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Bündnis 90/Die Grünen Ortsverband Sinzig

Verkehrswende als wichtiger Baustein für den Klimaschutz

Tobias Lindner (MdB) informierte sich in Sinzig über die Situation des Bahnverkehrs im Rheintal

Verkehrswende als wichtiger
Baustein für den Klimaschutz

Der grüne Bundestagsabgeordnete Dr. Tobias Lindner (3.v.l.) besichtigte mit Mitgliedern des Ortsverbands Sinzig von Bündnis 90/Die Grünen den in Modernisierung befindlichen Bahnhof Sinzig: Stefani Jürries (v.l.), Geschäftsführer Hardy Rehmann, Dr. Tobias Lindner, die Beigeordnete Claudia Thelen, Claus-Jürgen Wilmers, der Ortsverbandsvorsitzende Klaus Hahn und Dr. Natalie Wendisch.Foto: privat

14.08.2019 - 17:30

Sinzig. Der drohende Klimakollaps könne nur dann abgewendet werden, wenn neben einer konsequenten Hinwendung zur dezentralen Erzeugung regenerativer Energien und zu einer Kehrtwende im Bereich Landwirtschaft auch eine Verkehrswende eingeleitet werde. Das sagte der Bundestagsabgeordnete Tobias Lindner (Bündnis 90/Die Grünen) jetzt bei einem Besuch in Sinzig, wo er sich über die Situation des Bahnverkehrs im Rheintal zwischen Bonn und Koblenz informierte.


Attraktivität der Bahn steigern


Damit sich mehr Pendler gegen das Auto und für die Bahn entschieden, müsse die Attraktivität der Bahn spürbar gesteigert werden, sagte Lindner. Die Teilnehmer eines Treffens von Lindner mit Mitgliedern des Ortsverbands Sinzig von Bündnis 90/Die Grünen waren sich einig, dass Preissenkungen nur einen Faktor von mehreren darstellten. Wesentlich wichtiger sei es, der Unzuverlässigkeit bei den Fahrzeiten und den häufigen Zugausfällen entgegenzuwirken.

Wer einen festen Termin habe oder Anschlusszüge erreichen müsse, könne sich im Regionalverkehr derzeit nicht auf die Bahn verlassen, sagte Hardy Rehmann, Geschäftsführer des Grünen-Ortsverbands Sinzig. Auch die funktionale und optische Verbesserung der Haltestellen seien wichtige Aspekte einer Attraktivitätssteigerung der Bahn.


Zu kurze Bahnsteigerhöhung


Tobias Lindner konnte bei einem einfahrende RRX den Schildbürgerstreich der zu kurzen Bahnsteigerhöhung unmittelbar erleben. Obwohl alle Ratsfraktionen in Sinzig auf eine vollständige Erhöhung der Bahnsteige gedrängt hatten, hat die Bahn hier an der falschen Stelle gespart. Auch der Wetterschutz an Bahnsteig 1 fehlt seit zwei Jahren, obwohl im Haushalt der Stadt Sinzig für das Jahr 2018 Mittel für diesen Zweck vorgesehen waren. Eine Nachfrage der grünen Ratsfraktion ergab, dass diese Gelder im Budget 2019 nicht mehr vorgesehen sind. In der Budgetplanung müsse man deshalb dafür sorgen, dass der Bahnsteig 1 im Jahr 2020 wieder überdacht werde, und dass die Bahnsteige nicht nur über ein Teilstück, sondern über ihre gesamte Länge erhöht würden, sagte Ratsherr Klaus Hahn, Vorsitzender der Sinziger Grünen.

Für die Kombination mit E-Bikes, E-Scootern und Pedelecs biete die Bahn ebenfalls noch erhebliche Möglichkeiten, die bislang nicht ausgeschöpft seien. Ein wichtiger weiterer Baustein könne der Bau einer Radstation am Sinziger Bahnhof sein. Mittelfristiges Ziel der Grünen sei ein 15-Minuten-Takt des Regionalverkehrs zwischen Bonn und Koblenz. Die Leittechnik müsse digitalisiert, die Infrastruktur saniert und der Netzknoten in Köln modernisiert werden. Nur dann seien eine Verbesserung der Zuverlässigkeit und eine Erhöhung der Taktrate möglich.


