Politik | 28.08.2019

Katholische Erwachsenenbildung im Dekanat Cochem

„Wie beginnt der Friede?“

Lesekreis in Alflen zum Thema Atomwaffen und Abrüstung im Oktober

Alflen. Viele Menschen in der Region setzen sich aktiv für den Frieden zwischen den Völkern ein. Die Deutsche Kommission Justitia et Pax, als Fachstelle der Katholischen Kirche, hat sich dazu immer wieder in die Diskussion eingebracht. Anfang Juli hat die Kommission ein interessantes und wichtiges Dokument  veröffentlicht. Sie „kommt zu dem Schluss, dass die bedingte Zustimmung zum Besitz von Atomwaffen ethisch nicht mehr zu rechtfertigen sei. Der Einsatz für eine friedliche Welt verlangt viel mehr eine umfassende internationale Ächtung von Atom-waffen und eine gemeinsame Abrüstung.“ Im Positionspapier heißt es auch: „Der beste Weg, die Gefahr für die Welt, die von Atomwaffen ausgeht, nachhaltig zu verringern, besteht darin, sie aus der Welt zu schaffen. Die internationale Ordnung soll durch die Vereinten Nationen, durch internationales Recht und internationale Abkommen gestützt werden und ein friedliches Zusammenleben der Völker ermöglichen. Solange allerdings die Voraussetzungen für eine gesicherte Kriegsvermeidung fehlen oder nicht ausreichen, räumt die offizielle kirchliche Friedenslehre den Staaten ein begrenztes Recht zur Selbstverteidigung ein. Sie schließt jedoch selbst für den Verteidigungsfall den Einsatz von Massenvernichtungswaffen kategorisch aus.“

Die komplexe Thematik, je nach Sichtweise, verspricht eine lebendige Diskussion. In der Nähe des Luftwaffenstandorts bei Büchel in der Eifel bildet sich im Pfarrhaus Alflen zum Positionspapier ein Lesekreis: „Wie beginnt der Friede?“ Als Tagesgäste haben auch Mitglieder von Pax Christi im Bistum Trier und vom Internationalen Versöhnungsbund  ihre Gesprächsteilnahme zugesagt. Der Lesekreis trifft sich am Mittwoch, 9. Oktober, 19 Uhr, am Mittwoch, 16. Oktober, 19 Uhr (Gast: Thomas Gerhards, Pax Christi e.V. im Bistum Trier), und am Mittwoch, 23. Oktober, 19 Uhr (Gast: Dr. Matthias W. Engelke, Internationaler Versöhnungsbund e.V.). Die Leitung haben Burkhard Bleul, Pastoralreferent, Militärseelsorger für die Standorte Büchel, Kastellaun, Ulmen, und Veronika Raß, Pastoralreferentin im Dekanat Cochem

Ort: Pfarrhaus, Pfarrweg 1, 56828 Alflen. Die Online-Ausgabe des Positionspapiers „Die Ächtung der Atomwaffen als Beginn nuklearer Abrüstung“ findet man unter www.justitia-et-pax.de/jp/publikationen. Anmeldungen werden erbeten an unter E-Mail dekanat.cochem@bistum-trier.de oder Tel. (0 26 73) 96 19 47-0.

Pressemitteilung

des Dekanats Cochem

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