Politik | 14.09.2020

FDP will Landesgartenschau 2026 im Kreis Neuwied

Staatssekretärin Daniela Schmitt sprach zur Tourismuskampagne

Die FDP wirbt für eine Verbundbewerbung der Rheingemeinden für die Landesgartenschau 2026 im Kreis Neuwied. Damit sollen die Orte verschönert und Gastronomie, Hotellerie und Einzelhandel gestärkt werden

Thomas Breuer (v.li.n.re.), Philipp Amberg, Landtagskandidat Dennis Mohr, Staatssekretärin Daniela Schmitt, FDP-Kreisvorsitzender Alexander Buda und Stefan Puderbach. Foto: Harald Buda

Kreis Neuwied. Auf Einladung des FDP-Kreisverbandes kamen Spitzenvertreter aus Politik, Wirtschaft und Vereinen im Kreis Neuwied in das Wirtshaus Deichblick am Pegelturm. Als Ehrengast war Daniela Schmitt, Staatssekretärin im Wirtschaftsministerium und designierte Spitzenkandidatin der Freien Demokraten im kommenden Landtagswahlkampf gekommen, um die neuste Tourismusstrategie des Landes „Rheinland-Pfalz. Gold“ vorzustellen. Auch Neuwieds Oberbürgermeister, Jan Einig, war der Einladung gefolgt und hieß die Gäste in seinem Grußwort Willkommen.

Wie Dennis Mohr, Moderator des Abends und selbst Landtagskandidat den Gästen erläuterte, habe sein Kreisverband eingeladen, um gemeinsam mit Politik, Verbänden, Vereinen und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises Wege aus der derzeitig angespannten Situation zu suchen und zu finden. Dabei sei, nicht nur durch die Coronapandemie, die lokalen Gastronomen und der Einzelhandel stark betroffen, auch tragen seit Langem die Gemeinden im Kreis Strukturprobleme vor sich her und es sei ein großer Investitionsstau aufzulösen. Es gelte nun, die derzeitige Krise als Chance für Politik und Gesellschaft zu verstehen und neue Wege zu gehen. „Wir müssen aus der aktuellen Krise mit unseren Gemeinden gestärkt herauskommen“, meinte der Freidemokrat.

Dies nahm Alexander Buda, Vorsitzender der Kreis-Liberalen zum Anlass, eine Verbundbewerbung der Rheingemeinden für die Landesgartenschau 2026 zu bewerben. Denn diese hätte durchaus das Potential den „Turnaround“ zu schaffen und nachhaltig die örtliche Wirtschaft zu stärken. Letztlich sei die Landesgartenschau nicht nur eine einfache Blumenschau, sondern ein großes Infrastrukturprojekt, in dem Straßen- und Städtebau vorangetrieben würden. Eine Bewerbung der Stadt Neuwied mit den Verbandsgemeinden Bad Hönningen, Linz und Unkel ließe das Verfahren durchaus zu. Noch bis zum 15. Oktober 2021 könne man sich bewerben. Für einen Erfolg sei es aber zwingend erforderlich, dass neben der Politik alle an einem Strang ziehen müssten und die einzelnen Gemeinden das Projekt nicht durch „Kirchturmdenken“ behindern dürften, stellte Buda klar.

Das Besondere an der Landesgartenschau 2026 am Rhein sei die Nachhaltigkeit. Denn schon 2029 fände die Bundesgartenschau am Mittelrhein statt. Deren Strahlkraft würde ein weiteres Mal Gäste von Bingen bis Bonn über die Wasserstraße Rhein anspülen. „Damit würden wir gleich zwei Mal davon profitieren“, sagte der Kreis-Chef. Auch wenn ein solches Verfahren nicht zum Erfolg führen würde, werde die Region davon profitieren. Denn der Verbund aus Politik, Vereinen und Institutionen hinterließen ein Füllhorn aus Ideen, das man nutzen könne. Damit könne der Tourismus deutlich stärker in den Fokus der Gemeinde- und Stadträte rücken und den Wirtschaftsfaktor Tourismus stärken, resümierte Buda.

Dies löste in der anschließenden Diskussion eine Reihe an Ideen und Vorschlägen rund um Tourismus, Kultur und Wirtschaft aus. So warb Adolf Zils, von Pro-Heimbach-Weis für die Weiterentwicklung des Limes-Wanderweges. In dieses Horn blies auch Landrat Achim Hallerbach, der die touristische Nutzung des Naturparks Rhein-Westerwald bewarb. In Richtung der Staatssekretärin Daniela Schmitt äußerte Stefan Puderbach, Mitinitiator des Abends, den Wunsch bei der Neuordnung der Leader-Programme, die derzeit nur den ländlichen Raum fördere, künftig auch Städte wie Neuwied zu berücksichtigen. Der Geschäftsführer des Engerser Schlosses, Arno Gattschau, brachte zudem die Förderung der Kultur als wichtiges Merkmal zur Weiterentwicklung des Tourismus ins Spiel. Gunter Jung, Mitglied der Kreis-FDP, setzte zudem auf eine verbesserte Vermarktung des Neuwieder Zoos, als eines der Alleinstellungsmerkmale des Kreises.

„Der Abend war ein voller Erfolg“, resümiert Landtagskandidat Dennis Mohr. „Die FDP in Stadt und Kreis Neuwied hat mit viel Optimismus die Fülle an Ideen und Anregungen der Gäste aufgenommen und wird diese in Zukunft weiter vorantreiben.“

Pressemitteilung des

FDP-Kreisverbandes Neuwied

Thomas Breuer (v.li.n.re.), Philipp Amberg, Landtagskandidat Dennis Mohr, Staatssekretärin Daniela Schmitt, FDP-Kreisvorsitzender Alexander Buda und Stefan Puderbach. Foto: Harald Buda

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  • Rita Butz: Sehr schön verfasster Bericht , sehr zutreffend und diese beiden " Helden " üben eine Vorbildfunktion für unsere Gemeinde aus !! L. G. verbunden mit meiner höchsten Wertschätzung!!

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