Politik | 12.06.2025

Wefelscheid fordert Plattform für „IT, Security und Defense“ in Koblenz

Schwerpunkt für Rüstungsindustrie liegt bereits in Koblenz – Landtagsabgeordneter Wefelscheid will Pendant zur Biotechnologiecluster in Mainz

Koblenz. Angesichts der international angespannten Situation und des mit unverminderter Härte fortgesetzten Angriffskriegs Russlands gegen die Ukraine diskutierte auch der Mainzer Landtag über die Situation der rheinland-pfälzischen Rüstungsindustrie.

Zudem lud Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt zur Auftaktversammlung eines landesweiten Forums der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie ein. Als Ziel gab sie laut Mitteilung des Wirtschaftsministeriums aus, die unterschiedlichen Potenziale zu bündeln und den Hochlauf der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie zu unterstützen. Einen besonderes Fokus lege das Ministerium auf den Standort Koblenz. Dort sei rund um das Bundeswehr-Beschaffungsamt (BAAINBw) ein Rüstungszentrum entstanden, so ein Bericht des SWR.

Stephan Wefelscheid, Landtagsabgeordneter aus Koblenz, zog in der Aktuellen Debatte Parallelen zur Plattform BioVation RLP für Biotechnologie und Life Sciences, die im Auftrag des Wirtschaftsministeriums die Vernetzung der Branche und auch gezielt Unternehmen, Ausgründungen und wissenschaftliche Einrichtungen unterstützen soll.

„Mit einer solchen Plattform soll der Biotechnologie-Standort Mainz gefördert und weiter ausgebaut werden, in Kooperation mit dem dortigen Life Science Zentrum. Eine Plattform für IT, Security und Defense könnte eine ähnliche Funktion mit dem Schwerpunkt in Koblenz erfüllen. Hier sind die Ausgangsbedingungen vorhanden, es existieren bereits diverse Unternehmen als Ankerpunkte, und mit dem Technologiezentrum Koblenz hätten wir für Ausgründungen und Start-Ups, aber auch für Netzwerktreffen und andere Veranstaltungen die perfekte Adresse“, so Wefelscheid.

„Jetzt muss das Wirtschaftsministerium den Worten Taten folgen lassen und mit einer solchen Plattform den langfristigen Rahmen für den Ausbau unserer Sicherheits- und Verteidigungsindustrie schaffen. Und da Kriegsführung mittlerweile hochgradig digital ist, muss auch und insbesondere die IT dabei mitgedacht werden. Hier bietet Koblenz mit seinen Studiengängen Computervisualistik und bald auch KI- und Robotik geradezu ideale Ausgangsbedingungen“, erläutert Wefelscheid.

„Ziel muss es sein, in Koblenz die Potenziale optimal auszuschöpfen und ein Cluster für IT, Security und Defense zu entwickeln. Dafür muss das Land den Auftrag für eine Plattform für IT, Security und Defense erteilen“, schließt Wefelscheid.

Pressemitteilung des

Büro von Stephan Wefelscheid

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