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Michael Treppesch leitet außerschulischen Lernort Linkenbach

Umwelt, Abfall und Ressourcen stehen auf dem Lehrplan des ASL

Achim Hallerbach begrüßt neuen Leiter in pädagogischer Einrichtung

Umwelt, Abfall und Ressourcen
stehen auf dem Lehrplan des ASL

Der Außerschulische Lernort des Landkreises Neuwied auf der Abfallentsorgungsanlage Linkenbach (ASL) hat einen neuen Leiter. Landrat Achim Hallerbach und Michael Treppesch umrissen bei einem ersten Treffen ihre gemeinsamen Ziele des ASL. Dabei skizzierte Treppesch die geplanten Schwerpunkte seiner Arbeit.Foto: Kreisverwaltung

25.06.2020 - 13:27

„Das Angebot, die Themen Abfall, Umwelt und Energie zum großen Feld der Umweltbildung zusammenzufassen, ergibt sich von selbst. Mehr als 500 Kilogramm Müll pro Kopf produzieren die Deutschen derzeit in einem Jahr. Ein Prinzip „In die Tonne, aus den Augen, aus dem Sinn?“ darf es nicht geben. Durch die Nähe zu Wertstoffhof, Mechanisch-Biologische - Abfallentsorgungsanlage (MBA) und Deponie sind wir hier ganz nah dran an den Themen Abfall und Umwelt. Und wir möchten dies gerne mit unserer Einrichtung des ASL einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen“, betont Landrat Achim Hallerbach.

Bereits jetzt bietet der ASL verschiedene Möglichkeiten, sich diesen Themen zu nähern. Beim Gang über den Wertstoffhof entwickelt man einen ganz neuen Blick auf die Dinge, die täglich in der Tonne landen. Spielerisch vertieft werden diese Erfahrungen bei den verschiedenen Stationen Schlau-Kauf-Laden, Müllangelspiel und Recycling-Werkstatt.

Oberstes Ziel für Treppesch ist jetzt die schrittweise Erweiterung des bestehenden Angebots: „Nur zwei bis drei Jahre lang nutzen wir im Durchschnitt ein Handy, dann muss ein neues her. Diesen Alltagsgegenstand wird so mancher anders sehen, nachdem er erfahren hat, was wirklich in ihm steckt. Insgesamt ist das Hauptanliegen des ASL der schonende Umgang mit unseren Ressourcen, wodurch sich die restlichen künftigen Themen fast von selbst ergeben: Energie, Natur und Nutzgarten“, betont Treppesch.

So können sich zukünftige Besucher anhand ihres ökologischen Rucksacks anschaulich den eigenen Energie- und Ressourcenverbrauch berechnen. Wie wenig davon man nur durch eigene Kraft decken könnte, kann anschließende jeder selbst auf dem Fahrrad-Generator ausprobieren. Die Stromerzeugung für eine Tasse Tee wird so zur schweißtreibenden Arbeit, der Wert von Energie wird erlebbar –auch an vielen anderen Stationen wie beim Schiffe pusten, beim Windradbau oder bei Experimenten mit kleinen Solarzellen. Der Weg vom Energieverbrauch zum Klimawandel und zum ressourcenschonenden Umgang mit der Natur ist dann nicht mehr weit.

„Die Natur dient in all ihren Facetten als Vorbild für eine optimale Kreislaufwirtschaft: Hier gibt es keinen Abfall, alles wird wiederverwertet. Selbst in totem Holz können Besucher eine Fülle von Leben finden. Wer den Wald mit allen Sinnen erlebt, kann besser verstehen, dass wir Menschen ein Teil der Natur sind und sie daher schützen sollten“, so Treppesch.

Im Nutzgarten des ASL wird es ums Säen, Pflegen und Ernten gehen. Zu viel von dem, was wir im Einkaufskorb haben, endet im Müll – ob als überflüssige Verpackung oder als (vermeintlich) verdorbene Lebensmittel. Hier lernen die Besucher, dass es auch anders geht. Je nach Jahreszeit kann man hier Kräuter, Gemüse, Beeren und Streuobst kennlernen und anschließend in der Lehrküche verwerten. So wird beim Genuss der selbst hergestellten Köstlichkeiten deutlich: Die Küche der Zukunft ist saisonal und abfallarm.

Mit dem ASL verfügt der Landkreis Neuwied über ein pädagogisches Element, welches Kindertagesstätten, Schulen und anderen interessierten Gruppen – auch aus Nachbarkreisen – zur Verfügung steht.

Kontakt: Außerschulischer Lernort auf der Abfallentsorgungsanlage Linkenbach (ASL), Michael Treppesch, Tel. 02631-803-254, email: michael.treppesch@kreis-neuwied.de.


