Sinziger Ortsbeirat bringt wichtige Projekte auf den Weg
Sinzig. Der Sinziger Ortsbeirat hat in seiner jüngsten Sitzung eine Reihe zentraler Projekte für die Kernstadt beraten. Einstimmig sprachen sich die Mitglieder für den geplanten „Platz der Kinderrechte“ im Luna-Park aus. Das von Ulrike Ring-Scheel und Sozialraumkoordinatorin Sonja Wuttke vorgestellte Vorhaben soll 2027 eröffnet werden, ist jedoch noch auf zusätzliche Fördermittel und Spenden angewiesen.
Fortschritte gibt es auch bei der Sinziger Musikroute, die im ersten Halbjahr 2026 starten soll, berichtete Oliver Göbel vom Stadtmarketing. Die meisten Stationen sind bereits fertiggestellt; eine begleitende Web-App ist in Arbeit. Im Juni 2026 feiert die Stadt das 60-jährige Jubiläum ihrer Partnerschaft mit Hettange-Grande. Das umfangreiche Programm umfasst einen Empfang im Rathaus, Besichtigungen sowie am Sonntag ein deutsch-französisches Fest auf dem Kirchplatz. Dazu sollen die Sinziger Vereine und Schulen verstärkt eingebunden werden.
Mit Mehrheit empfahl der Ortsbeirat die Einleitung des Bauleitverfahrens für ein geplantes Hotel an der Kölner Straße. Auch der Neubau auf dem Gelände der alten Druckerei erhielt von dem Gremium die Zustimmung für das gemeindliche Einvernehmen, nachdem baurechtliche Besonderheiten erläutert worden waren.
Der alljährliche Aktionstag „Sauberes Sinzig“ wird erneut am 13. und 14. März durchgeführt. Ortsvorsteher Reiner Friedsam rief Bürgerinnen und Bürger zur Teilnahme auf. In seinem Sachstandsbericht informierte Friedsam über neue Bänke an der Ahrmündung, noch ausstehende Maßnahmen wie Verkehrspoller, und Fahrradständer sowie den Fortschritt am Bahnhof, dessen Fertigstellung für Sommer 2026 vorgesehen ist. An der Ahr sowie auf dem Ziemert sollen zusätzliche Abfallkörbe aufgestellt werden, um das wilde Entsorgen von Hundekotbeutel zu vermeiden. Zudem wird das Wohngebiet Landskronerstraße – Hohenstaufenstraße künftig als Tempo-30-Zone ausgewiesen. Ein Anliegen, dass seit Jahren der Sinziger Ortsbeirat immer wieder bei der Verwaltung eingefordert hatte.
In der Bürgersprechstunde standen Verkehrsthemen, der zukünftige Standort des Martinsfeuers, Sichtbeziehungen zum Schloss und der Zustand des Schlossparks im Fokus. Die Verwaltung stellte klar, dass die Jahnwiese künftig nicht mehr als Veranstaltungsfläche zur Verfügung stehen wird und dass Eingriffe im Schlosspark aus Verkehrssicherungsgründen notwendig waren.
Pressemitteilung
Ortsvorsteher Reiner Friedsam
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