Politik | 31.07.2017

FDP-Kreisverbände Ahrweiler und Neuwied - Rheinbrücke oder Tunnel

Unterstützung der CDU für neue Rheinquerung wird begrüßt

Projekt wird jetzt auch von CDU-Abgeordneten Rüddel gefordert

Die FDP ist sich einig und setzt sich bereits seit Langem für eine neue Rheinquerung ein, allen voran die FDP-Bundestagskandidatin Christina Steinhausen, zusammen mit dem FDP-Kreisvorsitzenden (Neuwied) Alexander Buda und Ulrich van Bebber (Ahrweiler).privat

Neuwied. Ausdrücklich begrüßt die FDP-Bundestagskandidatin Christina Steinhausen, dass der CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel ebenfalls eine neue Rheinquerung zwischen den Landkreisen Neuwied und Ahrweiler befürwortet. Die FDP in den Kreisen Ahrweiler und Neuwied hatte dieses Projekt bereits vor einiger Zeit in die Diskussion gebracht und auf den Parteitagen hierzu einstimmige Beschlüsse gefasst. „Jetzt sollte zunächst eine umfassende Machbarkeitsstudie erstellt werden, damit auch die Möglichkeit eines Tunnels sowie die Auswirkungen auf die Umwelt mit einbezogen werden können,“ erklärt Steinhausen.

Der Rhein ist ein stark trennendes Element

Der FDP-Kreisvorsitzende Ulrich van Bebber verweist vor allem darauf, dass eine gut ausgebaute Verkehrsinfrastruktur eine zentrale Voraussetzung für wirtschaftlichen Wohlstand sei. „Insbesondere die touristisch und mittelständisch geprägte Wirtschaft im Kreis Ahrweiler und dem Kreis Neuwied zwischen den Ballungsräumen Köln/Bonn und Koblenz ist auf schnelle und leistungsfähige Verkehrsverbindungen angewiesen,“ so der Diplom-Volkswirt. „Der Rhein ist hier nach wie vor ein stark trennendes Element, der das Zusammenwachsen der Regionen bremst,“ bestätigt auch der FDP-Bezirksvorsitzende Alexander Buda. Zusammen mit Steinhausen verweist er auch auf eine Studie der IHK zu den Verkehrsströmen, aus der deutlich hervorgehe, dass derzeit der Rhein die Regionen trennt. Letztendlich würden durch eine Rheinquerung neue Arbeitsplätze entstehen.

Dies sieht auch Roderich Reichsgraf von Spee, langjähriger Vertreter der FDP im Kreistag Ahrweiler und im Stadtrat Sinzig, so. Er weist darauf hin, dass es bereits vor 50 Jahren ein Gutachten des Kreises Ahrweiler gegeben habe, in dem der Bau einer Rheinbrücke befürwortet werde. „In dem Vorwort betont der damalige Landrat und spätere Regierungspräsident Korbach, dass durch eine neue Rheinquerung die Möglichkeiten des ländlichen Raums wirksamer als bisher ausgeschöpft werden können. Dies gilt heute umso mehr, wie auch das Gutachten der IHK überzeugend nachweist,“ so Graf von Spee.

„Auf einem Bein kann eine Brücke nicht stehen.“

„Ich würde mich freuen, wenn die gesamte Region hier an einem Strang zieht. Angesichts der Diskussionen bin ich mir aber nicht sicher, ob die CDU geschlossen und entschlossen hinter dem Projekt und dem Bundestagsabgeordneten Rüddel steht. Dies betrifft sowohl die Diskussion der Verbandsbürgermeister, aber auch die Engagements der anderen Rheinseite im Kreis Ahrweiler erscheint mir noch ausbaufähig,“ wundert sich die Wirtschaftsjournalistin. Insbesondere vermisst sie eine eindeutige Stellungnahme der CDU auf der anderen Rheinseite im Kreis Ahrweiler. „Denn auf einem Bein kann auch eine Brücke nicht stehen,“ so die Liberale abschließend.

Pressemitteilung

FDP-Kreisverband Neuwied

Die FDP ist sich einig und setzt sich bereits seit Langem für eine neue Rheinquerung ein, allen voran die FDP-Bundestagskandidatin Christina Steinhausen, zusammen mit dem FDP-Kreisvorsitzenden (Neuwied) Alexander Buda und Ulrich van Bebber (Ahrweiler).Foto: privat

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