BI „lebenswerte Stadt“ lud zum Gedenkrundgang ein.
Stolpersteine regen zum Nachdenken an
Am Tag der „Reichskristallnacht“ brachten Bürgerinnen und Bürger die jüdische Vergangenheit der Badestadt in Erinnerung
Bad Neuenahr. „Ohne die jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger“, so Annemarie Müller-Feldmann, ausgewiesene Fachfrau für das jüdische Erbe von Bad Neuenahr, „hätte das Bad mit Sicherheit nicht diese Karriere hingelegt!“. Gleich zu Beginn einer kleinen Gedenkfeier am ehemaligen Platz der Neuenahrer Synagoge wies die Referentin des Tages auf die hohe Bedeutung der jüdischen Hoteliers und Ärzte hin. Die Bürgerinitiative „lebenswerte Stadt“, die sich für eine geschichtsbewusste Stadtgestalt einsetzt, hatte eingeladen, der Novemberpogrome „handfest“ zu gedenken, und die Stolpersteine neu ins Bewusstsein zu heben.
Alexander Kelter rahmte die Besinnungszeit am Gedenkstein der badestädtischen Synagoge in der Wadenheimer Straße mit musikalischen Vorträgen auf dem Saxophon. Dr. Jürgen Hambrink erinnerte an die Abläufe der „Kristallnacht“ in Ahrweiler und Neuenahr. Dann machte sich die Gruppe auf den Weg, um entlang von einigen ausgewählten Stolpersteinen in der Innenstadt, das Schicksal jüdischer Bürgerinnen und Bürger in Erinnerung zu rufen. Dabei griffen die Organisatoren auf die Broschüre „Stolpersteine in Bad Neuenahr-Ahrweiler“ zurück, die auch im Bürgerbüro abgegriffen werden kann.
Die vor den Wohnhäusern verlegten Messingsteine wurden gereinigt und poliert. Eine weiße Rose und Kerze ließen die vorbeihastenden Menschen innehalten und machten auf das Schicksal der Menschen aufmerksam.
Der Rundgang endete in der Poststraße, dabei streifte er nur einen kleinen Teil der vielen Steine, die in der gesamten Stadt verlegt wurden. „Dass sie heute gar nicht mehr auffallen und sich dunkel ins Pflaster einfügen“, so Hambrink, „ist schade, aber der Lauf der Zeit!“ Vielleicht, so die Hoffnung der BI, finden sich Menschen, die dieses wichtige Erbe von Zeit zu Zeit aufpolieren und damit ins Bewusstsein der hiesigen Bevölkerung heben.
Die Sehschulen zu unterschiedlichen stadtrelevanten Themen sind ein Angebote der Bürgerinitiative „lebenswerte Stadt“. Sie möchte interessierte Bürger für eine behutsame und geschichtsbewusste Stadtentwicklung sensibilisieren. Mehr Informationen auf: www.lebenswertestadt.jimdo.com.
Pressemitteilung der
BI Lebenswerte Stadt
Artikel melden
BLICK aktuell-Bilderrätsel: Folge 8
- Winfried: Rheinbrücke bei Engers
Wiederaufbau: Wie geht es mit dem Ahr-Radweg weiter?
- Gerhard Stotzem: Die einzige mir bekannte Brückenbaustelle in Hönningen berührt zwar den Ahrradweg, aber sie unterbricht ihn nicht. Es handelt sich dabei um eine Ahrquerung vom Radweg in die Ortschaft. Der Radweg zwischen...
Wann ist ein künstliches Gelenk an Hüfte oder Knie sinnvoll?
- Jörg Kasper: Habe zehn Jahre rumgedocktert, war schon als Simmulant abgestempelt, dann 2021 war es soweit. Im November links, Hüfttep und weil es so schön war, sieben Monate später rechts, da hatte mein Arzt dann gemerkt das ich nicht simuliert habe.
- Horst Peschell: Manschmal isch aber auch der Bein und der Knie inschgeschamt im Arrrrgehnnnn, ich hab Krääääätze und Schoooorf, Schnooooorrrrr!!! ESCH juckt so seeeehr, ob eine Prothese da hilft ? mit freundlichen Grüßen Eure Schorfkrätze
- Heruete: Holt euch auf jeden Fall eine Zweit- oder Drittmeinung ein. So schnell wie in Deutschland wird in keinem anderen Land operiert und der Patient über den OP Tisch gezogen
Allgemeine Berichte
Ahrweiler: Annedore Hildebrandt feierte ihren 100. Geburstag
Bad Neuenahr-Ahrweiler. In Beisein der Pflegekräfte des Seniorenheim St. Maria-Josef gratulierten die Beigeordneten der Stadtverwaltung, Wolfgang Horrmann (l.), und des Kreises Ahrweiler, Horst Gies (r.), der Jubilarin Annedore Hildebrandt zum 100. Geburtstag und überbrachten ihr die besten Wünsche. Ihre Freude darüber war sehr groß, dass sowohl die Stadt als auch der Kreis sie mit einem Präsentkorb sowie einer Orchidee überraschten.
Weiterlesen
Die Park-and-Ride-Angebote sollen erweitert und andere Baumaßnahmen verschoben werden
Bonn: Sperrung der Nordbrücke - Weitere Maßnahmen um die Belastungen zu minimieren
Bonn. Die Sperrung der Nordbrücke seit Mittwoch, dem 3. Juni 2026, hat erhebliche Auswirkungen auf den Verkehr in Bonn und der umliegenden Region. Um die Belastungen für die Bürgerinnen und Bürger zu minimieren und die Mobilität in der Stadt zu gewährleisten, hat die Stadt Bonn ein umfangreiches Maßnahmenpaket entwickelt.
Weiterlesen
Eine entsprechende Umleitungsstrecke wird ausgeschildert
29.07.: B257: Vollständige Sperrung des Ditschhardt-Tunnels
Altenahr. Wegen Wartungs- und Servicearbeiten im Ditschhardt-Tunnel auf der B 257, Ortsumgehung Altenahr, bleibt der Tunnel am 29. und 30. Juli 2026 jeweils von 9:00 bis 16:00 Uhr vollständig gesperrt.
Weiterlesen
