Politik | 22.12.2020, 13:28 Uhr

Die SPD-Fraktion im Koblenzer Stadtrat

Sanierungsgebiet Altstadt findet seinen Abschluss

Koblenz. Als Anfang der 70er Jahre die Satzung zum Sanierungsgebiet Altstadt vom Stadtrat auf den Weg gebracht wurde, war wohl nicht absehbar, dass die Umsetzung fast 50 Jahre in Anspruch nehmen würde. Die Veränderung der Koblenzer Altstadt von einem zum Teil sehr einfachen Wohngebiet bis zu ihrem heutigen Erscheinungsbild ist besonders in den Altstadtgassen ablesbar. In den 70er Jahren war in vielen Teilen der Altstadt die Bausubstanz noch aus dem 2. Weltkrieg erkennbar. Die damaligen Wohnquartiere waren in ihrer Qualität auf dem Stand der 50er und 60er Jahre. „Die Entscheidung der damaligen Ratskolleginnen und -kollegen, sich für eine gesamte Umgestaltung mit Hilfe eines Sanierungsgebietes zu entscheiden, ist auch aus heutiger Sicht als vorausschauend zu bezeichnen“, findet die SPD-Fraktionsvorsitzende Marion Lipinski-Naumann.

Dass bei der Sanierung der Altstadt auch Fehler gemacht wurden, war nicht zu vermeiden. So hätte das ein oder andere Objekt durchaus erhalten werden können. „Alles in allem muss man aber realistischerweise festhalten, dass die erheblichen städtischen Haushaltsmittel, die in die Sanierung geflossen sind, gut investiertes Geld waren“, so Ratsmitglied und stellvertretender Ortsvereinsvorsitzender in der Altstadt, Fritz Naumann. Die Anziehungskraft der Koblenzer Altstadt für das Umfeld von Koblenz ist besonders an Wochenenden außerhalb von Corona-Zeiten erkennbar und spricht für die Umsetzung des gesamten Sanierungsgebietes. „Bei allen negativen Begleiterscheinungen bleibt festzuhalten, dass die Stadt Koblenz mit der Altstadtsanierung an Qualität gewonnen hat und die jährlich gestiegenen Besucherzahlen sind ein Indiz dafür“, erklärt der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Altsstadt-Mitte, Denny Blank.

Koblenz befinde sich nach Meinung der drei Sozialdemokraten im Konzert der mittleren Großstädte auf einem vorderen Platz und das gewachsene Wir-Gefühl sei natürlich auch mit der Ausrichtung der Bundesgartenschau erheblich gestiegen. „Nun findet derzeit der Abschluss der Sanierungen in der Altstadt zwischen Altenhof, Altengraben und Hohenfelder Straße statt und dies wollen wir zum Anlass nehmen, einmal kurz zurück zu blicken und Danke zu sagen bei allen Beteiligten, die an der Aufwertung unserer Altstadt beteiligt waren“, so Lipinski-Naumann. Pressemitteilung der

SPD-Stadtratsfraktion

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Kirmes in Bassenheim
Kirmes in Plaidt
Titel
Flowcraft
Neubau Flowcraft
Titel-Anzeige
Pellenzer Lehrstellenbörse
Empfohlene Artikel
Weitere Artikel
Daniel Ramershoven dankt den Kunden und seinen Mitarbeitern*innen für die Jahrzehntelange Treue.
2186

- Anzeige -Traditionsunternehmen Ramershoven schließt seine Geschäfte am Marktplatz

Ein Stück Mayen sagt leise „Auf Wiedersehen“

Mayen. Es ist eine Nachricht, die viele Menschen in Mayen mit Wehmut aufgenommen haben: Das traditionsreiche Unternehmen Ramershoven wird seine beiden Geschäfte am Mayener Marktplatz zum 31. Oktober 2026 schließen. Damit endet eine lange und prägende Geschichte des stationären Einzelhandels in der Innenstadt.

Weiterlesen