Politik | 28.02.2025

FWM3: Die bundespolitische Zukunft ist nicht „orange“

Stärke der Freien Wähler liegt auf der lokalen Ebene

 Foto: Hans-Georg Schönberg

Kreis Mayen-Koblenz. Im Vorfeld der Bundestagswahl gab es wieder einmal Verwirrung um die Bezeichnung „Freie Wähler“. Ursprünglich ausschließlich eine Bezeichnung für lokale Wählergruppen, die „frei“ von der Rückbindung an eine Partei und deren Rechtsstatus sich in lockerem Zusammenschluss auf Zeit vor Ort in der Lokalpolitik engagierten, reizte der Erfolg dieser Gruppierungen auf kommunaler Ebene zur Gründung von Landesparteien und schließlich einer Bundespartei. Auf der Strecke blieben dabei vor allem die bewusste Begrenzung auf Probleme vor Ort sowie die Flexibilität und politische Unabhängigkeit/Vielfältigkeit dieser „bunt gemischten“ Freien Wählergruppen!

Für die Freien Wähler Mayen (FWM) und die Freien Wähler Mayen-Mittelrhein-Mosel (FWM3) als von der Partei „Freie Wähler“ unabhängige Gruppen offenbarte deshalb das Bundestagsergebnis drastisch die Begrenztheit dieses Parteimodells! Als selbst ernannte Alternative aus der bürgerlichen Mitte, die vollmundig eine „orangene“ Zukunft gestalten wollte, scheiterte sie sowohl überdeutlich an der 5-Prozent-Hürde als auch an dem Versuch, durch drei bayerische Direktmandate diese zu umgehen. Selbst der Populist Aiwanger schaffte nicht den Einzug in den Bundestag.

Für FWM und FWM3 ist dieses Anschneiden der eindeutige Beleg, dass ein politisches Programm – überwiegend als Mischmasch aus CDU- und FDP-Positionen gestaltet – wohl bundespolitisch, aber wohl auch landespolitisch auf Dauer keine nachhaltige Zukunft hat. Von daher votieren beide lokalen Wählergruppen weiterhin für ein Arbeiten vor Ort als klassische unabhängige Wählergruppen – frei auch von der Partei der Freien Wähler! So bleibt angesichts des Scheiterns der Partei Freie Wähler bei der Bundestagswahl festzuhalten: Die Freien Wähler der FWM und die FWM 3 bleiben auch weiterhin rein kommunalpolitische Gemeinschaften engagierter Bürgerinnen und Bürger. Als solche treten sie auch in den nächsten Jahren für eine sachorientierte, partei(en)unabhängige und bürgernahe Kommunalpolitik in Mayen und im Kreis Mayen-Koblenz ein, d. h. konkret für eine bürgerfreundlich, sozial und ökologisch gestaltete Heimat. Das Wohlergehen der Menschen vor Ort bleibt dafür ihr wichtigster Orientierungsmaßstab! Und von daher werden sie auch in Zukunft in vielen Politikfeldern deutlich unterschiedliche Positionen zur Partei der Freien Wähler vertreten!

Pressemitteilung FWM3

Foto: Hans-Georg Schönberg

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