Politik | 17.11.2020

SPD-Fraktion im Koblenzer Stadtrat

Umwandlung von Büroraum in Wohnraum

V.l.n.r.: Rm Toni Bündgen, SPD-Fraktionsvorsitzende Marion Lipinski-Naumann und Rm Fritz Naumann. Foto: privat

Koblenz. Die Bedeutung des Umbaus von Büroraum in Wohnraum in der Alt- und Innenstadt wird mit der Wohnungsnot in vielen Städten auch leider durch Corona verstärkt diskutiert. Von Seiten der SPD-Ratsfraktion sind die die Fraktionsvorsitzende Marion Lipinski-Naumann und Ratsmitglied Fritz Naumann davon überzeugt, dass gerade in ‚Corona-Zeiten‘ die Diskussion um Heimarbeitsplätze immer mehr in den Fokus rücken wird. „Firmeninhaber werden verstärkt zu der Erkenntnis gelangen, dass die Reduzierung von Büroflächen mit erheblichen Kostenersparnissen verbunden ist und somit werden dringend benötigte Flächen für die Wohnraumnutzung hinzukommen“, so Lipinski-Naumann. Gerade im Alt- und Innenstadtbereich kann die Rückabwicklung in Wohnraum gegen eine mögliche Verödung einen positiven Ansatz bilden. „Die Nutzung dieser ehemaligen Büroflächen ist auch für die Stadt Koblenz eine hervorragende Möglichkeit, den vorhandenen Wohnungsdruck zu mildern. Hierzu muss natürlich auch die politische Willensbildung vorhanden sein. Denn wenn sich solche Möglichkeiten in 2021 ergeben, müssen natürlich Haushaltsmittel vorhanden sein“, erklärt Naumann. Die Mitglieder der SPD-Fraktion sind der Überzeugung, dass die Schaffung von Wohnraum einen nicht unerheblichen Beitrag dazu leisten kann, die Wohnungsnot gerade im Innenstadtbereich zu mildern.

Die Vorgehensweise der Fraktion zur Umwandlung innerstädtischen Büroraums in Wohnraum muss natürlich im Stadtrat diskutiert werden und gehört auf die Tagesordnung des Wirtschaftsförderungsausschusses, um hier eine breite Mehrheit zu bilden. Man hat die Erwartungshaltung, dass fast alle im Rat vertretenen Parteien und Gruppierungen den Wohnungsdruck auch in Koblenz erkannt haben und auch jeder noch so kleine Beitrag in Richtung Abbau von Wohnungsdruck genutzt werden muss. Dies kann natürlich nur gelingen, wenn diese Diskussion auch mit Etatansätzen im Haushalt 2021 unterfüttert wird. „Es bietet sich die Möglichkeit, dringend benötigten Wohnraum zu schaffen und wir erwarten von der Stadtverwaltung und besonders von der Wirtschaftsförderung eine klare Handlungsempfehlung, wie diese Chance genutzt werden kann“, ergänzt Ratsmitglied Toni Bündgen.

Pressemitteilung

SPD-Fraktion

im Koblenzer Stadtrat

V.l.n.r.: Rm Toni Bündgen, SPD-Fraktionsvorsitzende Marion Lipinski-Naumann und Rm Fritz Naumann. Foto: privat

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Kommentare
18.11.202019:35 Uhr
juergen mueller

Wohnungsdruck = bezahlbarer Wohnraum,ein Thema, dass von allen Parteien,insbesondere CDU und SPD,Jahrzehnte völlig ignoriert wurde.
Politische Willensbildung = ein Versäumiss der besonderen Art, da hapert es nicht nur bei der SPD.
Unterfütterung durch Etatansätze 2021 = Gut gebrüllt, da es an Haushaltsmitteln hinten und vorne fehlt, weil man Prioritäten über Jahre falsch gesetzt bzw. schlichtweg ignoriert hat.
Die späte und schon fast bemitleidenswerte Erkenntnis,Schaffung von Wohnraum bedeute einen nicht unerheblichen Beitrag Wohnungsnot zu lindern (NICHT nur im Innenstadtbereich) kann man schon fast als Provokation ansehen,weil man sich politisch jetzt so darstellt als diejenigen,die dieses jahrzehntealte Problem erkannt haben.
Schon gewusst,dass es Städte (in DEUTSCHLAND) gibt, wo man doch tatsächlich Büroraum bereits VOR JAHREN in WOHNRAUM umgewandelt hat?

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