Politik | 19.03.2020, 14:22 Uhr

Verbandgemeinde Montabaur macht ein Schritt in die Zukunft

auf dem v.l.n.r-: Dennis Liebenthal, Dr. Wolfgang Neutz (Fraktion der CDU), Norbert Blath (Fraktion der FWG), Christian Schimmel (Fraktion Bündnis 90/Grüne) und Sebastian Stendebach (Fraktion der SPD). Foto: privat
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VG Montabaur. Anfang März wurde eine gemeinsame Pressekonferenz von der Verbandsgemeinde Montabaur, Meridiam und Vodafone durchgeführt. Ein einzigartiges und zukunftsorientiertes Projekt wurde vorgestellt. Die Verbandsgemeinde Montabaur wird flächendeckend zur Gigabitgemeinde!

Die Einzigartigkeit beruht darin, dass es keine „weiße Flecken“ geben wird, das Projekt unabhängig von Förderungen durchgeführt wird und eine langfristige Zusammenarbeit der Partner avisiert wird. Hinzu kommt die Größe. Über 40.000 Einwohner sollen Zugang zum Glasfasernetz erhalten Die Verbandsgemeinde hat bereits Erfahrungen gesammelt mit der VGM-Net und ist sehr gut vorbereitet.

Meridiam ist ein Investor, der ebenfalls über Erfahrungen auf diesem Gebiet verfügt und Wert auf Nachhaltigkeit setzt. Meridiam ist immer noch an allen Projekten, die seit der Gründung im Jahr 2005 begonnen wurden, beteiligt. Das Unternehmen übernimmt die Finanzierung, den Bau und die Unterhaltung des passiven Netzes.

Für Vodafone ist diese Kooperation mit einem kommunalen Träger zwar das mit Abstand größte Projekt, allerdings ist es auch bereits die 15. Zusammenarbeit auf diesem Gebiet. Vodafone ist überzeugt von diesem Vorhaben und zeichnet sich verantwortlich für die Anbindung in die aktive Infrastruktur und den Betrieb.

Die Politik erkennt die Zeichen der Zeit

Die Verbandsgemeinde ist finanziell derzeit erfreulich gut aufgestellt. Defacto herrscht Vollbeschäftigung und immer mehr Familien zieht es in die Region. Viele Unternehmen werden durch die gute Anbindung nach Köln bzw. Frankfurt angezogen. Aber weder der Bürgermeister, Herr Dr. Richter-Hopprich, noch die Fraktionen im Verbandsgemeinderat verschließen sich dem Umstand, dass dies nicht auf Dauer so bleiben muss. Mit der VGM-Net wurde früh ein wichtiger Meilenstein dafür gesetzt, weiter für Menschen und Unternehmen attraktiv zu bleiben. Im Mai 2019 erteilte daher der Verbandsgemeinderat dem Bürgermeister den Auftrag, ein Modell für eine eigenwirtschaftliche und flächendeckende Breitbandversorgung zu verfolgen. Das bereits am 3.03.2020 verkündet werden kann, dass die Vorverträge geschlossen sind und alle Beteiligten sich verpflichten dieses Projekt zu verwirklichen zeigt, wie gut, effizient und verschwiegen gearbeitet wurde. Die Fraktionen im Verbandsgemeinderat haben diesen Prozess von Anfang an auf dem gleichen hohen Niveau begleitet und unterstützt. Die Fraktionen der CDU, der FDP, der FWG, der Grünen und der SPD stehen in dieser Sache vollumfänglich hinter und auch vor dem Bürgermeister!

Herausforderung werden nicht unterschätzt

Nicht alles wird reibungslos laufen und natürlich ist es keine Kleinigkeit bis zu 300km Gehweg zu öffnen, um alle und wirklich alle Haushalt ftth (fibre to the home) anzubinden. In der Verbandsgemeinde gibt es bereits viele Baustellen. Dabei handelt es sich allerdings zur Überzeugung der Fraktionen um Nachteile, die kurzfristig akzeptiert werden können, um langfristig viele Vorteile zu generieren. Über die Fraktionen hinweg kommt man daher zum Schluss, dass dieses bislang einzigartige Projekt, die Verbandsgemeinde Montabaur in der Attraktivität und hinsichtlich der Wettbewerbsfähigkeit weiter verbessern wird und nicht zuletzt auch viele Vorteile für die Bürgerinnen und Bürger haben wird.

Pressemitteilung der Fraktionen des Rats der VG Montabaur

auf dem v.l.n.r-: Dennis Liebenthal, Dr. Wolfgang Neutz (Fraktion der CDU), Norbert Blath (Fraktion der FWG), Christian Schimmel (Fraktion Bündnis 90/Grüne) und Sebastian Stendebach (Fraktion der SPD). Foto: privat

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