Politik | 06.06.2018

Die Wachtberger CDU-Fraktion zur Unterführung unter der L158

Was dem Wild und den Kühen recht ist, muss den Villiper Ortsteilen billig sein

Wachtberg. Für die Wachtberger CDU-Fraktion hat die Realisierung der von ihr beantragten und einvernehmlich im Infrastrukturausschuss beschlossenen Querungshilfe unter der L158 für Menschen und Tiere hohe Priorität. „Wir werden darauf achten, dass die notwendigen Anträge und Planungsschritte seitens der Verwaltung genauso zügig erfolgen, wie dies bei der Umsetzung der ebenfalls von der Union initiierten Sanierung und Beruhigung der Gemeindestraße zwischen Villip und Holzem derzeit geradezu vorbildlich geschieht“, so Ulf Hausmanns, der den Ortsteil Villirott im Rat vertritt. „Es gibt jetzt nach Jahrzehnten des Wartens die Chance, die Barriere zu überwinden, die der Bau der unbestreitbar notwendigen, 1970 fertiggestellten L158 in der Ortslage Villip zwischen den Villipern und den Einwohnern des am Kottenforst gelegenen Ortsteils Villiprott aufgerichtet hat“, so Hausmanns. „Was den Godesberger Kühen und dem Kottenforst-Wild an der Landstraße mit drei solchen Unterquerungen recht ist, muss auch für die Menschen in Villip und Villiprott billig sein“, so Hausmanns.

Ampellösung scheidet aus

Die angebotene Ampellösung, mit der der Villiper Landwirt, dessen Wirtschaftsflächen ebenfalls von der Landstraße seit Jahrzehnten zerschnitten sind, seine Kühe bei Bedarf auf die jenseits der Straße liegenden Weiden treiben sollte, scheidet nach Ansicht der örtlichen Landwirte aus. Die L158 sei mit täglich 19.000 Autos die in NRW am stärksten befahrene Landstraße, auf der es täglich zu ausgedehnten Staus komme. Hier mit einer Herde von Kühen die Landstraße oberirdisch queren zu müssen, sei mit Blick auf den Verkehrsfluss absolut kontraproduktiv und berge ein erhebliches Gefahrenpotenzial, erklärt dazu Albert Michael Schmitz, Sachkundiger Bürger für die CDU in der Villiper Ortsvertretung und zudem Ortslandwirt.

Schmitz weiter: „Und wenn dann ein genervter Autofahrer im Stau anfängt zu hupen, gehen die Rinder durch und das Chaos auf der Landstraße ist perfekt.“ Deshalb gehöre zur Zukunftssicherung dieses bäuerlichen Betriebs - in dieser Generation wie auch in nachfolgenden - die Möglichkeit, Rinder, Pferde oder auch andere Tiere gefahrlos die Talseiten zwischen Villip und Villiprott wechseln zu können.

Dankbar ist die Wachtberger CDU vor allem dem Holzemer Stadt- und Verkehrsplaner Tobias Teichner, der mit konkreten Hinweisen diese umfassende Lösung für Mensch und Tier im Zusammenwirken mit dem betroffenen Landwirt entwickelt hat. Diese Lösung ermöglicht durch eine geschickte Nutzung der Topografie neben einer absolut sicheren Querung der Landesstraße auch, den bisherigen Fußweg weniger steil zu gestalten. Zur fachlichen Einschätzung gehört ferner, dass die für diese Unterführung benötigten Grundstücke sämtlich in der Hand der drei Beteiligten liegen: der Gemeinde Wachtberg, des Landesbetriebs Straße NRW und des betroffenen Landwirts. Mit dem politischen und fachlichen Rückenwind aus der Gemeinde und der breiten Unterstützung aus der Bevölkerung sollte der Umbau des traditionellen „Rodder Kirchwegs“ zu einer sicheren Verbindung zwischen den getrennten Ortsteilen machbar sein. Das schließt die gesamte Wegstrecke ein, auch den Neubau der beim Hochwasser 2016 weggerissenen Brücke über den Godesberger Bach.

Pressemitteilung der

Wachtberger CDU-Fraktion

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