Stadtrat gibt grünes Licht für den Nachtigallenschlag
Topographisch anspruchsvolles Projekt soll die Wohnungsnot lindern
Oberhalb der Unterstraße sollen 38 Einzel- und Doppelhäuser, eine Hausgruppe mit fünf Gebäuden sowie ein dreigeschossiges Mehrfamilienhaus entstehen
Bad Neuenahr. 38 Einzel- und Doppelhäuser, eine Hausgruppe mit fünf Gebäuden sowie ein dreigeschossiges Mehrfamilienhaus sollen im geplanten Neubaugebiet „Nachtigallenschlag“ oberhalb von Bad Neuenahr entstehen. Den dafür notwendigen Erschließungsvertrag befürwortete der Stadtrat bei sechs Enthaltungen aus den Reihen der Grünen in seiner jüngsten Sitzung. Zuvor hatte das Gremium grünes Licht für die geplante Erschließung sowie die Wegeverbindungen gegeben, die insgesamt 1,25 Millionen Euro kosten soll. Das erklärte Diplom-Ingenieur Peter Terporten vom beauftragten Ingenieurbüro Hermann Terporten GmbH aus Bad Neuenahr-Ahrweiler.
Die Straßen und Wege sollen insgesamt eine Länge von 435 Meter haben, zwei parallele Straßen werden von einem schrägen Steilstück verbunden. Die Straßen sollen in Pflaster und Asphalt ausgeführt und zwischen drei und 5,50 Meter breit werden. Außerdem ist eine Treppe von 40 Metern Länge geplant, die die beiden Straßen für die Fußgänger verbinden soll. Nicht zuletzt sollen elf Bäume gepflanzt werden. CDU-Fraktionschef Christoph Kniel betonte die Notwendigkeit der Entwicklung von Wohngebieten für die verschiedensten Nutzergruppen. Es handele sich hier um ein topographisch und anschlusstechnisch anspruchsvolles Projekt. Die Erschließung des gut 15 Hektar großen Baugebietes in starker Hanglage übernehmen und bezahlen soll die Pareto 18 GmbH, eine Kooperation der Kreissparkasse Ahrweiler mit der Kreissparkasse Köln. Sie wird sich im Anschluss auch um die Vermarktung der dort vorhandenen Grundstücke kümmern. Die Erschließungsanlagen hingegen werden nach der Fertigstellung in den Verantwortungsbereich der Stadt übergehen, so wurde es im Erschließungsvertrag festgelegt.
Alles in allem soll die komplette Erschließung rund sechs Millionen Euro kosten, geplant ist unter anderem auch der Anschluss an das Fernwärmenetz der Ahrtalwerke. FDP-Fraktionschef Rolf Deißler signalisierte ebenso wie Fritz Langenhorst (SPD) Zustimmung mit Hinweis auf den angespannten Immobilienmarkt. „Es herrscht Wohnungsnot in der Stadt, und fehlendes Bauland verschärft die Situation zusätzlich.“ In allen Stadtteilen gebe es den Wunsch nach neuen Baugrundstücken. Deißler plädierte dafür, diese in erster Linie Einheimischen und „Rückkehrern“ zur Verfügung zu stellen. Das Schaffen von Wohnraum in der Stadt befürwortete auch Martin Kallweit (AfD). JOST
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