SPD-Fraktion möchte Ehrenamtskarte für Remagen
Soziales Engagement würdigen
Remagen. Die SPD-Fraktion im Stadtrat von Remagen will, dass die Ehrenamtskarte Rheinland-Pfalz auch in Remagen eingeführt wird. Dazu soll eine entsprechende Kooperationsvereinbarung mit dem Land abgeschlossen werden. Einen entsprechenden Antrag zur abschließenden Beratung im Stadtrat hat die Fraktion jetzt eingebracht. Auch in Remagen engagieren sich viele Menschen ehrenamtlich, ohne hierfür eine besondere Entlohnung zu erhalten. Die landesweit gültige Ehrenamtskarte kann erhalten, wer mindestens 16 Jahre alt ist, sich durchschnittlich mindestens fünf Stunden pro Woche bzw. 250 Stunden im Jahr ehrenamtlich engagiert und dafür keine pauschale finanzielle Entschädigung erteilt. Das ehrenamtliche Engagement kann auch bei unterschiedlichen Trägern erfolgen. Die Ehrenamtskarte hat eine Gültigkeit von zwei Jahren und kann nach Ablauf erneut beantragt werden. Gemeinden, die die Ehrenamtskarte einführen, müssen selbst mindestens zwei Vergünstigungen anbieten können. Das dürfte für Remagen bei den attraktiven Angeboten von Schwimmbad, Museen, Volkshochschule, Kulturwerkstatt usw. kein Problem sein, meint die Fraktionsvorsitzende Christine Wießmann. Die Ehrenamtskarte ist ein modernes und attraktives Instrument zur Würdigung des bürgerschaftlichen Engagement von Bürgerinnen und Bürgern. Damit kann die ehrenamtliche Arbeit in den vielen Vereinen der Stadt, bei der Feuerwehr, bei der Betreuung von Flüchtlingen, Kindern, kranken und alten Menschen sichtbar gewürdigt werden.
Pressemitteilung
SPD-Fraktion Remagen