Erster Schritt in die richtige Richtung


Die geplante Erhöhung der Bundeszuschüsse für die Bahn sei aus Sicht der grünen Bundestagsfraktion ein erster Schritt in die richtige Richtung, sagte Tobias Lindner, aber bei Weitem nicht ausreichend. Immerhin zeigten die laufenden Baumaßnahmen deutlich, dass nach Jahren der Stagnation endlich wieder in die Infrastruktur der Bahn investiert werde, stellte Lindner fest. Die Diskussion zeige aber, dass es viele bislang nicht erschlossene Möglichkeiten gebe, die Attraktivität der Bahn zu steigern.

Pressemitteilung

Bündnis 90/Die Grünen

Ortsverband Sinzig

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16.08.2019 05:25 Uhr
juergen mueller

Das Wort "Klima" scheint in der Politik einen Denkprozess ausgelöst zu haben,in dem Ideenreichtum keine Grenzen gesetzt sind.Was man Jahrzehnte buchstäblich verpennt hat,hat nun politische Hochkonjunktur,wo sich eine in ihrem die Thematik betreffend begrenzten Wissen selbstüberschätzende Volksvertreter selbstbeweihräuchernd in Weisheiten ergehen,denen jede Substanz fehlt.



14.08.2019 18:29 Uhr
Uwe Klasen

"Der drohende Klimakollaps" ---- Für die Durchsetzung freiheitsfeindlicher Ziele werden die Lügen, zu einer möglichen Klimaänderung, sei es etwas wärmer oder kälter, immer dreister!



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juergen mueller:
Herr Schupp,wie kommen Sie darauf,dass man gerade Sie in einen direkten Vergleich mit den "Dosen-Politikern" gestellt habe?Seien Sie doch einfach nur froh,dass Ihr Konterfei nicht auf einer Dose war.Das hätte die Berechtigung zu einer Anzeige sein können.Meine Oma hat immer gesagt:"Getroffene Hunde bellen".Ich an Ihrer Stelle hätte mir nicht entgehen lassen,den ersten Ball zu werfen - nicht auf den Mann mit dem Schnorres,denn der ist ja tot. Machen sie doch lieber ernsthafte Politik,als diese anderen zu empfehlen und schauen sich einmal "Verstehen Sie Spaß" an.
Antje Schulz:
Der Kommentar von K. Schmidt muß richtig gestellt werden. Die AfD hatte bei der Kreistagswahl nicht rund 350.000 Wähler, sondern rund 350.000 Stimmen. Jeder Wähler konnte bei Kreistagswahl bis zu 50 Stimmen vergeben. Im Bundesdurchschnitt liegt die AfD momentan bei etwa 13 Prozent. Da sind 7,4 Prozent für die AfD bei der Kreistagswahl Mayen-Koblenz nunmal weiter unter Schnitt. Das heißt, daß die Wähler im Landkreis Mayen-Koblenz mit der Arbeit der AfD nicht besonders zufrieden sind, jedenfalls weit weniger als im Bundesdurchschnitt. Und das liegt auch an der schlechten Arbeit von Uwe Junge.
K. Schmidt:
Das Argument, alle Wahlen in der Konstitution sind vorher abgesprochen, soll deshalb nicht ziehen, weil auch die meisten anderen Beschlüsse vorher abgesprochen und somit nur noch abzunicken sind? Und Junge soll man einfach nicht ernst zunehmen? Als Vorsitzender der drittstärksten Landtagsfraktion? Leute, genau so hält man dieses politische Krankheitssymptom am Leben, genau so wird man die Afd nicht wieder los. Bekämpft sie doch endlich mit vernünftiger Politik, nicht mit solch dilettantischen Quengeleien. Selbst die 350.000 Wähler bei der Kreistagswahl hat die AfD sich nicht selbst gewonnen, sondern die haben die anderen Parteien verloren. Warum versucht denn keiner, die zurück zu gewinnen? Das lässt sich so auf alle Ebenen übertragen. Man kann es nicht verstehen.
Antje Schulz:
Uwe Junge ist kein ernst zu nehmender Politiker.
Uwe Klasen:
Dazu zwei Zitate: "Die Freiheit des Einzelnen endet dort, wo die Freiheit des Anderen beginnt." Immanuel Kant (1724-1804) ----- "Die Freiheit besteht darin, daß man alles das tun kann, was einem anderen nicht schadet." Matthias Claudius (1740-1815)
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