Gemeinde Swisttal
Situation der Asylbewerber und Flüchtlinge in Swisttal
Swisttal. In den Gemeinschaftsunterkünften der Gemeinde Swisttal sind derzeit 106 Asylbewerber und Flüchtlinge untergebracht. Allein im Juli sind bisher acht Asylbewerber in Swisttal angekommen. Zwischenzeitlich sind sie in den Unterkünften in Ludendorf, Heimerzheim und Odendorf untergebracht. Die Menschen stammen aus Ländern wie Syrien, Afghanistan, Georgien, Sri Lanka, Bangladesch, Eritrea, Serbien oder Albanien. „Wenn die Leute weder Englisch noch Französisch sprechen können, sind wir bei der Verständigung auf die Hilfe von ehrenamtlichen Dolmetschern angewiesen“, erklärt Andreas Pütz vom Sozialamt. Die Flüchtlinge und Asylbewerber werden der Gemeinde Swisttal vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge zugewiesen. Zunächst werden sie in den zentralen Aufnahmeeinrichtungen des Landes untergebracht. Von dort erfolgt die Verteilung auf die Kommunen. Erst einige Tage vor der Ankunft der zugewiesenen Einzelpersonen oder Familien wird die Gemeinde von der Bezirksregierung Arnsberg informiert, sodass Räumlichkeiten vorbereitet und finanzielle Leistungen zur Verfügung gestellt werden können, um für die existenziellen Bedürfnisse zu sorgen. „Manche kommen ohne Gepäck hier an. Dank gemeinnütziger Kleiderstuben können sie dann sehr kostengünstig Kleidung erhalten. Der Arbeitskreis für Flüchtlinge unterstützt die Neuankömmlinge bei der sozialen Eingliederung“, sagt Pütz. Sie können sich bei der Swisttaler Tafel melden und erhalten für einen kleinen Betrag Lebensmittel, die direkt zu den Unterkünften geliefert werden. Während des laufenden Asylverfahrens bekommen die Asylbewerber Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz, um ihren Lebensunterhalt zu sichern. Zweimal im Monat werden ihnen Leistungen ausgezahlt, sofern eine gültige Aufenthaltserlaubnis vorliegt. Die schulpflichtigen Kinder lernen in der Schule Deutsch. Die Sozialarbeiterin Iris Sauer unterstützt sie bei der Integration. Die baptistische Kirchengemeinde in Heimerzheim und das katholische Familienzentrum in Odendorf haben im vergangenen halben Jahr mehrere Deutschkurse für Asylbewerber und Flüchtlinge angeboten. Die hausmeistermäßige Betreuung erfolgt durch Mitarbeiter der Gemeinde Swisttal und durch einen außerhäusigen Hausmeisterservice. Vierteljährlich überzeugt sich der Bürgermeister persönlich von dem ordnungsgemäßen Zustand der Unterkünfte und Einrichtungen.
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