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CDU-Kreistagsfraktion Ahrweiler lehnt Zwangsfusion ab

„Widerspricht der tatsächlichen Situation“

Vorsitzender Karl-Heinz Sundheimer befürchtet neben größerem Verwaltungsaufwand und Mehrkosten auch einen Verlust an Bürgernähe

„Widerspricht
der tatsächlichen Situation“

Karl-Heinz Sundheimer kritisiert die Vorschläge der Gutachter scharf. Foto: Christian Lipowski

07.12.2018 - 16:14

Kreis Ahrweiler. Die CDU-Kreistagsfraktion hat beantragt, die jetzt von Gutachtern im Auftrag der Landesregierung vorgeschlagene Fusion der beiden Kreise Ahrweiler (AW) und Mayen-Koblenz (MYK) auf die Tagesordnung der nächsten Kreistagssitzung zu setzen.

Nach Medienberichten plant die Landesregierung Rheinland-Pfalz offensichtlich im Rahmen eines Rundumschlags Fusionen fast aller Landkreise, darunter die Zusammenlegung der beiden Landkreise AW und MYK. „Die CDU-Fraktion“, so der Fraktionsvorsitzende Karl-Heinz Sundheimer, „lehnt dies kategorisch ab.“ Ein solcher Großkreis mit insgesamt 340.000 Einwohnern (AW: 128.000, MYK: 212.000) bedeute zwangsläufig weniger Bürgernähe, Chaos bei Zuständigkeiten, größeren Verwaltungsaufwand und unabsehbare Mehrkosten für alle. Anonyme Großstrukturen seien zudem immer mit einem Verlust von Identität für Bürger und Ehrenamtler verbunden.

Öffentliche Beschwichtigungen von Innenminister Lewentz, es handele sich bei den in den Gutachten aufgezeigten Szenarien lediglich um Grundlagen für eine politische Diskussion, sind nach Ansicht von Sundheimer „politische Augenwischerei“. Angesichts der großen Verunsicherung der Bürgerinnen und Bürger fordert die CDU-Fraktion Innenminister Lewentz und die Regierungskoalition auf, einer solchen Zwangsfusion von Landkreisen sofort eine klare Absage zu erteilen.

Sundheimer unterstreicht: „Der Kreis Ahrweiler und unsere Bürgerinnen und Bürger sind bei einer solchen Fusion der große Verlierer. Denn bei MYK als dem größeren Partner wäre damit der Sitz der Kreisverwaltung zukünftig in Koblenz. Dies ist für alle Einwohner des Kreises AW mit längeren Anfahrtswegen verbunden. Im Übrigen widerspricht das auch der tatsächlichen Situation im Ahrkreis, denn die Bürgerinnen und Bürger sind überwiegend nach NRW orientiert. Eine Schwerpunktverschiebung in Richtung Koblenz trifft deshalb bei einem Großteil der Einwohner des Kreises nicht auf Verständnis.“ Eine reine „Landkartenreform“ ist nach Ansicht der CDU-Fraktion der falsche Weg. Die Zukunft für Verwaltungseffizienz und Bürgerfreundlichkeit liege vielmehr in der Digitalisierung. Pressemitteilung der

CDU-Kreistagsfraktion Ahrweiler

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Uwe Klasen:
Fr. Merkel sagte vor kurzem in der Sitzung der Unionsfraktion: „Die Union müsse endlich Schluss machen mit ihrem „Pillepalle“ in der Klimapolitik – es brauche jetzt Beschlüsse, die zu „disruptiven“ Veränderungen führten.“ ---- Wir Bürger / Wähler müssen aufpassen (!) dass daraus kein „grünes Ermächtigungsgesetz“ wird!
Uwe Klasen:
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Karsten Kocher:
Zum Leserkommentar von Patrick Baum: Ja, man kann sich daran erinnern, wie euphorisch Joachim Paul und die AfD nach dem Burkini-Verbot waren. Die ganze Angelegenheit wurde schön plakativ vermarktet. Aber es ist ein Rohrkrepierer. Weil Paul und die AfD die Sache mit dem Burkini-Verbot nicht zu Ende gedacht haben. Das "nicht zu Ende denken" ist typisch für Joachim Paul. Paul denkt eben nur bis zum nächsten Facebook-Posting oder bis zur nächsten Pressemitteilung. Ob Joachim Paul und die AfD Koblenz etwas daraus lernen? Wohl kaum.
Patrick Baum:
Und wieder ist die AfD in Koblenz mit Joachim Paul bei einem ihrer spärlichen Vorhaben kläglich gescheitert. Gerade Joachim Paul hat das vorübergehende Burkini-Verbot in Koblenzer Bädern in AfD-Pressemitteilungen groß gefeiert und als riesigen AfD-Erfolg dargestellt. Wieder einmal ist Paul gescheitert. Aber es ist zu erwarten, daß der Verlierer Joachim Paul die Nachfolge von Uwe Junge als AfD-Landesvorsitzender antritt.
L. Koch:
Hallo, ich war gestern mit meinem Enkel in der Zirkusvorstellung des Zirkus Krone. 1. waren überhaupt keine Elefanten da und 2. keine 40 Löwen und Tiger. Die Hälfte kommt hin. Bei der Wahrheit muss man schon bleiben! Ich bin auch kein Freund von Wildtieren oder überhaupt Tieren im Zirkus und hatte mir Mandana etwas anders vorgestellt. Dachte, dass keine echten Tiere, dafür Menschen mit Tierkostümen darin vor kommen würden. Mein Enkel war natürlich begeistert von der Show mit den Löwen und Tigern. Ich selbst war in meinem Leben drei Mal im Zirkus und habe noch nie eine Show mit Großkatzen mit einer solchen Harmonie und Sanftmut gesehen! Sie sind ja nicht frei geboren und daher zahm, obwohl immer ein Restrisiko bleibt. Trotz der tollen Show bin auch ich für einen Zirkus ohne Tiere! Sie können halt nicht Art gerecht gehalten werden. Die restlichen Shows und Clownerien waren so toll, dass es keine Tiere braucht! In einem modernen Zoo wird man den Tieren wenigstens annähernd gerecht.
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