Steckbrief Michael Treppesch


Der gebürtige Münchner verfügt über mehrjährige Arbeitserfahrung in der Umweltbildung, auch durch Praktika in anderen außerschulischen Lernorten. Er ist ausgebildeter Geograph und Naturpädagoge. Seine bisherigen Tätigkeitsfelder umfassen u.a.: Pädagogische Fachkraft in der Ganztagsschule, Zimmerwetter-Experte für die Energieagentur Rheinland-Pfalz, Gästeführer an Landschaftsdenkmälern und im Römerbergwerk Meurin für die Vulkanpark GmbH Plaidt, Gruppenleitung verschiedener Umweltbildungsprogramme, u.a. für die katholische Familienbildungsstätte Neuwied und für die deutschen Jugendherbergen, AG-Leitung als Naturpädagoge und Fachlehrer Erdkunde in der Rudolf Steiner Schule Mittelrhein.

Pressemitteilung

Kreisverwaltung Neuwied

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Jürgen Müller:
Der Bitte/Forderung von Anwohnern/Herrn Altmaier ist seitens der STADT zu folgen, die bisher KEINE Weitsicht und Kompetenz gezeigt hat - im Gegenteil.Die Reaktion von Herrn Langner ist mehr als bedenklich und kindergartenmässig.Die Auswüchse von alkohol- und feierwütigen Unbelehrbaren in Coronazeiten hat er NICHT im Griff - auch NICHT seine offensichtliche Eitelkeit und Reaktion auf berechtigte Kritik.
Gabriele Friedrich:
Alkoholverbot in der Öffentlichkeit, ob mit oder ohne Corona. Was in anderen Ländern hervorragend funktioniert, scheint in Deutschland unmöglich. Auch die Pizza-Esserei auf der Straße, da braucht man sich nur einmal die städtischen Müllkörbe anzusehen. Wann raffen die Politiker endlich mal, das sie sich auch unbeliebt machen dürfen, wenn es Sinn macht. Keine Chance den Alkoholikern und so schützt man auch Jugendliche, die ohnehin schon zu viel "saufen" Wenn der OB sich beschwert, soll er halt seine Arbeit machen und zwar so, wie die Wähler das wollen.
Jean Seligmann:
Verbote, Verbote und nochmals Verbote, könnt ihr nichts anderes mehr? Es ist doch klar Erkennbar das die Menschen diese immer mehr unterlaufen, lt. einer Studie haben sich 2/3 der Menschen in Deutschland nicht an die Corona-Verbote gehalten! Es geht auch anders, schaut euch Schweden an, sinkende Infektionszahlen! Und das ohne Panik schüren, Verbote, Strafe, hier wurden ganz wenige Maßnahmen ergriffen, die Freiheit der Menschen wurde nicht eingeschränkt!
Gabriele Friedrich:
Bei der AfD ist es eben schwierig die Leute auszusortieren, die rechtes Gedankengut haben. Ich finde auch, das man nicht generell alles ablehnen sollte, was von dieser Partei kommt. Lieber wäre mir, es würde sie gar nicht erst geben. Zu verdanken haben wir das der versagenden Bundespolitik und auch Landespolitik. [ Zitat] Unterdrückung / Isolierung / Diffamierung / Verächtlichmachung [ Zitat Ende] "Das" können Sie auch ganz normal in Arztpraxen, Krankenkassen, öffentliche Stellen, auf der Straße und eigentlich überall erleben, wo Menschen sich begegnen. Ganz normale Deutsche diffamieren andere Deutsche, nur weil sie sich gegen etwas wehren, etwas einfordern wollen oder einfach nur freundlich behandelt werden wollen. Auch wer eine "andere" Meinung hat, wird verbal niedergetrampelt oder verächtlich gemacht. Deutschland ist nicht unbedingt mehr das Vorbild für andere. Die Menschen haben noch niemals aus der Vergangenheit gelernt, die Fehler geschehen immer in der Gegenwart!
Jean Seligmann:
"auf allen Ebenen der kommunalen politischen Arbeit Anträge der AfD abzulehnen, wurde dabei einstimmig beschlossen." So sieht das demokratische Verständnis der anderen Parteien also aus, INTOLERANT wäre noch geschmeichelt, hier werden Menschen diskriminiert ob ihrer politischen Ansicht, obwohl diese durch Artikel 3 Absatz 3 Grundgesetz im Grunde ausgeschlossen sein sollte. Aber soviel Verständnis für Andersdenkende darf von den anderen Parteien und im besonderen von GRÜNEN nicht erwartet werden! Wo die Unterdrückung / Isolierung / Diffamierung / Verächtlichmachung von anderen Menschen hinführt, dass hat uns die Geschichte hinlänglich gelehrt!
juergen mueller:
Dieser sogenannte "Handlungsbedarf" wurde über JAHRE ignoriert. Jetzt, wo die Kacke am Dampfen ist, wird man munter. Dieses plötzliche Umdenken ist das was Politik ausmacht - erst dann, wenn die Öffentlichkeit auf etwas aufmerksam macht, was über Jahre vernachlässigt wurde, (vermeintlich) aktiv werden. Man sucht sich halt zu seinem persönlichen Vorteil das aus, was eben zur eigenen Profilierung gerade passt. Widerlich und anbiedernd.
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