Politik | 02.06.2025

Gemeinsam für ein lebenswertes Metternich

Stadtteilrundgang mit Oberbürgermeister David Langner

Metternich benötigt dringend Orte der Begegnung, da soziale Strukturen trotz der vielfältig vorhandenen Vereinsstrukturen teilweise fehlen. Foto: Jochen Wilberg

Metternich. Vor Kurzem fand ein Stadtteilrundgang mit Oberbürgermeister David Langner und Mitgliedern des Ortsrings Koblenz-Metternich unter der Leitung des Vorsitzenden Bernd Loch statt. Der Rundgang startete am Kirmesplatz Metternich-Oberdorf, wo die geplante Umgestaltung des Platzes besprochen wurde. Trotz der defizitären Haushaltslage der Stadt Koblenz sind Planungsgelder bereits eingestellt. Kurzfristig kann man auch mit geringen Mitteln kleine Änderungen bewirken. Der Wunsch nach einer regelmäßigen Reinigung des Platzes wurde geäußert.

Ein weiterer wichtiger Punkt war der Antrag auf Außengastronomie für die ansässige Pizzeria, der mit minimalem Aufwand umgesetzt werden kann. Baudezernent Lukas hat sich bei einem früheren Ortstermin ein Bild gemacht und steht der Umsetzung wohlwollend gegenüber.

Oberbürgermeister Langner begrüßte die Idee eines Stadtteilbüros als Treffpunkt für die Metternicher Bürger. Zudem wurde ein möglicher Kiss & Ride-Parkplatz am Eulenhorst-Spielplatz angesprochen. Die Verkehrssituation dort ist problematisch, da Kindergartenkinder oft gefahren werden müssen und Autos auf dem Gehweg halten, was die Sicherheit der Kinder gefährdet. Hier wurde angeregt, das dass Ordnungsamt häufiger an der KiTa kontrolliert.

Nach einer kurzen Busfahrt ins Unterdorf berichtete die Leiterin des HOT, Frau Kerstin Wesely, von einer Befragung unter Jugendlichen, die größtenteils zufrieden mit dem Angebot waren, jedoch den Wunsch nach einem Cagesoccer äußerten, möglicherweise auf der derzeit als Hundewiese genutzten Fläche an der Ecke Bitburger Straße/Wellingsweg. Die neu installierten Fitness-Geräte erfreuen sich großer Beliebtheit.

Ein zentrales Thema war die soziale Struktur im Unterdorf. Der Ortsring schließt sich dem Wunsch Weselys an und sieht die Notwendigkeit, eine kontinuierliche Ansprechperson für alle Generationen, einschließlich Senioren, Zugezogenen und Flüchtlingen, zu schaffen. Oberbürgermeister Langner zeigte sich offen für die Idee einer Gemeinwesenarbeit, um den sozialen Zusammenhalt zu stärken. Goran Kozul, Vorsitzender des Freundeskreises der Grundschule Rohrerhof, wies auf die Notwendigkeit einer Verkehrsberuhigung für die Zufahrt an der Grundschule zur KiTa hin. Es wurde die Möglichkeit von Bodenschwellen diskutiert. Da die Straße im Privatbesitz der Kirchengemeinde ist, wird Oberbürgermeister Langner sich um Möglichkeiten der Umsetzung durch die Stadt kümmern.

Ein weiteres Anliegen war die Achse Rübenacher Straße - Trierer Straße, die als gefährlich eingestuft wird. Die zentrale Frage lautete, ob es möglich sei, dort Tempo 30 einzurichten, weil die Straße an der Schule vorbeiführt. Oberbürgermeister Langner versprach, sich zu erkundigen, ob dies dort umsetzbar ist, so wie an allen städtischen Senioren- und Kinderbetreuungseinrichtungen.

Auch die Parksituation in der Johannesstraße wurde angesprochen. Hier kommt es täglich zu gefährlichen Situationen und langen Rückstaus durch Autos, die im absoluten Halteverbot parken. Die Stadt wird prüfen, inwieweit ein Halteverbot auf der anderen Straßenseite umgesetzt werden kann und verstärkt zunächst die Kontrollen des Ordnungsamtes.

Fazit des Rundgangs: Metternich benötigt dringend Orte der Begegnung, da soziale Strukturen trotz der vielfältig vorhandenen Vereinsstrukturen teilweise fehlen. Der Ortsring, mittlerweile mit über 80 Mitgliedern, darunter 15 Ortsvereine, möchte der Entwicklung entgegensteuern und aktiv zur Verbesserung des Stadtteils beitragen.

Pressemitteilung des

Ortsring Koblenz-Metternich

Metternich benötigt dringend Orte der Begegnung, da soziale Strukturen trotz der vielfältig vorhandenen Vereinsstrukturen teilweise fehlen. Foto: Jochen Wilberg

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