Stadt Koblenz arbeitet an Lösungsmöglichkeiten
Wildschweine in rechtsrheinischen Wohngebieten
Koblenz. Mehrere Meldungen von Bürgern zu Wildschweinen, die sich in die Wohngebiete rechtsrheinischer Stadtteile vorwagen, sind in den vergangenen Tagen beim Ordnungsamt und auch bei Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig eingegangen.
„Wir nehmen die Sorgen der Bürgerinnen und Bürger in den betroffenen Bereichen der rechten Rheinseite sehr ernst. Die Untere Jagdbehörde der Stadt hat daher unverzüglich den Kontakt mit weiteren zuständigen Behörden aufgenommen, zumal es hier nicht nur um das Gebiet der Stadt Koblenz geht“, so der Oberbürgermeister. „Es wird an möglichst kurzfristigen Lösungen gearbeitet“, ergänzt der OB. Er weist aber auch darauf hin, man müsse sich bewusst sein, dass solche schleichend entstandenen Probleme nicht von einem Tag auf den anderen zu lösen seien, zumal die Jagd in Wohngebieten aus Gründen der Sicherheit der Bevölkerung grundsätzlich nicht erlaubt sei. Hiermit greift der Oberbürgermeister Forderungen einzelner Bürgern auf, die sofortige Abschüsse von Wildschweinen in den Wohngebieten forderten.
Zwischenzeitlich wurde in den Jagdbezirken im Umfeld der Wohngebiete die Jagd auf Schwarzwild verschärft, um dort Freiraum zu schaffen für die in den Grüngürteln an den Wohnbereichen befindlichen Tiere.
Gründe für die aktuellen Wanderungen der Wildschweine in die Wohngebiete werden von Experten in den hohen Tierbeständen durch veränderte klimatische Bedingungen mit milden Wintern gesehen. Die nun fast jährlichen Fruchtabwürfe, vor allem von Buchen und Eichen, sind Energiespender für die Wildschweine, was zu mehr Nachkommen, mittlerweile häufig zweimal im Jahr, führt. Auch ausgedehnte Verbuschungen der Grüngürtel von Wohngebieten geben den Tieren gute Rückzugsmöglichkeiten.
Die Stadtverwaltung Koblenz wird über die weiteren Schritte informieren.
Pressemitteilung
der Stadt Koblenz
Artikel melden
Riksha-Dienst wird in Sinzig gegründet
- M.Meurer: Sehr schön. Jetzt fehlen nur noch die Fahrradwege in Sinzig.
Protest nach Krankenhaus-Aus
- K. Schmidt: "...um ein Zeichen zu setzen" - Ja, darin ist der Deutsche ja besonders gut. Besonders dann, wenn es eh zu spät ist, dann hat man nicht so einen Termindruck beim Zeichen setzen. Am 22. März wird man sehen,...
Grafschaft: Blaulicht trifft Weihnachtszauber
- K. Schmidt: Eine sehr schöne Aktion. Erinnert etwas daran, wie die Landwirte nach der Flut die große Lichterfahrt veranstalteten. Jedenfalls einmal, bis man bei der Kreisverwaltung merkte, dass man das ganze ja auch...
Die wichtige Arbeit der Helfer wurde durch die Angreifer massiv behindert
01.01.: Bonn: Feuerwehrleute und Fahrzeuge mit Böllern und Raketen attackiert
Bonn. Für die Bonner Einsatzkräfte war der Jahreswechsel auch in diesem Jahr wieder sehr einsatzintensiv. Insgesamt bewältigten die Feuerwehrkräfte allein im Zeitraum von 21:00 Uhr bis 04:00 Uhr 55 Brandeinsätze. Im Vergleich zu den Vorjahren zeigten sich damit erneut hohe Einsatzzahlen.
Weiterlesen
Allein 50 Meldungen waren auf den Missbrauch von Pyrotechnik zurückzuführen
01.01.: Silvester ist Schwerstarbeit für Bonner Polizei: Fast 250 Notrufe in zehn Stunden
Bonn. Die Bonner Polizei blickt auf eine einsatzintensive Silvesternacht 2025/2026 zurück. Der Jahreswechsel wurde von einem Großeinsatz begleitet, bei dem rund 90 Polizeibeamte im Einsatz waren. Zwischen dem 31. Dezember 2025, 20:00 Uhr, und dem 1. Januar 2026, 06:00 Uhr, gingen bei der Einsatzleitstelle 234 Notrufe und Meldungen ein.
Weiterlesen
Den Rettungskräften bot sich ein über mehrere hundert Meter verstreutes Trümmerfeld.
01.01.: Tragödie in der Neujahrsnacht: Mann stirbt bei schwerem Unfall auf der B9
In den frühen Morgenstunden des 01.01.2026 wurde gegen 02:09 Uhr ein Verkehrsunfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen auf der B9 zwischen Trechtingshausen und Bingen gemeldet. Beim Eintreffen der Beamten an der Unfallörtlichkeit konnte ein über mehrere hundert Meter verstreutes Trümmerfeld vorgefunden werden, ebenfalls konnten insgesamt vier am Verkehrsunfall beteiligte Fahrzeuge festgestellt werden.
Weiterlesen
