Politik | 23.09.2022

Landrat Achim Hallerbach betont im Kreis-Ausschuss die Bedeutung des Bades für die Region

Sportstättenförderung: Wiedtalbad-Sanierung hat 2023 Priorität

2022er-Projekte bleiben unangetastet

Kreis Neuwied. Die Sanierung des Wiedtalbades in Hausen steht auf Platz 1 der Prioritätenliste für die Sportstättenförderung im Kreis Neuwied für das Jahr 2023. Der Kreis-Ausschuss stimmte einem entsprechenden Vorschlag der Kreisverwaltung in seiner jüngsten Sitzung einstimmig zu. „Das Bad hat eine hohe Bedeutung für die Menschen in der Region als Freizeit- und Sportstätte. Hier trainieren DLRG, Vereine und Sportgruppen. Es gibt Kurse wie Babyschwimmen und Aquafit. Wir brauchen das Bad!“, begrüßte Landrat Achim Hallerbach diese Entscheidung ausdrücklich. Auch Mike Leibauer hatte als Sportkreisvorsitzender dafür geworben und auf die steigende Zahl von Badeunfällen aufgrund mangelnder Schwimmfähigkeiten hingewiesen. Auf den Plätzen 2 und 3 der Prioritätenliste für 2023 folgen die Erweiterung der Skateranlage in Asbach und der Neubau der Umkleiden am Kunstrasenplatz in Heimbach-Weis. „Für die Jugendlichen haben wir zu wenig. Sie werden überall weggeschickt. Von daher sind solche Skateranlagen wichtig. Und der SSV Heimbach-Weis macht eine hervorragende Jugendarbeit, die in jedem Fall unterstützenswert ist“, begründete Leibauer.

Wie Landrat Achim Hallerbach betonte, bleiben unabhängig von diesen Entscheidungen auf der Prioritätenliste aber zunächst die für das laufende Jahr angemeldete Sanierung des Kunstrasenplatzes in Vettelschoss sowie der Neubau einer Drei-Feld-Tennishalle mit angebauten Sanitäranlagen in Rengsdorf ganz oben. Sollten es dafür 2022 keine Förderung geben, werden diese Projekte im kommenden Jahr vorrangig berücksichtigt. Bezüglich des Rengsdorfer Tennishallen-Vorhabens müssen allerdings zunächst noch Grundstücksangelegenheiten geklärt werden. Im Kreis-Ausschuss wurde auch darauf hingewiesen, dass für das Wiedtalbal möglicherweise eine (höhere) Bundes-Förderung in Betracht kommt, womit die Gelder aus dem Sportstättenfördertopf des Landes dann für andere Projekte verwendet werden könnten.

Pressemitteilung des

Kreis Neuwied

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Bildergalerien
Lampionfest in Weißenthurm
Lampionfest in Weißenthurm
Heimat aktiv AW
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0366#
Hausmeister-und Gärtner/in
Kleinanzeige Heckenschnitt
Anzeige Fahrzeugsegnung
Empfohlene Artikel
Noch ist der Ahrradweg in Sinzig ein Provisorium – temporär eben.  Foto:GS
100

Sinzig. Eigentlich ist beim Ahrradweg in Sinzig noch alles in der Schwebe. Der Weg erstreckt sich im Bereich der Barbarossastadt von der Ahrmündungsbrücke bis hin nach Bad Bodendorf zur Ehlinger Ley. Derzeit wurde der Ahrradweg im Bereich Eisenbahnbrücke bis Spessartsteg und vom Ehrenfriedhof in Bad Bodendorf bis zur Ehlinger Ley temporär hergestellt. Temporär deshalb, da zum Zeitpunkt der Planung noch nicht festlag, wo die endgültige Trasse verlaufen soll.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Foto: Polizei
5807

Die Gesuchten sollen einen 24-Jährigen bewusstlos geprügelt haben:

22.06.: Fahndung: Wer kennt diese Männer?

Köln. Die Kriminalpolizei Köln fahndet mit Bildern von Zeugen nach zwei Männern, die am 12. Februar (Weiberfastnacht) einen 24-Jährigen angegriffen und schwer am Kopf verletzt haben sollen.

Weiterlesen

Bei der symbolischen Durchschneidung des „Roten Bandes“.  Foto: WTE
426

Ahrtal/Marienthal. Groß war der Andrang bei der offiziellen Einweihung des neuen Radweges zwischen Walporzheim und Mayschoß oberhalb von Marienthal auf dem Gelände der Firma Weiss. Stefan Schmitt, Leiter des Projektbüros „Wiederaufbau Ahrtal“ Landesbetrieb Mobilität (LBM) Rheinland-Pfalz, konnte hierzu - neben zahlreichen Offiziellen - viele Radfahrer/Inen sowie etliche Mandaträger/Innen und Radfahrgruppen,...

Weiterlesen

Symbolbild.  Foto: pixabay.com
1348

Die Lage hat sich verbessert, aber dennoch soll weiter Wasser gespart werden.

22.06.: Neue Informationen zur Trinkwasserversorgung in Remagen

Remagen. Am Sonntag, den 21. Juni 2026, wurde im Stadtgebiet Remagen ein außergewöhnlich hoher Wasserverbrauch festgestellt. Neben einer insgesamt deutlich erhöhten Wasserabnahme wurden in einzelnen Versorgungsbereichen extreme Entnahmespitzen registriert, die die üblichen Verbrauchswerte vergleichbarer Sommerperioden erheblich überschritten. Ein leichter Trend zeichnete sich bereits am 19. und 20....

Weiterlesen