Politik | 04.04.2017

Öffentliche Vorstandssitzung des SPD Ortsvereins Altstadt-Mitte

Vom Einblick zum Durchblick

Kulturdezernentin Dr. Margit Theis-Scholz gab einen Einblick in die Aufgaben ihres Amtes

Kultur- und Schuldezernentin Dr. Margit Theis-Scholz zu Gast beim SPD-Ortsverein Altstadt-Mitte (v. l.): Christa Jax, Hans-Jürgen Schlief, Karin Warming, Jörg Rienas, Rosemarie Heuser-Ried, Christian Ast, Margit Theis-Scholz, Denny Blank und Fritz Naumann.  privat

Koblenz. Im Rahmen der öffentlichen Vorstandssitzungen des SPD-Ortsvereins Altstadt-Mitte hatten die Stadtpolitiker kürzlich Dr. Margit Theis-Scholz zu Gast. Nach mittlerweile einem Jahr im Amt als Koblenzer Kultur- und Schuldezernentin berichtete sie über ihr Ankommen im neuen Amt und ihre bisherigen Ideen und Aktivitäten. Neben der Betreuung und Leitung der Kultureinrichtungen – wie dem Stadttheater, den städtischen Museen, der Stadtbibliothek, dem Stadtarchiv, der Volkshochschule, der Musikschule – und der Aufgabenwahrnehmung als Schulträger für 42 Koblenzer Schulen innerhalb der Stadtverwaltung Koblenz und der Arbeit in verschiedenen politischen Gremien gehören übergreifende Projekte und der Netzwerkaufbau und Kontaktausbau zu ihren Tätigkeiten. Darüber hinaus ist sie Ansprechpartner für mannigfaltige Anliegen der Kulturbetreiber der freien Szene. „Die Kontaktpflege zu Partnern, wie beispielsweise Schulen, Ministerien, Nachbarkommunen und Akteuren aus dem Kultursektor, sind ganz entscheidend in der heutigen Zeit“, berichtet Theis-Scholz über ihre Erfahrungen. Als weiterem spannenden Arbeitsschwerpunkt obliegen ihr viele Vorhaben im Kultur- und Bildungsbereich. Hierzu zählt unter anderem die Entwicklung eines digitalen Kulturkalenders gemeinsam mit der Universität Koblenz sowie eines QR-Codes für Koblenzer Sehenswürdigkeiten. Eine regelmäßige Studie zur Nutzung der kulturellen Angebote in der Stadt Koblenz in Kooperation mit dem Fachbereich Kulturwissenschaften wie auch die Auslobung eines Jugendkulturpreises stehen auf dem Tableau. Einige der vielen kreativen Einfälle konnten bereits aus der Ideenphase in die Planungs- und auch schon in die Umsetzungsphase überführt werden.

Die Realisierung der Projekte gestaltet sich allerdings nicht so einfach, da die Finanzierung von Kulturprojekten aus dem städtischen Haushalt hauptsächlich den sogenannten freiwilligen Leistungen zuzuschreiben ist. „Um Ideen umzusetzen ist es unabdingbar, Sponsoren für Kulturelles zu begeistern und stets Kooperationen mit Partnern einzugehen“, erläuterte Theis-Scholz. Die Sponsorensuche war bei der Konzeption des Literaturprojekts „Koblenz liest ein Buch“ ebenso wie bei der Durchführung der Museumsnacht bereits erfolgreich. Neben allen angestrebten und bereits angegangenen Konzepten gehören auch die Weiterentwicklung und Nutzungsoptimierung des Kulturbaus mit all seinen Facetten und die ämterübergreifende Zusammenarbeit zu den Aufgaben der Kulturdezernentin. So hat sich zum Beispiel die pädagogische und gleichzeitig Literatur fördernde Verknüpfung in Form des Kinder- und Jugendbuchfestivals schon bewährt und als gelungen erwiesen.

Die Nähe zu den Kulturschaffenden und -fördernden ist Margit Theis-Scholz sehr wichtig. Hierfür wurde bereits im letzten Jahr ein ergebnisreiches Kulturfrühstück ins Leben gerufen. „Viele kreative Köpfe bündeln sich in diesem Format, und das hilft meinen Mitarbeitenden und mir in der Kultur- und auch Bildungsarbeit sehr“, führt die Dezernentin zum Ende des Abends weiter aus. Die Genossen der Alt- und Innenstadt sind für ihr hohes Interesse und Engagement im kulturellen Bereich bekannt, nicht zuletzt durch ihren alljährlichen Kulturpolitischen Neujahrsempfang im Haus Metternich. So signalisierten sie der Stadtbeigeordneten Unterstützung bei den angestrebten Projekten. Pressemitteilung des

SPD-Ortsvereins Altstadt-Mitte

Kultur- und Schuldezernentin Dr. Margit Theis-Scholz zu Gast beim SPD-Ortsverein Altstadt-Mitte (v. l.): Christa Jax, Hans-Jürgen Schlief, Karin Warming, Jörg Rienas, Rosemarie Heuser-Ried, Christian Ast, Margit Theis-Scholz, Denny Blank und Fritz Naumann. Foto: privat

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