SPD-Stadtratsfraktion Koblenz
Wie viel bezahlbaren Wohnraum braucht Koblenz?
Koblenz. „Die Verwaltung wird aufgefordert, das Wohnraumversorgungskonzept zu aktualisieren“ – so steht es in einem gemeinsamen Antrag der Stadtratsfraktionen SPD, Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke-PARTEI. „Die Problematik des Mangels an Wohnraum in unserer Stadt ist uns allen bekannt“, erläutert Marion Lipinski-Naumann, Vorsitzende der SPD-Fraktion, den Hintergrund des Antrages. „Diesen Mangel zu bekämpfen benötigt mehr Strategie, als bisher an den Tag gelegt wurde. Dafür bietet das Wohnraumversorgungskonzept die Grundlage. Es zeigt anhand aktueller Zahlen auf: Wie viel neuen Wohnraum benötigt Koblenz? Wie viel sozial geförderten Wohnraum benötigt Koblenz dringend? Unser aktuelles Konzept stammt aus dem Jahr 2014 und benötigt daher dringend eine Aktualisierung.“
So prognostizierte das Wohnraumversorgungskonzept von 2014 beispielsweise eine gleichbleibende bis sinkende Bevölkerungszahl für Koblenz, tatsächlich stieg diese in den vergangenen Jahren aber deutlich an. Eine höhere Bevölkerung benötigt dabei natürlich auch deutlich mehr Wohnraum.
Auch gab es in den vergangenen Jahren durch ansteigende Mietpreise, explodierende Baukosten und eine hohe Inflation eine deutliche Verschlechterung der Wohnungsmarktsituation, die im Wohnraumversorgungskonzept so nicht abgebildet ist.
„Für eine effektive Wohnungsbaupolitik sind aktuelle Zahlen und Berechnungsgrundlagen essenziell. Daher hoffen wir sehr, dass sich der Stadtrat für den Antrag ausspricht, um eine Aktualisierung des Konzeptes in die Wege zu leiten“, so Lipinski-Naumann.
Pressemitteilung der
SPD-Stadtratsfraktion Koblenz
