Politik | 13.03.2019

Heftige Kritik am Vorgehen des Bürgermeisters zur Bebauung des Pallotti-Areals

Stadtrat soll bei Stadtentwicklung nicht übergangen werden

SPD stellt im Planungsausschuss alternative Überlegungen zur Diskussion

Rheinbach. Deutliche Kritik am Vorgehen des Bürgermeisters zur Bebauungsplanung für das ehemalige Schulgelände der Pallottiner übt die Rheinbacher SPD-Fraktion.

„Es ist nicht in Ordnung, wenn die Planungen nur mit Investoren und Eigentümern besprochen werden, ohne dass diese wichtigen Fragen der Stadtentwicklung im Rat oder dem zuständigen Ausschuss für Stadtentwicklung diskutiert wurden“, kritisiert Dr. Georg Wilmers, Mitglied im zuständigen Fachausschuss, das Verhalten des Bürgermeisters und der in seinem Auftrag handelnden Verwaltung. „Selbst die Verkehrsuntersuchung wird nur von den Investoren beauftragt, eine eigene Verkehrsuntersuchung, die die SPD Fraktion schon seit 2015 fordert, wird nicht in Auftrag gegeben. Dabei ist es unabdingbar, dass der gesamte Bereich inklusive der angrenzenden Wohngebiete betrachtet wird, damit auch alle Belange der Bürgerinnen und Bürger, die in diesem Bereich leben, Berücksichtigung finden“, erläutert Ute Krupp, planungspolitische Sprecherin der SPD Fraktion.

„Die Krönung der Mauscheleien ist, dass der Bürgermeister in der Sitzung des Rates Ende Dezember 2018 eine Beratung über die Kriterien des Architektenwettbewerbs im Planungsausschuss ankündigte, davon aber jetzt keine Rede mehr ist. In der Sitzung des Ausschusses am 12. März wird den Ausschussmitgliedern lediglich der fertige Auslobungstext für den Wettbewerb zur Kenntnis gegeben. Der Text wurde bereits an die acht Teilnehmer verschickt“, erläutert Dr. Wilmers den Unmut der SPD-Fraktion.

Pressemitteilung

der SPD Rheinbach

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