Politik | 19.02.2021

Nach Hochwasser: Radweg im Engerser Feld beschädigt

Stadtverwaltung bedauert nach wie vor fehlenden Asphalt

Der Radweg im Engerser Feld ist beschädigt.Foto: Stadt Neuwied

Neuwied. Die Straßen- und Tiefbauabteilung des Neuwieder Stadtbauamtes hat sich nach dem Rückzug des jüngsten Hochwassers einen Überblick über die entstandenen Schäden am Radweg im Engerser Feld verschafft. „Die Situation ist ähnlich wie beim Hochwasser vor einem Jahr“, stellt Abteilungsleiter Manfred Reitz fest. „Der Weg ist an zwei Stellen beschädigt.“

Das ist erstens das Teilstück kurz hinter der Rampe zum Rhein. Wie schon 2020 ist hier deutlich zu sehen, dass der Belag durch quer abfließendes Wasser bis hin zum Schotter der Frostschutzschicht abgetrieben wurde.

Ein zweites betroffenes Teilstück befindet sich unmittelbar am Anfang des Radweges in Engers, wo die unterschiedliche Strömungsgeschwindigkeit des Wassers heftige Auskolkungen verursacht hat. Reitz stellt aber klar: „Es ist keineswegs so, dass der Radweg einem Hochwasser nicht standhalten kann. Vielmehr ist der überwiegende Anteil des Weges in einem guten Zustand. Er wird, wenn er abgetrocknet ist, mit einer Kehrwalze der Servicebetriebe gereinigt. Im gleichen Arbeitsgang wird die oberste Verschleißschicht ausgebessert.“

Allerdings weist die Stadtverwaltung in dem Zusammenhang auch nochmals darauf hin, dass sie ursprünglich geplant hatte, die Strecke zu asphaltierten. Aus Gründen des Naturschutzes war man jedoch gezwungen, auf eine wassergebundene Lösung zurückzugreifen - mit der Folge, dass jedes Hochwasser mehr Schäden verursachen kann als bei der beabsichtigten Asphaltdecke.

„Dennoch werden wir mit den zuständigen Behörden prüfen, insbesondere in den betroffenen Bereichen, ob hier durch kleine Maßnahmen das Strömungsverhalten des Hochwassers beeinflusst werden kann“, kündigt Oberbürgermeister Jan Einig an, um Schäden zumindest zu reduzieren.

Pressemitteilung Stadt Neuwied

Der Radweg im Engerser Feld ist beschädigt.Foto: Stadt Neuwied

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Franz Stengel: Mich wundert das es in unserer Langendorfer Straße in Neuwied nicht zu mehr Gefahren kommt denn die meisten Autofahrer denken anscheinend es wäre eine Auffahrt zum Nürburgring so wird hier gerast, aber...
  • Boomerang : Die Gleichberechtigung von Mann und Frau ist eigentlich ein gutes Ziel. "Feministischer Kampftag" dagegen mutet an wie eine Kriegserklärung. Der moderne Feminismus ist pervertiert zu einem Anspruch die...
  • Günther: Es stellt sich nicht unbedingt die Frage der Beteiligung, sondern auch die Höhe der festgelegten Beteiligung. Soweit ich onformiert liegt der Anteil der Stadt bei 25% und die der Bürger bei 75%. Mindestens...
Anzeige Haushaltsauflösungen und Ankauf
Daueranzeige 2026
Titelanzeige "Torsten Welling"
Vorabrechnung, Nr. AF2025.000354.0, Februar 2026
Jubiläums-Anzeige
Stellenanzeige MA Bereich Verwaltung/Organisation und Personal
Imageanzeige Radiologie & Nuklearmedizin
Anzeige Baugebiet „Im Zeiberberg“
Empfohlene Artikel

Neuwied. Lana Horstmann und Susanne Müller besuchten das HTZ Neuwied, um sich über die Arbeit des HTZs, aber auch der, der Kita Unkel zu informieren, die mit dem renommierten Deutschen Kita-Preis ausgezeichnet wurde. Im Mittelpunkt des Treffens stand der fachliche Austausch mit Herrn Thomas Voß und Frau Claudia Gries, bei den erfolgreiche pädagogische Konzepte, Qualitätsentwicklung und die Bedeutung von guter frühkindlicher Bildung thematisiert wurden.

Weiterlesen

Neuwied. Angesichts des aktuellen Brandbriefs einer Förderschule aus Bad Kreuznach mahnt CDU-Landtagskandidat Jan Petry rasches Handeln an. „Die Situation an vielen Förderschulen in Rheinland-Pfalz ist alarmierend. Es fehlt an Personal, die Gebäude sind oft viel zu klein und die Bürokratie belastet den Schulalltag“, so Petry nach Gesprächen mit Lehrerinnen, Lehrern und Eltern.

Weiterlesen

Neuwied. Neuwied treibt die Digitalisierung seiner Schulen weiter voran. Mit dem Medienentwicklungsplan für die Jahre 2026 bis 2030 stellt die Stadt in den kommenden fünf Jahren rund 2,4 Millionen Euro für die digitale Ausstattung und Betreuung aller 14 städtischen Grundschulen bereit.

Weiterlesen

Weitere Artikel

Traditionsgarde Rot-Weiß Lahnstein e.V.

Rückblick auf eine wundervolle Kampagne

Lahnstein. Die Karnevalssession mag offiziell beendet sein, doch bei der Traditionsgarde Rot-Weiß Lahnstein hallt der Applaus noch lange nach. Die Mitglieder blicken auf eine glanzvolle Kampagne zurück, in der die tänzerischen Abteilungen des Vereins die närrischen Herzen in und weit um Lahnstein im Sturm eroberten.

Weiterlesen

Im Einsatz und beim Üben besser ausgestattet

Neue Schutzkleidung für die Feuerwehr dank Spende

Irlich. Der Löschzug Irlich bedankt sich bei den Geschäftsführern Stefanie Buchner und Tim Klapper vom Service- und Schulungscenter für Brandschutz Neuwied für eine großzügige Spende von Schnittschutzhandschuhen, Schnittschutzjacken und Wechsel-Overalls. Damit sind die Feuerwehrangehörigen sowohl im Einsatz als auch in der Übung nun noch besser ausgestattet und können noch sicherer arbeiten.

Weiterlesen

Dauerauftrag 2026
Daueranzeige (Februar 26)
Närrische Preise 2026 - Bestellung Nr.: 0033084107
Werbeplan 2026
Stellenanzeige Produktionsmitarbeiter
Stellenanzeige Berufskraftfahrer u. Kommissionierer
Närrische Preise
Angebotsanzeige (Januar)
Gesundheit im Blick
Mitarbeiter/in Stadtreinigung (m/w/d), Gärtner/in (m/w/d)
Anzeige Jubiläum
Stellenanzeige Mitarbeiter Straßen- und Tiefbaukolonne
Küchen Image